Bild: Knights Peak

Hela zeigt im Deep Dive seinen magischen Kern – Der Froschrucksack als Herzstück des Abenteuers

Mit einem neuen Deep-Dive-Video liefern Knights Peak und Windup Games frische Einblicke in Hela – ein Open-World-Abenteuer, das auf den ersten Blick mit seiner skandinavisch inspirierten Naturkulisse verzaubert und auf den zweiten durch clevere Gameplay-Systeme überzeugt.

Im Fokus des neuen Materials steht der wohl ungewöhnlichste Begleiter des Jahres: ein magischer Froschrucksack.

Fortbewegung trifft Kreativität: Die Froschzunge als Multitool

Der Froschrucksack ist weit mehr als ein Inventar. Er definiert das komplette Bewegungs- und Interaktionssystem von Hela. Mit seiner Froschzunge kann sich die kleine Maus an Ästen, Vorsprüngen oder Balken festhalten, schwingen und klettern.

Doch das Tool geht deutlich weiter: Objekte lassen sich heranziehen, platzieren oder als Brücken zwischen Spielern einsetzen. In Kombination mit Waldbewohnern verwandelt sich die Zunge sogar in eine Art Lasso, mit dem Tempo und Dynamik für rasante Ritte aufgebaut werden.

Das Ergebnis ist ein Movement-System, das klar auf Flow und Spielfreude ausgelegt ist – zugänglich, aber mit genug Tiefe für präzise Manöver.

Gleitschirm, Trampolin, Sturzflug: Vertikalität als Spielprinzip

Bläst die Maus den Rucksack auf, entfaltet sich ein Gleitschirm. Damit wird die Vertikalität der handgefertigten Spielwelt zur zentralen Spielwiese. Spieler passen ihre Flughöhe an, nutzen Luftströmungen und ziehen enge Kurven durch Wälder, über Wiesen oder entlang felsiger Formationen.

Am Boden dient der aufgeblasene Rucksack als hüpfende Plattform. Gerade im Koop entstehen dadurch dynamische Szenarien, wenn mehrere Spieler neue Höhen erreichen oder kreative Wege improvisieren.

Im Sturzflug geht es kontrolliert in die Tiefe – ideal, um versteckte Pfade aufzudecken oder gezielt Schwung für den nächsten Sprung zu holen.

Schatten-Mechanik: Teamplay auch im Solo-Modus

Ein besonderes Feature sind die sogenannten Schatten. Durch die Magie des Rucksacks lassen sich Spiegelbilder der eigenen Aktionen erzeugen. Diese wiederholen Bewegungen und ermöglichen kooperative Mechaniken auch dann, wenn man alleine unterwegs ist.

Schwingen, Brücken bauen oder gleiten – die Schatten sorgen dafür, dass sich Hela selbst im Solo-Modus wie ein Teamabenteuer anfühlt. Für Koop-Fans bleibt das gemeinsame Erkunden jedoch das Herzstück des Erlebnisses.

Wholesome-Vibes mit Gameplay-Tiefe

In Hela übernehmen Spieler die Rolle einer kleinen Maus, die einer gutherzigen Hexe hilft, das seit Generationen geschützte Land zu bewahren. Wälder, Wiesen, Feuchtgebiete und Höhlen bilden eine abwechslungsreiche Open World, die bewusst auf Entschleunigung und Entdeckung setzt.

Neue Fähigkeiten – etwa ein Doppelsprung – werden durch die Kreaturen des Waldes freigeschaltet und erweitern das Bewegungsrepertoire Schritt für Schritt.

Dass Hela nicht nur optisch punktet, zeigte sich bereits auf der Gamescom, wo der Titel mit zwei Awards in den Kategorien „Most Entertaining“ und „Most Wholesome“ ausgezeichnet wurde.

Release 2026 für alle aktuellen Plattformen

Hela erscheint 2026 für Nintendo Switch 2, PlayStation 5, Xbox Series X and Series S sowie PC.

Mit seinem Mix aus kreativer Bewegungsmechanik, Koop-Fokus und skandinavischem Natur-Lifestyle dürfte Hela vor allem Spieler ansprechen, die zwischen kompetitivem Multiplayer und AAA-Dauerfeuer bewusst einen Gang zurückschalten wollen – ohne auf spielerische Tiefe zu verzichten.

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Seit Anbeginn der Datasette von Computergames begeistert. Spielt alles was sich bewegt und für Atmosphäre sorgt. Nimmt gerne Peripherie unter die Lupe und auch auseinander, es bleiben immer Schrauben übrig.