Der dänische Audiohersteller Jamo läutet mit der neuen Concert-Serie ein neues Kapitel seiner Unternehmensgeschichte ein. Mit den Produktlinien „Concert Legacy“ und „Concert Element“ setzt die Marke 2026 gezielt auf eine Kombination aus traditioneller Hi-Fi-Philosophie und modernem Industriedesign. Beide Serien sollen im August 2026 auf den Markt kommen und werden erstmals auf der High End Vienna Anfang Juni präsentiert.

Concert Legacy: Weiterentwicklung einer Hi-Fi-Ikone
Mit der Concert-Legacy-Reihe knüpft Jamo bewusst an seine eigene Historie an. Die Serie versteht sich als moderne Interpretation der klassischen Concert-Lautsprecher aus den 1990er-Jahren und überträgt deren klangliche DNA in die Gegenwart.
Gefertigt in Dänemark, setzt Jamo auf enge Kooperationen innerhalb Skandinaviens. Komponenten stammen unter anderem von Scan-Speak und SEAS, während bei den Tieftönern Holzfasermaterialien aus Finnland zum Einsatz kommen. Ziel ist ein durchgehend regional geprägter Entwicklungs- und Fertigungsprozess.
Technisch basiert die Serie auf einer klaren Trennung von Frequenzbereichen: Die sogenannte DualCore-Architektur isoliert Mittel- und Tieftonkammern physisch voneinander, um Verzerrungen zu minimieren und die Klangklarheit auch bei höheren Lautstärken zu erhalten. Ergänzend sorgt ein nach unten gerichtetes Bassreflex-Design für flexiblere Aufstellungsmöglichkeiten im Raum.
Angeführt wird die Serie vom Flaggschiff Legacy 11, flankiert vom etwas kompakteren Standlautsprecher Legacy 9 sowie dem Regallautsprecher Legacy 8.
Concert Element: Designorientierter Ansatz für moderne Wohnräume
Parallel dazu richtet sich die Concert-Element-Serie an eine breitere Zielgruppe, die neben Klangqualität auch Wert auf Designintegration legt. Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Kopenhagener Studio HarritSørensen, verfolgt die Reihe einen bewusst minimalistischen Ansatz.
Charakteristisch ist das „Circle over Rectangle“-Design, bei dem das Treibermodul visuell aus dem Gehäuse herausragt und so zum zentralen Gestaltungselement wird. Diese Gestaltung soll nicht nur ästhetische Akzente setzen, sondern auch die technische Funktion sichtbar machen.
Die Lautsprecher sind kompakter dimensioniert und für den Einsatz in Wohnumgebungen optimiert. Insbesondere das Modell Element 50 ist als echtes Bookshelf-Format konzipiert und lässt sich ohne zusätzliche Ständer in Regalsysteme integrieren.
Fokus auf Klarheit und einfache Signalführung
In technischer Hinsicht setzt Jamo bei der Element-Serie auf eine reduzierte Architektur mit jeweils einem Treiber pro Frequenzbereich. In Kombination mit speziell abgestimmten Komponenten von SB Acoustics soll dies Verzerrungen reduzieren und eine klare Signalführung gewährleisten.
Weitere Merkmale sind nach unten gerichtete Bassöffnungen für flexible Platzierung sowie eine zeitlich abgestimmte Hochtöner-Positionierung für präzise Klangabbildung. Bei den Standlautsprechern kommt zudem eine Zweikammer-Konstruktion zum Einsatz, die Mittel- und Tieftonbereiche voneinander trennt.
Flexible Optik durch modulare Gestaltung
Ein besonderes Augenmerk legt Jamo auf die Anpassungsfähigkeit im Wohnraum. Abnehmbare Stoffabdeckungen ermöglichen unterschiedliche visuelle Erscheinungsbilder – von technisch-offen bis wohnlich-dezent. Optional stehen Stoffvarianten des dänischen Herstellers Gabriel zur Verfügung.
Zur Element-Serie gehören die Modelle Element 50, Element 70 und Element 90 sowie der Subwoofer SW10.
Marktstart im August 2026
Mit der neuen Concert-Serie positioniert sich Jamo sowohl im klassischen Hi-Fi-Segment als auch im designorientierten Lifestyle-Bereich neu. Die Kombination aus skandinavischer Fertigung, moderner Technik und flexiblem Design soll unterschiedliche Zielgruppen ansprechen – vom audiophilen Puristen bis zum designbewussten Musikliebhaber. Preise und detaillierte Spezifikationen will der Hersteller im Rahmen der Markteinführung bekanntgeben.






