Der österreichische Smart-Home-Spezialist Nuki rückt die Vorteile eines schlüssellosen Alltags in den Fokus. Mit seinen Smart-Lock-Lösungen möchte das Unternehmen insbesondere Sportler und aktive Nutzer ansprechen, die beim Laufen, Radfahren oder Spazierengehen auf klassische Schlüssel verzichten möchten.
„Schlüssel sind oft unpraktisch, können verloren gehen oder stören in der Hosentasche“, erklärt Nuki-CEO Martin Pansy. Gemeinsam mit seinem Bruder Jürgen entwickelte er das erste Nuki Smart Lock aus der Idee heraus, den klassischen Haustürschlüssel überflüssig zu machen.
Smartwatch wird zum Haustürschlüssel
Besonders für Outdoor-Sportler bietet ein digitales Türschloss Vorteile. Während früher zumindest das Smartphone mitgeführt werden musste, übernehmen heute zunehmend Smartwatches zahlreiche Aufgaben. Sie zeichnen Trainingsdaten auf, ermöglichen Notrufe oder Telefonate und können zugleich als digitaler Haustürschlüssel dienen.
Nach Angaben von Nuki unterstützen die Smart Locks zahlreiche Plattformen, darunter:
- Apple Watch
- Wear OS
- Huawei Smartwatches
- Garmin Smartwatches
- Samsung Galaxy Watches (Tizen)
Dadurch können Nutzer ihre Haustür direkt über die Smartwatch öffnen und den Schlüsselbund zuhause lassen.
Zugang auch ohne Smartphone oder Uhr
Wer komplett auf mobile Geräte verzichten möchte, kann alternativ ein Nuki Keypad verwenden. Das Keypad 2 sowie das Keypad 2 NFC ermöglichen den Zutritt über einen sechsstelligen Zahlencode oder per Fingerabdruck.
Bis zu 200 individuelle Zugangscodes lassen sich hinterlegen. Besonders praktisch ist die Fingerabdruckfunktion, die einen schnellen Zugang ohne Eingabe eines Codes ermöglicht.
Das Keypad 2 NFC bietet darüber hinaus die Funktion „Tap to Unlock“. Dabei wird die Tür ähnlich wie beim kontaktlosen Bezahlen durch kurzes Berühren mit einer kompatiblen Smartwatch oder einem Smartphone geöffnet.
Schritt für Schritt in die schlüssellose Zukunft
Für Nuki ist die Smartwatch ein weiterer Baustein auf dem Weg zum vollständig digitalen Zugangssystem. Während klassische Schlüssel nach wie vor weit verbreitet sind, setzen moderne Smart-Home-Lösungen zunehmend auf biometrische Verfahren, mobile Geräte und digitale Berechtigungen.
Gerade bei sportlichen Aktivitäten oder spontanen Ausflügen könnte der Griff zum Schlüsselbund damit künftig der Vergangenheit angehören.






