Auf der COMPUTEX 2026 betritt mit Amiiba eine neue Hardware-Marke die Bühne, die sich bewusst von klassischer RGB- und Gaming-Optik abheben möchte. Statt aggressiver Designs und futuristischer Sci-Fi-Elemente setzt das Unternehmen auf eine Mischung aus minimalistischer Ästhetik, hochwertigen Materialien und Inspirationen durch Ferrofluid – ein Material, das ursprünglich von der NASA entwickelt wurde.
Zum Marktstart präsentiert Amiiba gleich mehrere Produkte für Gaming- und Creator-Setups: das kompakte Ferra-Gehäuse, die neuen Proteus- und Leucus-AIO-Kühler sowie die leistungsstarke Vitalis-Netzteilserie.

Ferra: Kompaktes Gaming-Gehäuse mit austauschbaren Fronten
Das Highlight der neuen Produktpalette ist das Ferra-Gehäuse – ein 31-Liter-Micro-ATX-Case, das leistungsstarke Hardware mit individuell anpassbarem Design kombinieren soll.
Besonders auffällig ist das magnetische Frontblendensystem, mit dem Nutzer die Front des Gehäuses ohne Werkzeug austauschen können. Zur COMPUTEX 2026 zeigt Amiiba zwei spezielle Signature-Editionen: eine Aluminium-Front mit Holzeinlage und Ambientebeleuchtung sowie eine minimalistische Variante aus schwarzem Massivholz.
Später sollen weitere Designs aus Materialien wie Marmor, Stoff, Harz oder bedruckten Grafikelementen folgen. Damit richtet sich Amiiba klar an Gamer und PC-Enthusiasten, die ihr Setup stärker personalisieren möchten.
Trotz des kompakten Formats unterstützt das Ferra High-End-Komponenten wie große Vier-Slot-Grafikkarten mit bis zu 418 mm Länge, 360-mm-Radiatoren und bis zu sieben 120-mm-Lüfter. Durchgängige Mesh-Flächen an mehreren Seiten sollen zudem den Airflow verbessern.
AIO-Kühlung mit Ferrofluid-Optik und Display
Auch bei den neuen Wasserkühlungen setzt Amiiba auf ungewöhnliche Designs. Das Topmodell der Proteus-Serie integriert ein interaktives Ferrofluid-Display, das von einer Holzeinfassung umrahmt wird und dem Kühler einen besonders hochwertigen Look verleiht.
Alternativ bietet Amiiba mit dem Proteus LCD eine Version mit integriertem 3,4-Zoll-IPS-Display, das Systemdaten anzeigen und individuelle Inhalte darstellen kann.
Die Leucus-Serie verfolgt dagegen einen modularen Ansatz: Hier lassen sich unterschiedliche Pumpenabdeckungen austauschen, um den Stil des Systems anzupassen. Zum Start stehen Varianten mit Holz-Elementen oder mattierten Oberflächen zur Verfügung, die das ARGB-Licht unterschiedlich streuen.
Technisch setzen alle Modelle auf einen 27 mm dicken Radiator, eine Keramiklager-Pumpe und vorinstallierte 28-mm-Hochleistungslüfter.

Vitalis-Netzteile mit bis zu 2000 Watt
Für High-End-Gaming-Systeme und Workstations bringt Amiiba außerdem die Vitalis-Netzteilserie an den Start. Die Modelle erscheinen mit 1000, 1200, 1600 und sogar 2000 Watt Leistung und erfüllen die aktuellen Intel-ATX-3.1- sowie PCIe-5.1-Standards.
Die Netzteile sind vollständig modular aufgebaut und setzen laut Hersteller auf japanische Kondensatoren sowie leise 140-mm-FDB-Lüfter. Besonders das 2000-Watt-Modell richtet sich klar an extreme Enthusiasten-Setups mit mehreren High-End-Komponenten.
Fokus auf Design statt klassischer Gaming-Optik
Mit Amiiba bekommt der Hardware-Markt eine Marke, die sich stärker an modernem Interior-Design und minimalistischen Workspace-Setups orientiert als an klassischer Gaming-Ästhetik. Die Kombination aus natürlichen Materialien, Ambientebeleuchtung und modularen Elementen dürfte vor allem PC-Enthusiasten ansprechen, die ihren Gaming-PC nicht nur als Technik, sondern auch als Designobjekt verstehen.
Amiiba stellt seine neue Hardware vom 2. bis 5. Juni auf der COMPUTEX 2026 im Taipei Nangang Exhibition Centre aus.






