Nachdem HyperX 2019 das QuadCast veröffentliche, welches eine rote Beleuchtung besitzt, bringen sie nun das QuadCast S raus, welches in allen möglichen Farben leuchten kann. Die technischen Daten entsprechen aber denen vom normalen QuadCast. Alles Weitere erfahrt Ihr in unserem Test!
HyperX ist eine Marke von Kingston Technology und gehört zu einem der größten Speicherhersteller der Welt. Schon 2002 ist HyperX gestartet und hat seine Produkte rund um Speichermodule, SSD-Laufwerke, USB-Speicher, Headsets und Mauspads wachsen lassen. HyperX nutzt seine Kompetenz und Erfahrung zur Entwicklung von Produkten, die maximale Zuverlässigkeit und höchste Leistung als Standard bieten, welche ständig strengsten Tests unterzogen werden. HyperX möchte mit ihrem Konzept den höchsten Ansprüchen professioneller Gamer gerecht werden und gibt allen Spielern den Vorsprung, der Sieger ausmacht.
Ersteindruck
Hochwertig und schick
Schon beim Auspacken des HyperX QuadCast S wird eines klar – Das Dingen ist mal echt ein schickes Stück Technik. Wie vom aktuellen Verpackungsstil bekannt, hebt sich auch das Quadcast S Mikrofon durch Hochglanzdruck von der matten Oberfläche des Kartons ab. Viele Details werden uns schon hier präsentiert aber dazu kommen wir später zurück. Erst einmal öffnen wir die schicke Wunderbox und bringen das neuste Kind der HyperX-Produktfamilie zum Vorschein. Drin stecken neben dem Mikrofon, ein drei Meter langes USB-Kabel, die obligatorische Kurzanleitung und ein Montage-Adapter zur Befestigung an einem Stativ oder Schwenkarm. Sonst nichts. Das reicht aber auch.
Verarbeitung und Technik
Tolle Technik, ordentlich verpackt
Kaum steht das QuadCast S vor uns, wollen wir uns auch direkt der Verarbeitung widmen. Die gesamte Technik des Mikrofons, der wir uns natürlich gleich auch noch zuwenden, steckt in einer 19 Zentimeter langen nahtlosen Röhre aus Metall, in die im oberen Teil die Öffnungen für die Schallaufnahme geprägt sind. Hinter diesen Öffnungen erkennen wir außerdem den eingebauten Popschutz in Form eines feinmaschigen Stoffes, der zu heftige Plosionen durch beim Sprechen ausgeatmete Luft vermindern soll. Am oberen Ende der Hülle befindet sich eine Abdeckung aus griffigem Kunststoff, der der Oberflächenstruktur aktueller Gaming Mäuse ähnelt. Durch die Berührung dieser Fläche können wir das Mikrofon muten, was uns mit einem aufgedruckten Symbol angezeigt wird. Das kennen wir bisher so noch nicht von einem Mikrofon. Auch das untere Ende des Mikrofons wird mit einer Kappe aus demselben Material verschlossen, die allerdings drehbar gelagert und als Lautstärkeregler für das Mikrofon einzusetzen ist. Praktisch gedacht, wie wir finden.

Aufgestellt wird das QuadCast S mit dem dazugehörigen Standfuß aus Metall, der es uns erlaubt das Mikrofon direkt vor uns auf dem Tisch in Betrieb zu nehmen. Zusätzlich können wir den beiliegenden Montage-Adapter nutzen um das Mikrofon an einem Stativ oder Schwenkarm zu befestigen. Er eignet sich für 3/8 Zoll als auch 5/8” Zoll Größen und ist mit den meisten Mikrofonständern und -halterungen kompatibel. Das HyperX QuadCast S wiegt etwa 250 Gramm und bringt mit Kabel und Standfuß insgesamt 710 Gramm auf die Waage.
Installation und Klang
Stecker rein und RGB Beleuchtung an

Die verschiedenen Richtcharakteristiken des HyperX QuadCast S und ihre möglichen Anwendungsgebiete wollen wir Euch natürlich auch noch erklären. Die bei vielen Mikrofonen angewandte Nierencharakteristik, auch Kardioid genannt, wird meist für Sprach- oder Gesangsaufnehmen verwendet, um möglichst wenig Nebengeräusche oder Raumhall aufzuzeichnen. Die Stereo Einstellung kann für die mittlerweile sehr beliebten ASMR-Aufnahmen verwendet werden, da man hier eine deutliche Trennung zwischen linkem und rechtem Audiokanal erzielt. Kugel, oder omnidirektionale Einstellung eignet sich besonders für Gesprächsrunden mit mehr als zwei Personen, da man hier ein sehr räumliches Klangbild erzeugen kann. Für Podcasts oder Interviews mit zwei sich gegenüber sitzenden Personen eignet sich die Einstellung für die Bidirektionale Tonabnahme des HyperX QuadCast S am besten. All diese Einstellungen sind einfach per Drehschalter wählbar und funktionieren hervorragend. Der Klang des Mikrofons ist bei allen Einstellungen sehr ausgewogen. Weder werden Bass, noch die Höhen zu stark betont. Spricht man Z und scharfe S-Laute werden diese klar und präzise abgebildet.
Die Testaufnahmen zeigen ein warmes Klangbild ohne Ausbrecher oder störende Verzerrungen. Lediglich bei vollem Pegel neigt das Mikrofon zum Übersteuern bei lauter Ansprache. Das ist allerdings kein Problem, da die Schallaufzeichnung selbst bei niedrigem Pegel unfassbar gut ist. Was das QuadCast S aber deutlich von Produkten der Konkurrenz unterscheidet ist das sehr geringe Eigenrauschen, was bei USB-Mikrofonen eigentlich immer sehr deutlich zu bemerken ist. Was aber definitiv aufgezeichnet wird, ist das Rauschen unseres Rechners, kleinste Nebengeräusche in unserer Umgebung und auch das laute Klicken von Tastatur und Maus sind zu hören. Dabei macht die Nierencharakteristik aber einen deutlich besseren Job als ein verglichenes Thomann SC 440 USB. Eine aktive Reduktion von Nebengeräuschen fehlt dem QuadCast S, was aber kein Problem darstellt. Die verfügbaren Plugins für gängige Streaming Programme sorgen für Abhilfe, wenn ein Noisegate benötigt wird. Leider schafft es der eingebaute Popfilter nicht alle Plosivlaute zu beseitigen. Grundsätzlich kann man mit dem HyperX QuadCast S aber sofort loslegen. Dafür ist es konzipiert und den Job meistert es mit Bravour. Diverse Audiobeispiele des Mikrofons findet ihr in unserem Testvideo.
Fazit
Ein wirklich tolles Mikrofon

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