Bild: Digital Cybercherries

DON’T SCREAM TOGETHER erreicht trotz technischer Pannen 200.000 Verkäufe in einer Woche

Das Koop-Horrorspiel DON’T SCREAM TOGETHER hat nach nur sieben Tagen mehr als 200.000 Verkäufe auf Steam erzielt – doch für Entwickler Digital Cybercherries ist dieser Meilenstein nur ein Teil der Geschichte. Viel bedeutender sei die außergewöhnliche Wendung vom Fehlstart zur positiven Trendwende.

Ein katastrophaler Launch

Beim Release kämpften viele Spieler mit schweren technischen Problemen, die essenzielle Spielmechaniken betrafen – darunter Mikrofonkalibrierung und Audiofehler. Obwohl diese Probleme im internen Test nicht auftraten, machten sie sich unmittelbar bemerkbar, sobald Tausende Spieler gleichzeitig auf die Server strömten.

Das Ergebnis: ein vernichtender Start mit nur 23 Prozent positiven Bewertungen auf Steam. Für das fünfköpfige Team, das bereits mit Hypercharge: Unboxed viral ging, war das ein schwerer Schlag. Besonders die komplexe Mikrofonmechanik, die in Multiplayer-Umgebungen unerwartete Herausforderungen verursachte, hatte man unterschätzt.

Transparenz als Rettungsanker

Statt sich zurückzuziehen, suchte das Team aktiv das Gespräch mit der Community:

  • Entwickler beantworteten Kommentare und Reviews persönlich.
  • Fehler wurden in schnellen Updates behoben.
  • Offene Stellungnahmen erklärten Ursachen und Lösungswege.

Dieses Maß an Transparenz zahlte sich aus: Spieler reagierten positiv, viele änderten ihre negativen Bewertungen in positive um. Die Steam-Wertung kletterte auf fast 60 Prozent und verbessert sich kontinuierlich weiter.

Ein Community-getriebener Erfolg

Laut Digital Cybercherries zeigt der Verkaufs- und Bewertungsanstieg vor allem eines: Spieler honorieren Ehrlichkeit.

„Menschen verlieren nicht wegen Problemen das Vertrauen, sondern wenn Entwickler sie ignorieren“, erklärt Joe Henson, Creative Gameplay und Marketing Director.

Das Studio will weiterhin Verbesserungen liefern und betont, dass die schwierige Anfangsphase wertvolle Lehren gebracht habe.

Ein Horror-Erlebnis, das auf Stimmen setzt

DON’T SCREAM TOGETHER bietet ein einzigartiges Koop-Konzept: Bis zu vier Spieler streifen nachts durch einen unheimlichen Wald, suchen Batterien und müssen vor allem eines – nicht schreien. Jeder laute Laut kann das Spiel beenden oder im neuen Hunted-Modus einen Spieler zum Jäger machen.

Wichtige Features

  • Proximity-Voice-Chat: Flüstern, streiten und panisch reagieren – nur nahe Spieler hören mit
  • Zwei Modi: Scream & Restart oder Scream & Hunt
  • Erkunden, Sammeln, Geheimnisse entdecken
  • Bedarf an Batterien für die Camcorder
  • Dynamische Schreckmomente
  • Zeit bewegt sich nur, wenn der Spieler sich bewegt
  • Mikrofon reagiert auch auf Lachen, Husten, Niesen und andere Geräusche
  • Überraschende Real-Jumpscares möglich
  • Voice-Chat kann sehr ASMR-lastig werden

Digital Cybercherries plant weitere Patches und Verbesserungen – und DON’T SCREAM TOGETHER scheint sich vom Horror-Drama zum Community-Liebling zu entwickeln.

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