Hello Games hat am 9. September 2026 das kostenlose Update Cosmos (Version 7.0) für No Man’s Sky veröffentlicht, das zum zehnjährigen Jubiläum erstmals eigene Raumstationen ins Spiel bringt.
Das Studio beschreibt Cosmos auf der offiziellen Update-Seite als komplette Überarbeitung des Weltalls, das nach Angaben des Studios in zehn Jahren Updates kaum verändert blieb. Der offizielle Trailer zeigt die neuen Stationen, Orbitalbasen und Wracks in Bewegung.
Eigene Station als Clubhaus
Raumstationen ließen sich in No Man’s Sky bisher nur besuchen. Mit Cosmos kauft der Spieler die Station eines Sternensystems und baut sie innen wie außen nach eigenen Vorstellungen aus. Hello Games nennt die eigene Station das meistgewünschte Feature seit dem Launch 2016. Das Studio schreibt dazu: „Ihr könnt eure eigene thematische Station als Clubhaus gestalten und Freunde zu Besuch einladen.“
Die Patch Notes ergänzen eine Director-Mechanik: Nachdem man sich bei den örtlichen Behörden bewährt hat, übernimmt man die Leitung der Station.
Allianzen und ein dichteres Weltall
Stationen lassen sich bündeln. Spieler gründen Allianzen, bis zu drei pro Person, und errichten gemeinsam ein vernetztes Imperium aus Stationen. Auf neuen Bestenlisten konkurrieren die Allianzen darum, die größte, reichste oder bekannteste zu sein. Sean Murray sagt im offiziellen Deep-Dive-Video, Allianzen mit Zehntausenden Spielern und echte Gemeinschaften, die Stationen beanspruchen, seien Dinge, an die das Team früher nicht geglaubt hätte.
Hello Games erklärt die Überarbeitung des Weltalls mit einer Frage: „In den meisten Science-Fiction-Spielen ist das Weltall nur ein leerer Raum. Mit Cosmos haben wir uns gefragt: Können wir das Weltall wirklich lebendig machen?“
Konkret ergänzt Cosmos frei schwebende modulare Orbitalbasen, die an jedem Punkt des Weltalls entstehen können. Asteroidengürtel aus Gestein und Eis liefern Kristalle als Ressourcen, einzelne Brocken sind groß genug, um darauf zu landen und zu bauen. Riesige Wracks lassen sich mit einer physikbasierten Gravity Gun und einem Traktorstrahl am Schiff zerlegen; wer zu viel herausreißt, riskiert die Kernschmelze des Wracks. Eine neue Systemkarte zeigt Planeten, die Station und Punkte von Interesse im tiefen Weltraum.
Plattformen und Jubiläums-Expedition
Cosmos ist für PC (Steam und Microsoft Store), PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, Mac, PSVR 1 und PSVR 2, PC VR und Game Pass erschienen. Auf Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 steht das Update den Patch Notes zufolge in Kürze bereit; die Notizen korrigieren dort zudem vertauschte Hoch- und Runter-Pfeiltasten bei Tastatureingaben. Auf Konsolen sinken die Ladezeiten laut Patch Notes um 6 bis 9 Prozent.
Die Jubiläums-Expedition Our Journey Continues (Expedition Twenty-Three) startet den Patch Notes zufolge in Kürze und läuft rund sechs Wochen. Ihre Meilensteine bilden die mehr als 40 Updates seit dem Start am 12. August 2016 nach, jeweils mit Entwicklernotizen, die Sean Murray vorträgt. Zu den Belohnungen gehören eine goldene Rasamama 36, das Starter-Schiff von 2016, eine Vintage-Version des Interceptor-Schiffs und ein Dino-Haustier aus den frühen Trailern. Twitch Drops laufen vom 10. bis 14. September 2026; die Belohnungen lassen sich auch ohne das Spiel verdienen und warten im Inventar.




