Bis Ende 2021 sollen mehr als 50 Prozent des Maus- und Tastatur-Portfolios des Unternehmens recycelten Kunststoff enthalten

Logitech International, vielfach ausgezeichneter Hersteller von Computerzubehör, hat angekündigt, künftig den Anteil sogenannter Post-Consumer-Recycling-Kunststoffe (PCR) in seinen Produkten zu erhöhen, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig den Verwertungs-Kreislauf zu stärken. In etwas mehr als einem Jahr soll das größte Produktportfolio des Unternehmens zu mehr als 50 Prozent aus Mäusen und Tastaturen bestehen, die PCR enthalten. Zudem wird Logitech die in jedem Produkt verarbeitete Menge an PCR transparent darstellen, um so die Innovationskraft der Branche zu fördern und die Akzeptanz von recyceltem Kunststoff zu erhöhen.

Logitech investiert weiter in Nachhaltigkeit

In den letzten drei Jahren hat sich das Unternehmen bereits darauf konzentriert, bei seinen beliebtesten Produktlinien zunehmend auf PCR-Kunststoffe zu setzen. So hat sich Logitech mit Start des PCR-Programms zum Ziel gesetzt, bis Ende des nächsten Jahres mehr als 50 Millionen Produkte auszuliefern, in denen PCR-Kunststoffe verarbeitet sind. Zu den Produkten, die PCR-Kunststoffe enthalten, gehören die weltweit am meisten verkauften Logitech-Tastaturen K120 und K400, die Webcam C390, die Computermäuse M100 und M190 sowie der kabellose Lautsprecher UE HYPERBOOM. Logitechs neuestes, aus PCR-Kunststoffen bestehendes Produkt, ist die Computermaus ERGO M575. Das Ziel ihres Entwicklungsprozesses lag darin, den Anteil von PCR in den Modellfarben Graphit und Grauweiß zu maximieren.

Um die Reduzierung des Kohlenstoffausstoßes effektiv voranzutreiben, konzentriert sich Logitech bei der Verwendung von PCR-Kunststoffen vor allem auf jene Produkte, die weltweit am häufigsten verkauft werden. Das Unternehmen verpflichtet sich dazu, sein größtes Portfolio, das Creativity & Productivity-Portfolio, bis zum Ende des Jahres 2021 so umzubauen, dass mehr als 50 Prozent der Mäuse und Tastaturen aus PCR-Kunststoff hergestellt werden – und somit schätzungsweise 7.100 Tonnen Frischplastik und 11.000 Tonnen Kohlenstoff pro Jahr eingespart werden.

„Unser Ziel ist es, Produkte der Zukunft zu entwerfen. Indem wir unsere nachhaltigen Prinzipien konsequent auf den Entwicklungsprozess übertragen, können wir den Ausstoß von Treibhausgasen maßgeblich reduzieren“, sagt Prakash Arunkundrum, Global Head of Operations and Sustainability bei Logitech. „Da Kunststoff zu den am häufigsten verwendeten Materialien bei Logitech zählt, ist es nur konsequent in die Kreislaufwirtschaft zu investieren. Wir verwenden Produkte gezielt wieder und erweitern durch die Nutzung des Kunststoffes als wertvolle Ressource die Grenzen, an die wir bislang bei recyceltem Kunststoff gestoßen sind.“

Erhöhte Transparenz

Beginnend mit der ERGO M575 wird die Menge der verarbeiteten PCR-Kunststoffe in den einzelnen Produkten von unabhängigen Experten validiert und anschließend transparent auf der Website des Unternehmens veröffentlicht. Der Anteil an recyceltem Kunststoff wird je nach Art, Farbe und Material, aus dem das jeweilige Produkt besteht, variieren. Der prozentuale Anteil an verarbeitetem Altplastik reicht derzeit von 80 Prozent bis zu etwas mehr als 20 Prozent bei technisch komplexen Produkten in hellen Farben. Das Entwicklungsziel von Logitech besteht darin, den prozentualen Anteil an recyceltem Kunststoff in jedem Produkt zu maximieren.

„Wir gratulieren Logitech zu seinen Bemühungen um mehr Transparenz und konsequente Zertifizierung von recyceltem Post-Consumer-Recycling-Kunststoff“, sagt Nicole Muñoz, Vizepräsidentin für Umweltzertifizierungsdienste bei SCS Global Services. „Logitechs Engagement bei der Wiederverwendung von recycelten Kunststoffen untermauert die Führungsrolle des Unternehmens in der Branche der Unterhaltungselektronik“, so Muñoz weiter.

Innovation

Logitech arbeitet mit Kunststoffzulieferern daran, neuartige und robustere Kunststoffe in unterschiedlichen Farbvarianten zu entwickeln und damit die Grenzen des bislang Möglichen zu erweitern. In den Produkten von Logitech kommen neue Harze zum Einsatz, um den Verbrauchern eine größere Farbpalette zu bieten, ohne dabei bei der Produktqualität Abstriche zu machen. Gleichzeitig werden diese aber auch anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt, um damit dazu beizutragen, die Kohlenstoffbelastung durch die Unterhaltungselektronik-Industrie als Ganzes zu reduzieren.

Neben recycelten Kunststoffen arbeitet Logitech außerdem mit externen Partnern an einer Roadmap für zukünftig nachhaltige Materialien und Optimierungen beim Verpackungsmaterial. Darüber hinaus stehen Innovationen zur Herstellung von elektronischen Geräten mit minimaler Auswirkung auf die Umwelt und den Ausbau von Programmen zur Stromgewinnung mittels erneuerbarer Energiequellen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Yasmine Moreau
Account-Managerin und Redakteurin, liebt die Schweizer Alpen und deren Schokolade, zockt auch gerne hin und wieder mal