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Genesis Radium 750D im Test: Vielseitiges Streaming-Mikrofon mit USB und XLR

Genesis ist auf dieser Seite längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. In der Vergangenheit konnte die Marke bereits mit erstaunlich gut ausgestatteten Produkten zu fairen Preisen punkten, sei es im Bereich Gaming-Stuhl mit dem Nitro 800 oder bei klassischen Eingabegeräten. Genau deshalb ist auch das Radium 750D wieder ein spannender Kandidat: Ein mit ca. 90 Euro eher preisgünstiges Mikrofon, das sich gleichermaßen an Streamer, Gamer, Podcaster und Content Creator richtet. Mit USB- und XLR-Anschluss, integriertem Monitoring, Gain-Regelung, Mute-Funktion und dynamischer Kapsel will das Modell eine möglichst breite Zielgruppe abholen. Doch wie gut funktioniert dieses Konzept im Alltag? Das klären wir jetzt in unserem Test.

Genesis Radium 750D – Features im Überblick:

  • Dynamisches Mikrofon mit Nierencharakteristik
  • Anschlüsse über USB und XLR
  • Integrierter Kopfhörerausgang für latenzfreies Monitoring bei USB-Betrieb
  • Gain-Regelung direkt am Mikrofon
  • Mute-Funktion bei USB-Nutzung
  • Frequenzbereich von 50 Hz bis 14 kHz beziehungsweise 16 kHz je nach Händlerangabe
  • Empfindlichkeit von -54 dB und Impedanz von 600 Ohm
  • Robuste Bauweise, Gesamtgewicht rund 1200 Gramm
  • Tischstativ Thulium 350D im Lieferumfang genannt

Lieferumfang & Ersteindruck

Schon auf den ersten Blick wird klar, dass Genesis beim Radium 750D nicht auf einen möglichst verspielten Auftritt mit RGB-Beleuchtung oder anderen optischen Akzepten setzt, sondern auf ein Werkzeug für den täglichen Einsatz. Das Mikrofon ist klar aufgebaut und bringt so einen Vorteil für typische Gaming- und Streaming-Umgebungen mit. Genau das ist für viele Nutzer am heimischen Schreibtisch deutlich praxisnäher als ein hochsensibles Studio-Setup, was höchstwahrscheinlich zu diesem Preis auch nicht machbar wäre,

Besonders interessant ist die Anschlussvielfalt. USB sorgt für einen unkomplizierten Einstieg direkt am PC oder kompatiblen Setup, während XLR den Wechsel auf ein professionelles Audio-Interface erlaubt und damit mehr Spielraum für technisch  ambitionierte  Konfigurationen schafft. Diese Kombination ist für uns ein echter Pluspunkt, weil das Radium 750D damit sowohl Einsteiger als auch Nutzer anspricht, die ihr Setup schrittweise erweitern möchten.

Auch der Lieferumfang ist praxisgerecht. Neben dem Mikrofon selbst sind der Tischständer vom Typ Thulium 350D mit einem schweren und sehr stabilen Standfuß  sowie zusätzliche Kabelbinder und eine gedruckte Kurzanleitung enthalten. Ihr könnt also direkt loslegen, ohne erst noch Zubehör nachkaufen zu müssen.

Bedienung & Anschlussvielfalt

Die große Stärke des Radium 750D liegt klar in seiner Flexibilität. Über USB lässt sich das Mikrofon sofort nutzen, was für Streamer, Discord-Nutzer oder Gelegenheitspodcaster angenehm ist. Gleichzeitig bleibt mit XLR die Möglichkeit offen, später auf ein klassisches Audio-Interface umzusteigen, um das Setup noch gezielter auszubauen. Gerade diese Offenheit macht das Mikrofon interessanter als viele reine USB-Modelle, die oftmals schnell an ihre technischen Grenzen stoßen.

Dazu kommt der integrierte Kopfhörerausgang mit Lautstärkeregelung für das Direktmonitoring im USB-Betrieb. Damit lässt sich die eigene Stimme ohne Verzögerung kontrollieren, was beim Streamen oder bei Sprachaufnahmen enorm hilfreich ist. Ebenfalls praktisch sind die erwähnte Gain-Regelung und die Mute-Funktion, denn solche Direktzugriffe sparen den Umweg über Software und machen das Mikrofon im Alltag angenehmer bedienbar.

