Früher waren Konsolen einzigartige Spielgeräte, heute sind sie jedoch nur noch ein abgespeckter Computer mit „schlechter Leistung“. Warum ist alles so schlecht und was ist jetzt zu tun?

Die Spielkonsolen erschienen etwa 4 Jahre früher als PCs. Die 1972 erschienene Magnavox Odyssey hatte überhaupt keinen Mikroprozessor oder Chips, konnte aber auf einem Fernseher abgespielt werden. Natürlich gab es auch kein Internet damals, sodass man nicht im Casimba spielen konnte und mit der Spielkosole war es möglich nur zu spielen und nicht Geld zu gewinnen. Wir werden uns jedoch nicht mit den Details einer so fernen Geschichte befassen, das ist nicht der Zweck des Artikels. Beachten wir nur die Haupttatsache:

Spielkonsolen erschienen in den Häusern der Menschen vor Computern.

Nach der Entwicklung der Spielkonsolen begann die Ära des PCs, dann tauchten Viren und Spiele für den PC auf, und die ersteren waren in vielen Fällen deutlich besser geschrieben als die letzteren, und daher erlebte der Spielmarkt nach einiger Zeit eine globale Rezession. Übrigens wurden Videospiele bis zu diesem unangenehmen Moment von Erwachsenen für Erwachsene gemacht.

Videospiele wurden uns jedoch 1983 von Nintendo zurückgebracht, zusammen mit der 8-Bit-Spielekonsole Nintendo Entertainment System (NES), die einige als Famicom und andere als Dendy kannten („Dandy“ war ein Piratenklon – genauer gesagt einer davon). NES wurde nicht als Gerät verkauft, sondern einfach als Spiel in Spielwarengeschäften. Traditionell sind diese Geschäfte in Zonen für Jungen und Mädchen unterteilt, und aus anscheinend sexistischen Gründen wurde das NES für Jungen in die Regale gestellt. So entstand der Mythos, dass Videospiele für Kinder und nur für Jungen sind. Die Branche belebte sich jedoch wieder, was unter anderem Computerspiele beeinflusste.

Zu dieser Zeit war es ziemlich selten, Spiele von einem System auf ein anderes zu portieren. Hauptsächlich, weil die technischen Eigenschaften und Merkmale der Hardware des PCs und des gleichen NES so unterschiedlich waren, wie Sie sich vorstellen können. Die Spielkonsole auf Hardwareebene arbeitete mit Sprites, hatte jedoch Einschränkungen in Bezug auf alles: auf die Anzahl der Sprites im Allgemeinen, auf die Anzahl der Sprites in einer Zeile, auf die Anzahl der Farben in Palette, für die Anzahl der Farben in einem Sprite usw. Sogar die Sprite-Größen waren begrenzt. Riesige Bosse für NES-Spiele wurden oft mit einer Hintergrundebene gemalt, daher wurden Kämpfe gegen sie meist auf schwarzem Hintergrund geführt.

Mit all diesen Einschränkungen konnte das NES ein sehr flüssiges Gameplay mit stabilen 60 Bildern pro Sekunde (50 FPS in PAL / SECAM-Regionen) liefern. Alle diese Super Mario, Counter-Strike, Chip ‘n’ Dale arbeiteten mit unglaublicher Geschwindigkeit. Das war nur bei Spielautomaten zu beobachten, sodass Konsolen schnell zu einer Art Heimspielautomat wurden.

Auf einem PC hingegen konnte man alles mit einer beliebigen Anzahl verfügbarer Farben malen (damals waren es meistens 256 Farben), aber die Leistung selbst von 2D-Spielen auf dem PC ließ zu wünschen übrig. Strategien, Rollenspiele – auf einem PC sah es anständig aus, aber einige Action-Plattformer sahen schief aus. Vergleichen Sie zum Beispiel Super Mario Bros. (1985) oder Counter-Strike (1987) auf einer Spielkonsole mit Commander Keen oder Duke Nukem (nicht 3D, aber das allererste) auf dem PC.

Yasmine Moreau
Account-Managerin und Redakteurin, liebt die Schweizer Alpen und deren Schokolade, zockt auch gerne hin und wieder mal