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Gaming: nur sicher mit dem passenden Passwort-Schutz

Wer heute am PC, der Konsole oder am Smartphone seinem Spieltrieb nachgeht, muss sich stets mit persönlichen Zugangsdaten anmelden. Was bei der Konsole sowie dem Smartphone noch recht simpel mit einer Anmeldung getan ist, zeigt sich am Rechner deutlich komplizierter. Entsprechend größer ist die Gefahr vor dem Diebstahl durch Schadsoftware oder direkte Angriffe. Um es Cyberkriminellen also möglichst schwer zu machen, braucht es neben dem sicheren Passwort ebenfalls den optimalen Passwort-Schutz.

Sicherheit hat die oberste Priorität

Wer von sich als Gamer was hält, der hat neben dem Highend-Gaming-PC samt einem der besten Allround-Headsets laut Test ebenso eine Konsole und mindestens einen Account, über welchen er Inhalte streamen kann. Doch auch abseits davon ist für sämtliche Bereiche ein Passwort nötig. Zum einen schützt es sensible persönliche Informationen und zum anderen stellt es sicher, dass ausschließlich der Nutzer Zugriff auf bestimmte Inhalte hat. Wer etwa am PC zockt, braucht neben den Zugangsdaten für das Windowssystem ebenfalls die Log-in-Daten des Anbieters, bei dem er sein Spiel registriert hat. Mit GOG gibt es hier zwar Ausnahmen – die großen Spieleplattformen wie Steam, Origin, Epic, Ubisoft, Rockstar Games und Co. verlangen jedoch allesamt eigene IDs samt Passwort. Bei der Menge verwundert es dann auch kaum, das viele auf das immer gleiche Kennwort setzen oder das benutzen, das in Deutschland am häufigsten zum Einsatz kommt: 123456.

Doch für ein sicheres Passwort braucht es einfach mehr. Denn haben Dritte einmal Zugang zu den Anmeldeinformationen, kann es schnell gehen. Online-Bestellungen, gekaperte Social-Media-Plattformen oder massenhaft Spam und im schlimmsten Fall die Plünderung des Bankaccounts via PayPal. Um ein starkes Passwort zu erstellen, sollten eines mit mindestens 12 bis 20 Zeichen gewählt werden. Hierbei ist eine rein zufällig gewählte Zusammenstellung aus Zahlen, Buchstaben inklusive Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen zu nutzen. Damit bei der Masse an Kennwörtern, die heutzutage nötig sind, der Überblick nicht verloren geht, empfiehlt es sich, auf einen Passwort-Manager zurückzugreifen. In diesem werden zum einen sämtliche Passwörter gespeichert. Somit geht keines verloren, selbst wenn eine Vielzahl der Zugangsdaten vorhanden sind. Zum anderen lassen sich im Passwort-Manager Passwörter verwalten. Ist es an der Zeit, einen regelmäßigen Wechsel durchzuführen, kann das ebenso einfach vorgenommen werden wie das Hinzufügen oder Löschen.

Sicherer Zugang zu den persönlichen Kennwörtern

Ein weiterer Vorteil der Nutzung eines solchen Passwort-Managers ist, dass er zusätzlich von einem Master-Passwort geschützt wird. Um überhaupt Zugriff auf die gespeicherten Informationen zu bekommen, muss also erst dieser Schutz umgangen werden, was es Dritten viel schwerer macht, an die verwendeten Passwörter zu gelangen.

Wird nun eine Anmeldeinformation benötigt, ist der Passwort-Manager zudem immer zur Hand. Denn ein Zugriff besteht dank möglicher Synchronisation ebenfalls via Handy oder anderen Systemen. So kann selbst auf wichtige Log-in-Daten zugegriffen werden, wenn das Smartphone defekt ist, der Laptop geklaut wurde oder der Rechner aufgrund eines Defektes nicht mehr funktioniert. Tunlichst zu vermeiden ist, die Passwörter direkt über die Browserfunktion zu speichern oder sie gar in einer Textdatei mit leicht zuordenbarem Namen zu sichern. Ebenso muss für jedes Online-Konto ein eigenes Kennwort gewählt werden. Wird ein Datenleck von einem großen Unternehmen im Internet bekannt, ist spätestens eine Änderung der Zugangsinformation vorzunehmen. Nur so kann ein weiterer Schutz der persönlichen Daten in der virtuellen Welt sichergestellt werden.