Die Game Art Galerie- digitale Spiele bringen Kunst an die Wand

Die Wohnidee: Ihre Lieblings Games als Dekorationsthema für eine Bilderwand.

Gamern ist es eher selten bewusst, digitale Spiele zitieren häufig und gekonnt Kunstwerke. Viele Game-Bilderwelten sind durch einzelne Künstler und durch Kunststile stark beeinflusst worden. Interessant dabei, oftmals von Künstlern, die ihre Werke in einer Zeit, an der an digitales nicht zu denken war, geschaffen haben. So hat der holländische Grafiker und Künstlers M.C. Escher (1898 – 1972) die Bilderwelt des Mobile-Game Monument Valley stark beeinflusst. Escher ist für seine unmöglichen Bilderwelten, in denen er die Naturgesetze auf der Basis der Perspektive aufhoben hat, bekannt geworden. Mittlerweile hat sich eine echte Game-Art, oder Computerspielkunst, entwickelt. In ihrer anwendungsbezogenen Richtung ist sie bespielbar. Es gibt auch den Zweig, in der sie unbespielbar, rein künstlerisch wird und in dem sie dem musealen Ausstellungsräumen vorbehalten ist.

Unser Gamer-Leben ist zu meist von zwei parallel verlaufenden Entwicklungen geprägt. Der erste Strang ist unser Alter und unsere Entwicklung. Der zweite Strang sind die Fortschritte in der Hard- und Software, die grafische und künstlerische Ausdrucksformen ermöglichen. Wir haben nicht nur als Kinder und junge Menschen mit einfachen Spielen angefangen. Die immer ausgefeilter werdende Technologie hat erst die fantastischen Spielwelten möglich gemacht.

Die Idee, wir stellen unser „Gamer-Leben“ aus

Warum nicht unser „Gamer-Leben“ zu einem Dekorations- und Ausstellungsthema machen? Die Spiele, die wir als Kinder, Jugendliche und später geliebt haben, mit denen wir aufgewachsenen sind und mit denen wir wunderbare Zocker-Erlebnisse verbinden.

Nein, schwierig ist das nicht, das ist einfacher als man denkt. Wir sammeln Screenshots oder Wallpaper und lassen davon Bilder oder Poster ausdrucken. Je nach Geschmack als Fotodrucke, auf Leinwand oder gerahmt. Dann brauchen wir nur eine passende Wand und richten dann dort unsere ganz persönliche Game-Art Galerie ein.

So kommen Sie zu einer außergewöhnlichen Game-Art Galerie

Eine interessante Bildwand zu schaffen ist keine Raketenwissenschaft, Sie müssen auch nicht Kunstgeschichte studiert haben. Wichtig ist Ihr persönlicher Geschmack, es muss Ihnen, Ihrer Familie, Freunden und Bekannten gefallen. Doch, wir haben Sehgewohnheiten, die gilt es zu beachten, denn dann wirken die Bilder einfach besser und schöner.

Als allererstes sollten wir stets ein Thema auswählen. Dann sollten wir überlegen, bekommen wir genügend Bilder zusammen? Welche Qualität, bzw. Auflösung haben diese?

Achtung, diese technische Frage ist nebensächlich. Denn, wenn die digitale Ausgangsdatei zu wenig Bildpunkte für die geplante Druckgröße hat, dann erscheint später die Abbildung pixelig, unscharf matschig verschwommen und hat keine klaren Farben. Dabei gilt ein einfacher Grundsatz. Aus schlechter Bildqualität kann man nachträglich keine gute machen. Der Grund, die Zahl der Bildpunkte (Auflösung sprich die Bildqualität) lässt sich nicht nachträglich vergrößern. Deshalb, immer die künftige Ausdrucksgröße an die Bildgröße anpassen. Es empfiehlt sich ebenfalls nicht die Maximalgröße für einen Ausdruck zu wählen.

Wenn wir dieses technische Problem gemeistert haben, dann geht es an die Hängung. Also, die Art und Weise in der Bilder angeordnet werden. Mit der Hängung bezeichnen wir die Inszenierung der Bilder. Dafür gibt es einfache Regeln.

Planung, Organisation, Zeit und Qualität

Nehmen Sie sich für jeden Arbeitsschritt Zeit, denn gute Planung ist wichtig. Was Sie nicht unterschätzen sollten, eine gute Auswahlbasis zusammenzustellen benötigt eine intensive Recherche und muss organisiert werden. Nicht alles findet man mit fünf Minuten googeln.

Legen Sie für die Bildmotive ganz simpel mit einem Ablageordner an. Vergeben Sie  systematisch einheitlichen (sprechende) Dateinamen. Es empfiehlt sich auch parallel eine Excel-Liste, mit Informationen zu den einzelnen Motiven (dabei die Dateigröße und Auflösung nicht vergessen) anzulegen.

Machen Sie es wie Ausstellungsprofis und hängen Sie die Bilder clever an Galerieschienen auf. Das hat unschlagbare Vorteile: Erstens müssen Sie viel weniger Löcher in die Wand bohren. Zweitens können Sie mit geringem Aufwand und ganz einfach verschiedene Hängungen real durchprobieren. Drittens kann später einfach umdekoriert und ausgetauscht werden. Das spart Zeit und hinterlässt auf der Wand keine Spuren.

Rahmen oder nicht Rahmen, da ist hier die Frage

Ob Sie Rahmen verwenden ist Geschmackssache. Wenn Sie sich allerdings für gerahmte Bilder entscheiden, dann sollten die Rahmen möglichst einheitlich sein. Wenn Sie Motive als Leinwandbilder ausdrucken, dann wirken diese Bilder wertiger, wenn sie gerahmt werden. Der Vorteil eines Rahmens ist immer, dass das Bild noch einmal durch den Rahmen inszeniert wird. Allerdings, das stärkt nur den Bildeindruck, wenn der gewählte Rahmen auf das Motiv abgestimmt ist.

Kleine Bilder gewinnen, wenn Sie in ein größeres Passepartout eingefasst werden. Hier können Sie etwas „tricksen“ falls Sie von alten Spielen nur kleine Dateien haben, drucken Sie ein kleines Format aus. Den Rest gleichen Sie mit dem Passepartout aus.

So entsteht eine Bilderwand

Wenn Sie alle Bilder beisammen haben, dann gehen Sie in die Feinauswahl. Das erfolgt schrittweise. Zuerst bestimmen Sie das Anker- oder Hauptmotiv, wenn Sie unterschiedliche Bildgrößen verwenden. Dann wird das Ankermotiv in mehreren Schritten, bis die Wand gefüllt ist, mit den weiteren Bildern erweitert.

Hier finden Sie Information zu den verschiedenen Hängungsarten. Bekannte Hängungsformen sind die Kantenhängung, die aufgeräumten Geometrie, die Petersburger Hängung oder die Bildercollage. Für welche Form Sie entscheiden, hängt von der Wandgröße, der Anzahl der Motive und von ihrem persönlichen Geschmack ab.

Damit ihre Game Art Bilder gut zur Wirkung kommen, sollte der Wandhintergrund eine möglichst neutrale Farbe haben und wenig gemustert sein.

Denken Sie auch daran, dass Licht Effekte setzt. Mit einer LED-Strahlerleiste können Sie die Bilder optimal ausleuchten.

Prüfen Sie auch den Tageslichteinfall. Der hohe UV-Anteil des Tageslichts bewirkt, das Farbpigmente in den Bildern mittelfristig angegriffen werden. Entweder bleichen Bilder aus oder einzelne Farben verschwinden mit der Zeit. Deshalb ist guter Sonnen- sprich UV-Schutz wichtig. Sparen Sie nicht am falschen Fleck. Bestellen Sie einen UV-Schutz gleich bei den Bildern mit.