Cowboys, Geisterstädte und Monster aus nordamerikanischer Folklore: Mit Hauntsville erscheint am 13. Mai ein ungewöhnlicher Survival-Horror-Titel erstmals für die PlayStation 5.
Nach dem Steam-Launch bringt Solo-Entwickler Michael Janisch gemeinsam mit indie.io den düsteren Western-Horror jetzt auch auf Konsole – inklusive Online-Koop für bis zu vier Spieler.
Survival trifft auf düsteren Wild-West-Horror
Während viele Survival-Games auf Zombies oder Sci-Fi setzen, verfolgt Hauntsville einen deutlich ungewöhnlicheren Ansatz: den „Cursed West“.
Spieler landen in einer verfluchten Version des amerikanischen Wilden Westens voller Geisterstädte, dunkler Wälder und Kreaturen aus nordamerikanischen Legenden.
Das Ziel klingt vertraut – überleben. Doch die Atmosphäre erinnert eher an eine Mischung aus Red Dead Redemption, Hunt: Showdown und Folk-Horror.
Lagerfeuer-Romantik mit Monsterproblem
Zu Beginn besitzen Spieler praktisch nichts außer ihrer Kleidung und müssen sich langsam eine funktionierende Unterkunft aufbauen.
Dazu gehören:
- Nahrung beschaffen
- Tiere jagen
- Ressourcen sammeln
- Waffen craften
- das eigene Homestead ausbauen
- nächtliche Monsterangriffe überleben
Gerade nachts entfaltet das Spiel seinen Horror-Fokus. Hinter jedem Schatten könnten übernatürliche Kreaturen lauern, inspiriert von nordamerikanischen Mythen und Folklore.
Koop-Modus macht die Jagd deutlich spannender
Ein großes Highlight ist der Online-Koop-Modus für bis zu vier Spieler.
Gemeinsam durch verlassene Städte ziehen, Monster jagen oder mitten in der Nacht die eigene Farm gegen Kreaturen verteidigen – genau darin könnte der größte Reiz von Hauntsville liegen.
Denn anders als viele Hardcore-Survival-Games scheint Hauntsville stärker auf Atmosphäre und gemeinsames Erkunden zu setzen als auf reine Bestrafungssysteme.
Offene Spielwelt voller Geheimnisse
Die offene Welt umfasst Geisterstädte, Wildnis und versteckte Orte voller Bedrohungen und Geheimnisse.
Besonders spannend: Das Spiel kombiniert historische Wild-West-Elemente mit übernatürlichem Horror. Dadurch entsteht ein Setting, das man im Survival-Genre bislang nur selten gesehen hat.
Der Fokus auf nordamerikanische Legenden könnte dabei für deutlich kreativere Monster sorgen als klassische Zombie-Gegner.
Indie-Horror mit eigenem Stil
Optisch setzt Hauntsville auf eine düstere, atmosphärische Western-Ästhetik mit viel Nebel, verlassenen Gebäuden und bedrohlicher Isolation.
Gerade Fans von langsamer Spannung, Crafting und Koop-Survival dürften hier aufmerksam werden.
Nach dem Steam-Release will der Titel jetzt auch auf der PlayStation 5 beweisen, dass Western und Horror überraschend gut zusammenpassen.






