NVIDIA schaltet DLSS 4.5 Super Resolution ab sofort für alle Nutzer der NVIDIA-App frei. Das neue Update, das vergangene Woche auf der CES vorgestellt wurde, bringt ein Transformer-Modell der zweiten Generation für DLSS Super Resolution und hebt die Bildqualität auf allen GeForce-RTX-GPUs auf ein neues Niveau. Mehr als 400 Spiele und Anwendungen profitieren von der neuen Technik, die automatisch oder manuell über die NVIDIA-App installiert werden kann.
Transformer-Modell der zweiten Generation sorgt für sichtbare Verbesserungen
Herzstück von DLSS 4.5 Super Resolution ist ein deutlich weiterentwickeltes KI-Modell. Das neue Transformer-Modell der zweiten Generation verfügt über die fünffache Rechenleistung des ursprünglichen Ansatzes und wurde mit einem erheblich erweiterten, hochauflösenden Datensatz trainiert. In ersten Tests loben Gamer und Fachmedien vor allem die gesteigerte Bildklarheit sowie die verbesserte zeitliche Stabilität. Besonders in den Modi DLSS Performance und Ultra Performance zeigt sich der Qualitätssprung deutlich.
DLSS 4 mit Multi Frame Generation in über 250 Spielen verfügbar
Parallel dazu baut NVIDIA die Unterstützung für DLSS 4 mit Multi Frame Generation weiter aus. Die Technologie ist inzwischen in über 250 Spielen und Anwendungen verfügbar und soll in den kommenden Monaten in weiteren Titeln Einzug halten. Auch mehrere neue RTX-Spiele, die auf der CES 2026 vorgestellt wurden, setzen künftig auf DLSS 4, darunter 007 First Light, Phantom Blade Zero, PRAGMATA, Resident Evil Requiem, Active Matter, Screamer und DEFECT.
Neue DLSS-Titel: LET IT DIE: INFERNO und StarRupture
Mit dem aktuellen Update wächst auch die Liste der DLSS-fähigen Spiele weiter.
LET IT DIE: INFERNO von SUPERTRICK GAMES und GungHo Online Entertainment führt die bekannte Reihe als Rogue-lite-Survival-Action-Spiel in eine neue Ära. Ein Update erweitert das Spiel um DLSS Super Resolution und sorgt für spürbar höhere Performance auf GeForce-RTX-GPUs. Über die NVIDIA-App lässt sich zusätzlich auf DLSS 4.5 Super Resolution upgraden.
StarRupture von Creepy Jar ist ein Open-World-Basisbau-Spiel aus der Ego-Perspektive und befindet sich aktuell im Early Access. Bereits zum Start unterstützt der Titel DLSS Super Resolution und DLSS Frame Generation. Über die NVIDIA-App können Spieler das neue DLSS-4.5-Transformer-Modell aktivieren, die Bildqualität mit DLAA maximieren und auf GeForce-RTX-50-GPUs DLSS 4 mit Multi Frame Generation nutzen, um die Bildraten weiter zu steigern.
NVIDIA-App-Update bringt neue Funktionen für Gamer und Entwickler
Zeitgleich mit DLSS 4.5 veröffentlicht NVIDIA ein Update für die NVIDIA-App auf Version 11.0.6. Dieses bringt mehrere neue Funktionen mit sich. Unter System und Anzeigen wurden die letzten NVIDIA-Surround-Einstellungen aus der klassischen Systemsteuerung integriert, inklusive Optionen für Rahmenkorrektur und Hotkeys. Nutzer von Gaming-Laptops mit Advanced Optimus sehen nun die vollständigen Namen der Anwendungen, die die Funktion blockieren. Zusätzlich erlaubt ein neuer Debug-Modus unter System und Erweitert das sofortige Deaktivieren von Übertaktungs- und Spannungsanpassungen, um Stabilitätsprobleme leichter einzugrenzen.
Neue Tools und SDKs für Entwickler
Auch Entwickler profitieren von der Veröffentlichung von DLSS 4.5 Super Resolution. Über das DLSS Super Resolution Streamline Plugin ist die neue Version ab sofort nutzbar. Dynamic Multi Frame Generation sowie Multi Frame Generation mit bis zu sechsfachem Upscaling sollen im Frühjahr folgen.
Darüber hinaus veröffentlicht NVIDIA das RTX Neural Texture Compression SDK. Die neue Version nutzt KI zur deutlich stärkeren Texturkompression bei vergleichbarer Bildqualität. Laut NVIDIA wurde die BC7-Kodierung um den Faktor sechs beschleunigt, während sich die Inferenzgeschwindigkeit gegenüber Version 0.8 um bis zu 40 Prozent verbessert. Gleichzeitig lassen sich bis zu siebenmal mehr Systemspeicher einsparen.
Auch NVIDIA ACE wird erweitert und unterstützt nun zusätzliche Small Language Models für In-Game-Inferencing. Mit dem neuen NVIDIA Nemotron Nano 9B V2 sowie erweiterten Qwen3-Modellen erhalten Entwickler mehr Flexibilität bei der Balance zwischen Leistung, Qualität und Speicherbedarf. Abgerundet wird das Update durch Nsight Graphics 2025.5, das neue Debugging- und Analysefunktionen für moderne RTX-Grafikpipelines bietet.






