Mit dem BROEN erweitert Ferrum sein HiFi-Portfolio um einen neuen Network Streaming Transport, der sich an anspruchsvolle Musikliebhaber richtet. Das Gerät konzentriert sich vollständig auf die digitale Signalverarbeitung und soll in Kombination mit den hauseigenen WANDLA-DACs und dem HYPSOS-Netzteil eine besonders hochwertige Streaming-Lösung bieten.
Digitaler Signalweg statt integrierter DAC
Im Gegensatz zu vielen klassischen Netzwerk-Playern verzichtet der Ferrum BROEN bewusst auf einen integrierten Digital-Analog-Wandler. Stattdessen arbeitet das Gerät ausschließlich als digitaler Zuspieler und liefert ein möglichst sauberes Signal an einen externen DAC.
Herzstück ist das neu entwickelte SERCE DDC-Modul (Digital to Digital Converter). Ferrum verspricht damit eine besonders präzise Signalaufbereitung, während galvanisch getrennte Audioausgänge und Audio-Taktgeber mit extrem geringem Jitter Störungen minimieren und die Signalqualität verbessern sollen.

Netzwerkanschlüsse auch für Glasfaser
Bei der Konnektivität setzt Ferrum auf Flexibilität. Neben WLAN unterstützt der BROEN auch klassische Ethernet-Verbindungen. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen modularen SFP-Port, der sowohl mit einem RJ45-Ethernet-Modul als auch mit optischen SFP-Modulen genutzt werden kann.
Dadurch lässt sich der Streaming-Transport direkt an kompatible Glasfaser-Netzwerkswitches anschließen, wodurch elektrische Störungen weiter reduziert werden sollen. Ein RJ45-SFP-Modul gehört bereits zum Lieferumfang.
Perfekte Ergänzung für Ferrum WANDLA
Besonders eng arbeitet der BROEN mit den WANDLA-DACs des Herstellers zusammen. Über die Ferrum Streaming Control Technology (FSCT) kann der Streamer direkt über den Touchscreen oder die Fernbedienung des DACs gesteuert werden.
Albumcover, Künstlerinformationen und der aktuelle Wiedergabestatus werden dabei direkt auf dem Display des WANDLA angezeigt. Zusammen bilden beide Geräte ein vollständig integriertes Streaming-, DAC- und Vorverstärkersystem.
Noch mehr Leistung mit HYPSOS
Besitzer des HYPSOS Hybrid Power Systems können den BROEN zusätzlich über den proprietären Ferrum Power Link (FPL) verbinden. Mithilfe der sogenannten 4TSD-Spannungserfassung kommunizieren beide Geräte miteinander, um die Stromversorgung zu optimieren und laut Hersteller die bestmögliche Klangqualität zu erzielen.
Volumio als Streaming-Plattform
Als Softwarebasis nutzt Ferrum die bekannte Volumio-Plattform. Unterstützt werden zahlreiche Streaming-Dienste und Funktionen, darunter:
- Spotify und Spotify Connect
- TIDAL und TIDAL Connect
- Qobuz und Qobuz Connect
- Apple AirPlay
- UPnP/DLNA
- Internetradio
- CD-Wiedergabe
- Multiroom-Funktionen
- KI-gestützte SuperSearch
- Infinity Playback
- Erweiterte Album- und Künstlerinformationen
Firmware-Updates werden bequem over-the-air installiert. Zusätzlich besitzt der BROEN einen internen SSD-Steckplatz, um lokale Musiksammlungen flexibel erweitern zu können.
Preis und Verfügbarkeit
Der Ferrum BROEN ist ab sofort erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.995 Euro, 1.995 Pfund beziehungsweise 2.275 US-Dollar.






