Bild: Fuse Games

Fuse Games bringt Burnout-Spirit in Star Wars Galactic Racer

Mit dem neuesten Trailer von Star Wars Galactic Racer, gezeigt bei Sonys State of Play am 12. Februar 2026, wurde schnell klar: Dieses Rennspiel will mehr als nur hübsche Star Wars-Kulissen liefern. Spektakuläre Crash-Sequenzen erinnerten viele Fans sofort an die legendäre Burnout-Reihe – und genau das ist kein Zufall.

Wie Creative Director Kieran Crimmins gegenüber Eurogamer bestätigte, wurde der Trailer komplett in der Spielengine aufgenommen und zeigt echte Gameplay-Momente, darunter Burnout-inspirierte Unfälle als Teil des Kampagnenmodus.

Burnout-Veteranen am Steuer

Hinter Star Wars Galactic Racer steht das Studio Fuse Games, das sich aus ehemaligen Criterion-Entwicklern zusammensetzt – also genau jenen Köpfen, die Burnout einst geprägt haben.

Crimmins beschreibt das Ziel des Teams klar:

Die Essenz von Arcade-Racing – schnelles Pick-up-and-play-Gameplay, hohe Intensität und tiefgehende Mechaniken – soll in das Star-Wars-Universum übertragen werden.

Das Spiel setze dabei bewusst auf „viszerale, hochoktanige Action“, die Fans klassischer Arcade-Racer sofort erkennen dürften.

Hoches Risiko, hohe Spannung

Auch Craig Derrick, Executive Producer bei Lucasfilm Games, betont die Bedeutung der Crash-Mechanik:

Rennen in Galactic Racer seien nicht nur spektakulär, sondern auch gefährlich. Die fragilen Fahrzeuge, improvisiert aus Schrott und Ersatzteilen, spiegeln die Ära nach dem Zerfall des Galaktischen Imperiums wider.

Derrick zieht Parallelen zu Podracing aus Episode I:

Crashs seien cinematisch inszeniert, aber gleichzeitig ein Kernbestandteil des Gameplays – als Risiko-und-Belohnung-System, das Spannung erzeugt.

Schrottplatz-Ästhetik trifft Star Wars-Magie

Die Entwickler setzen auf das typische „Used Universe“-Gefühl der Reihe: Fahrzeuge wirken zusammengebaut, rau und dreckig, statt geschniegelt und futuristisch.

Diese Mischung aus improvisierter Technik, exotischen Planeten und unterschiedlichen Rennlinien soll die besondere Star-Wars-Fahrzeugfantasie einfangen.

Crimmins erklärt, dass Fuse eng mit Lucasfilm zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass trotz Burnout-Einflüssen alles authentisch nach Star Wars wirkt.

Story statt reiner Rennzirkus

Neben Action und Chaos spielt auch die Handlung eine größere Rolle als in vielen Arcade-Racern.

Derrick beschreibt Galactic Racer als eine klassische Underdog-Story:

Eine neue Rennliga entsteht in einer Zeit des Umbruchs, vergleichbar mit Hot-Rod-Kultur nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Einsätze seien nicht galaxisweit, sondern persönlich – es geht um Rivalitäten, Charaktere und das Gewinnen oder Verlieren, nicht um das Schicksal der gesamten Galaxis.

Release noch 2026 geplant

Star Wars Galactic Racer erscheint im Laufe des Jahres 2026 für PlayStation 5, PC sowie Xbox Series X/S. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht bislang noch aus.

Fans dürfen sich jedoch schon jetzt auf ein Rennspiel freuen, das Burnout-Wucht mit Star-Wars-Flair kombiniert – inklusive spektakulärer Crashs, riskanter Rennen und einer gehörigen Portion galaktischer Magie.

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