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ELECTRONIC ARTS – es läuft gerade nicht nach deren Vorstellung

Electronic Arts, einer wohl größten Publisher und Entwickler in der Games-Branche, geht wohl gerade etwas die Puste aus. Der neuste Tripple-A-Titel Battlefield V verkauft sich nicht sehr gut und seit dem Release stürzte die Aktie von EA um bis zu 50 Prozent ab. So ist es sicherlich auch nicht verwunderlich, das Setting von Battlefield V spricht nicht gleich jeden an, auch wurde es schon als Ableger des erfolgreichen Battlefield 1 bezeichnet. Mit den letzten Patches scheint das hauseigene Entwicklerstudio Dice auch nicht gerade einen Glücksgriff gelandet zu haben und hat wohl die letzten Gamer vergrault. So ließen die Herren auch ein Command & Conquer neu auferstehen, dass aber zu einem sehr hohen „Shitstorm“ Preis.

So verkaufte sich das Spiel Battlefield V alleine in Deutschland nicht gerade besonders gut und musste sich sogar einem Farming Simulator 19 geschlagen geben. (In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch an Astragon und Giants Software, denn sowas geschieht sicherlich auch nicht ganz von alleine.) Aktuell liegt der Verkaufspreis eines Battlefield V wie bei der Aktie von EA, 50 Prozent unter normal und dabei geht das Spiel doch jetzt erst in die Offensive mit den ganzen Mikrotransaktionen für das optische Erscheinungsbild der eignen Spiele-Charaktere und weiteren Maps, Modi & mehr.

So sollte dieser Abwärtstrend nicht als zu negativ gesehen werden auch wenn zugleich die Rede davon ist, dass selbst die obersten Herren gerade massiv Aktien von Electronic Arts abwerfen. Die Mitarbeiter erhalten Belohnungen in Form von Aktien und auch wenn es unsere Kompetenzen im Bezug der finanzwirtschaftlichen Weise übersteigt, Aktien werden verkauft, wenn der Kurs gut ist und es sich rentiert. Denken wir doch mal Jahre zurück als Wilson Andrew, der heutige CEO, Electronic Arts übernommen hat. Damals zu Zeiten von Battlefield 4 stand der Kurs drei viertel unter dem heutigen Wert und mit der Zeit eines Battlefield 1 hat dieser den Wert sogar versechsfacht. Alles also halb so wild. Kurse gehen rauf und runter und immer nur nach oben klettern, dass weiß jeder an der Börse, nimmt ein schlimmes Ende.

Wir warten gespannt auf den nächsten Triple-A-Titel von Electronic Arts, mit Anthem könnte das Thema Kursverfall schnell wieder vom Tisch sein. Hoffen wir das Beste für Electronic Arts und natürlich für uns Gamer.

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