Bild: Hypnotic Ants

Medic: Pacific War startet im Early Access – Dieser Zweite-Weltkrieg-Simulator macht euch zum Lebensretter statt zum Soldaten

Kriegsspiele setzen normalerweise auf Feuerkraft, taktische Gefechte und spektakuläre Schlachten. Medic: Pacific War geht einen völlig anderen Weg. Das neue Spiel des Entwicklerstudios Hypnotic Ants ist ab sofort im Steam Early Access verfügbar und versetzt Spieler in die Rolle eines Frontsanitäters während des Pazifikkriegs im Zweiten Weltkrieg.

Statt Gegner auszuschalten, steht hier das Retten von Menschenleben im Mittelpunkt. Unter Beschuss, zwischen Explosionen und dem Chaos des Schlachtfelds müssen verwundete Soldaten versorgt und in Sicherheit gebracht werden. Ein ungewöhnlicher Ansatz, der das Kriegsgeschehen aus einer selten beleuchteten Perspektive zeigt.

Der Krieg aus Sicht eines Sanitäters

Während die meisten WWII-Titel Spieler mit Gewehr und Granaten an die Front schicken, übernimmt man in Medic: Pacific War die Rolle eines Combat Medics. Erfolg wird nicht anhand von Abschüssen gemessen, sondern daran, wie viele Verwundete lebend vom Schlachtfeld zurückkehren.

Dabei gilt es, Verletzungen zu diagnostizieren, Blutungen zu stoppen, Schmerzen zu behandeln und kritische Wunden zu stabilisieren. Jede Entscheidung kann über Leben und Tod entscheiden, während im Hintergrund Kugeln einschlagen und Artilleriefeuer den Einsatz erschwert.

Story-Kampagne führt von Pearl Harbor auf die Philippinen

Zum Start des Early Access stehen die ersten beiden Kapitel der Kampagne zur Verfügung. Spieler begleiten den jungen Sanitäter Mayers, der während des Angriffs auf Attack on Pearl Harbor seine Ausbildung beginnt.

Von dort führt die Geschichte auf die Philippinen, wo Mayers erstmals mit den brutalen Realitäten des Krieges konfrontiert wird. Die Entwickler versprechen eine persönliche Geschichte über Entwicklung, Verantwortung und die psychischen Belastungen eines Sanitäters im Kriegsgebiet.

Lifeline-Modus bringt Roguelite-Elemente ins Feldlazarett

Neben der Kampagne bietet Medic: Pacific War mit „Lifeline“ einen eigenständigen Roguelite-Modus. Hier erwarten Spieler immer neue Rettungseinsätze auf variierenden Karten und unter wechselnden Bedingungen.

Durch abgeschlossene Herausforderungen werden sogenannte Challenge Points verdient, mit denen permanente Verbesserungen freigeschaltet werden können. Jede Mission verlangt dabei eine andere Herangehensweise, da Ressourcen knapp sind, Ausrüstung beschafft werden muss und ständig neue Verwundete eintreffen.

Der Modus sorgt für zusätzliche Langzeitmotivation und dürfte besonders Spieler ansprechen, die auf wiederspielbare Herausforderungen setzen.

Authentische Medizin unter Dauerstress

Ein zentrales Element von Medic: Pacific War ist die medizinische Simulation. Verwundungen unterscheiden sich in Schweregrad und Behandlung, wodurch Spieler ihre Prioritäten ständig neu setzen müssen.

Wer zuerst versorgt wird? Welche Ausrüstung wird eingesetzt? Wann ist eine Evakuierung notwendig? Diese Entscheidungen treffen Spieler oftmals unter massivem Zeitdruck und in lebensgefährlichen Situationen.

Die Kombination aus Ressourcenmanagement, medizinischer Versorgung und permanentem Bedrohungsgefühl hebt den Titel deutlich von klassischen Militär-Shootern ab.

Die wichtigsten Features im Überblick

  • Einzigartige Zweiter-Weltkrieg-Perspektive als Frontsanitäter
  • Realistische medizinische Versorgung verletzter Soldaten
  • Story-Kampagne von Pearl Harbor bis zu den Philippinen
  • Roguelite-Modus „Lifeline“ mit permanentem Fortschrittssystem
  • Dynamische Schlachtfelder und unvorhersehbare Einsatzsituationen
  • Ressourcenmanagement und taktische Entscheidungen unter Druck
  • Community-getriebene Weiterentwicklung während des Early Access

Early Access ab sofort auf Steam verfügbar

Medic: Pacific War ist ab sofort im Early Access auf der PC-Plattform Steam erhältlich. Zum Start kostet der Titel 9,99 Euro und wird für kurze Zeit mit einem Einführungsrabatt von 10 Prozent angeboten.

Mit seinem Fokus auf Rettung statt Zerstörung könnte Medic: Pacific War zu den interessantesten Indie-Projekten des Jahres im Bereich historischer Simulationen gehören. Wer eine ungewöhnliche Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg sucht und dabei strategische Entscheidungen unter Druck liebt, sollte diesen Titel im Auge behalten.

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