Zubehör: Genesis Thulium 700

Wer das volle Potenzial des Genesis Radium 750D im Alltag ausschöpfen möchte, sollte auch einen Blick auf passendes Zubehör werfen. Gerade bei einem Mikrofon, das sich an Streamer, Gamer und Content Creator richtet, spielt die Positionierung ein große Rolle. Mit einem Mikrofonarm wie dem Genesis Thulium 700 lässt sich das  Mikrofon flexibler und ergonomischer ausrichten. Eine kleine Warnung müssen wir aber aussprechen: Auch, wenn ein leuchtend gelber Sticker deutlich auf die kinetische Energie hinweist, die euch erwartet, wenn ihr den Kabelbinder löst – auch wir waren überrascht, mit welcher Wucht der zusammengeklappt im Karton verstaute Mikrofonarm ausgeschlagen ist. 

Laut Hersteller ist das Thulium 700 als professioneller Mikrofonarm ausgelegt und mit 99 Prozent der Mikrofone auf dem Markt kompatibel. Ausprobiert haben wir es natürlich mit unserem Testmodell 750D und das passt, alles andere wäre auch eine echte Katastrophe für Genesis-Nutzer,  Damit eignet der Arm nicht nur als Ergänzung für das Radium 750D, sondern auch für Nutzer, die ihr Setup später noch erweitern oder umbauen möchten. Gerade im Streaming- oder Gaming-Bereich ist das praktisch, weil sich das Mikrofon schnell näher an den Mund führen und wieder wegschwenken lässt, ohne dauerhaft einen erheblichen Platz auf dem Schreibtisch zu blockieren.

Technik & Qualität

Der angegebene Frequenzbereich liegt je nach Quelle bei 50 Hz bis 14 kHz oder 16 kHz, was zeigt, dass Genesis das Radium 750D nicht als audiophiles High-End-Studiomikrofon anbietet, sondern als praxisorientiertes Sprachmikrofon. Für Sprache, Streaming, Podcasts und Ingame-Kommunikation ist das passend, denn hier zählt vor allem eine saubere, präsente und verständliche Stimmabbildung. Gerade im Gaming-Alltag dürfte der dynamische Aufbau ein echter Vorteil sein. Während empfindlichere Mikrofone schnell den gesamten Raum einfangen, spielt das Radium 750D seine Stärken dann aus, wenn die Stimme sauber im Vordergrund stehen soll. Das macht es vor allem für Nutzer interessant, die kein perfekt gedämmtes Studio besitzen, sondern einfach ein zuverlässiges Mikrofon für Twitch, YouTube, Discord oder Podcast-Runden suchen.

Hinzu kommt die robuste und qualitativ hochwertige Bauweise. Das vergleichsweise hohe Gewicht von etwas mehr als 1,2 KG macht deutlich, dass Genesis nicht auf eine ultraleichte Konstruktion setzt, sondern auf ein Modell, das auf dem Schreibtisch stabil seinen Dienst versieht. Für ein stationäres Streaming- oder Gaming-Setup ist das in der Regel die sinnvollere Entscheidung.

Technisch nutzt Genesis eine dynamische Kapsel mit Nierencharakteristik. Stimmen werden im Test klar und natürlich erfasst und gleichzeitig Hintergrundgeräusche wirksam minimiert. Genau dieser Punkt ist für Gaming- und Streaming-Setups besonders wichtig, weil Tastaturklappern, Lüfterrauschen oder sonstige Geräusche in vielen Heimsetups natürlich eine größere Rolle spielen als in einem professionellen Studio.

Fazit

Das Genesis Radium 750D macht vieles richtig, was ein modernes Streaming- und Gaming-Mikrofon ausmacht. Die Kombination aus dynamischer Kapsel, Nierencharakteristik, USB- und XLR-Anschluss, Direktmonitoring, Gain-Regelung und Mute-Funktion deckt genau die Funktionen ab, die im Alltag relevant sind. Klasse: Die Mischung aus unkompliziertem Einstieg per USB und eventuell späterer Aufrüstbarkeit über den hochwertigen XLR-Eingang. Gleichzeitig sorgt die dynamische Bauweise dafür, dass das Radium 750D nicht nur unter Idealbedingungen funktioniert, sondern gerade in typischen Wohn- und Gaming-Umgebungen seine Stärken ausspielen kann. Wer ein vielseitiges Sprachmikrofon für Streaming, Podcast, Discord oder Gaming sucht und dabei das Budget im Blick behalten muss, sollte sich das Genesis-Modell definitiv näher ansehen.

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... wenn es einen Stecker hat, dann wird es getestet. Spielt aktuell die meiste Zeit Destiny 2 auf PS5 oder Gunhed auf der guten alten PC Engine.