Die Red Rock Gaming Studios präsentieren hier in Zusammenarbeit mit indie.io ein Survival-Horror-Erlebnis auf Steam, das am 27. Oktober 2025 im Early Access gestartet ist und bisher ein Kapitel beinhaltet. Wir haben uns das Spiel für Euch angeschaut.
Das Spiel wurde von einer Person in etwas von über einem Jahr entwickelt und soll, so ist der Plan, insgesamt über 4 Kapitel handeln. Das erste ist wie geschrieben schon online und für (zur Zeit) schmale 7,59€ im Early Access NUR auf Steam erhältlich.
Wir haben Bonefield auf dem PC in der Version 0.808192 auf dem PC getestet. Das Spiel benötigt 6 Gigabyte auf unserer Festplatte. So lasst uns schauen, ob das Spiel halten kann, was es verspricht.
Ersteindruck
Wie schon in den 90ern
Erstmal zur Besonderheit in diesem Spiel, die gesamte Welt wird durch eine Bodycam-Kamera erlebt, was die Sicht einschränkt, für beklemmende Atmosphäre sorgt und Angst verstärken kann.
Wir spielen einen Privatdetektiv, der nach Bonefield County (Montana, USA) gerufen wird, um einem Hinweis nachzugehen – doch was als Routinefall beginnt, entpuppt sich als gefährlicher Alptraum voller dunkler Geheimnisse und unheimlicher Erscheinungen. Diese sind, wie schon beschrieben, bisher auf ein Kapitel beschränkt, und es liegt nun an der Community und dem Erfolg des Early Access das wir alle 4 Kapitel in den nächsten Monaten bekommen, so lasst uns das Spiel mal näher anschauen.

Gameplay
Behutsames Vorgehen ist angesagt
Die aktuelle Early-Access-Version eröffnet mit dem ersten Kapitel „Gray Manor“. Der verfallene Landsitz dient als Einstieg in die düstere Welt von BoneField und fungiert zugleich als erste ernsthafte Konfrontation mit dem Horror, den das Spiel entfesseln möchte. In den engen, spärlich beleuchteten Fluren beginnt der eigentliche Überlebenskampf: Hinweise müssen gesammelt, Rätsel gelöst und die eigene Angst unter Kontrolle gehalten werden, während jede Bewegung zur nervlichen Belastungsprobe wird.
Nachdem wir das Haus betreten haben, startet die Suche nach dem Ziel des Spiels, nämlich dieses wieder verlassen zu können. Dass dies nicht allzu leicht werden wird, dafür möchte der Antagonist mit dem passenden Namen “SawHand” sorgen. Dieser streift durch die diversen Räume, die wir nach und nach entdecken. Seine Präsenz lässt sich nur mithilfe von Schwarzlicht kurzzeitig sichtbar machen – ein Kniff, der die Spannung konstant hochhält. Statt auf platte Schockeffekte zu setzen, kombiniert BoneField hier psychologischen Horror mit gezielten Überraschungsmomenten und zwingt Spieler dazu, wachsam und strategisch vorzugehen.

So laufen wir durch die Räume, suchen nach Schaltern, Codes oder Sicherungen, hören und sehen uns alte Videokassetten an (und erfahren dadurch natürlich mehr zur Geschichte, dies aber nur in Englisch!). Mit unserer Bodycam können wir eine Art “Schwarzlichtblitz” kurzzeitig erzeugen, damit kann SawHand für einen kurzen Moment sichtbar gemacht werden. Schwillt die ansonsten relativ unscheinbare Musik dann an, hat er uns entdeckt.
Nun heißt es schnell das nächste Versteck finden, und warten bis SawHand weiter gezogen ist, damit wir weiter das Haus erkunden können und schließlich auch daraus flüchten.
Umfang, Grafik und Sound
Atmosphäre ist alles
Mit dem ersten Kapitel werdet ihr, je nach Spielstil und Erkundungstiefe 1-2 Stunden beschäftigt sein. Sobald weitere Kapitel veröffentlicht werden, wird sich die Gesamtspielzeit jedes Updates entsprechend erhöhen – der Entwickler plant vier Kapitel, die über den Early Access verteilt erscheinen sollen.
Das Spiel und die Grafik setzen auf Atmosphäre und Immersion durch eine spezifische visuelle Präsentation. Das Spiel nutzt eine Bodycam-Perspektive, bei der die Action durch die Linse einer Körperkamera dargestellt wird. Diese eingeschränkte Sicht, bewusst verschmutzte Linseffekte und visuelle Störungen vermitteln ein Gefühl von Beklemmung und Nähe – ganz im Sinne des Survival-Horror-Genres.

BoneField verwendet kein bombastisches Musik-Spektakel, sondern ein dynamisches Sound-Design, das eher subtil arbeitet. Schritte, entfernte Geräusche, Knarren in der Dunkelheit und unheimliche Umgebungsgeräusche tragen dazu bei, dass man sich ständig beobachtet und gefährdet fühlt. Besonders in engen, dunklen Abschnitten wird der Sound genutzt, um psychologischen Druck aufzubauen und unsere Aufmerksamkeit zu schärfen – jedes kleine Geräusch kann ein Hinweis auf Gefahr sein.
Fazit
Macht neugierig auf mehr

BoneField: Bodycam Horror ist ein intensiver Survival-Horror, der mit Bodycam-Perspektive, beklemmender Grafik und cleverem Sound-Design die Nerven ordentlich strapaziert. Wer psychologischen Horror liebt und sich gern langsam durch düstere Flure schleicht, sollte den Early Access unbedingt ausprobieren – das volle Grauen wartet (hoffentlich) noch in den kommenden Kapiteln.






