Auf der CES 2026 präsentiert NVIDIA ein umfassendes Technologie-Update für PC-Gaming, Kreativanwendungen und Cloud-Streaming. Im Mittelpunkt stehen Weiterentwicklungen rund um DLSS 4.5, neue G-SYNC-Monitore mit Pulsar-Technologie, frische Integrationen für kommende Spiele sowie Fortschritte im Bereich RTX-AI und GeForce NOW. Die Ankündigungen zeigen deutlich, dass NVIDIA seine KI-Strategie weiter ausbaut und sowohl Spieler als auch Entwickler adressiert.
DLSS 4.5 hebt KI-Rendering mit dynamischer Multi Frame Generation auf ein neues Niveau
Mit DLSS 4.5 stellt NVIDIA die bislang umfangreichste Weiterentwicklung seiner KI-basierten Rendering-Technologie vor. Kernstück ist ein Transformer-Modell der zweiten Generation für Super Resolution, das die Bildqualität in über 400 Spielen und Anwendungen weiter verbessert. Neu hinzu kommt die dynamische Multi Frame Generation, die nun bis zu fünf zusätzliche Frames pro gerendertem Bild erzeugen kann.
Ergänzt wird das Feature-Set durch einen neuen 6-fachen Multi Frame Generation Modus. In Kombination mit GeForce RTX 50 Series-GPUs sind damit Bildraten von über 240 FPS möglich, selbst bei aktiviertem Path Tracing. DLSS 4.5 soll so nicht nur die Leistung deutlich steigern, sondern auch ein bislang unerreicht flüssiges Spielerlebnis ermöglichen.
DLSS 4 erreicht über 250 Spiele und erweitert die RTX-Unterstützung kommender Titel
Ein Jahr nach der Einführung von DLSS 4 ist die Technologie bereits in mehr als 250 Spielen und Anwendungen integriert. Darunter befinden sich zahlreiche der meistgespielten Titel des Jahres 2025. Auf der CES 2026 kündigt NVIDIA zudem neue RTX-Integrationen für kommende Blockbuster an.
Dazu zählen unter anderem 007 First Light mit DLSS 4 und Multi Frame Generation, PRAGMATA mit Path Tracing sowie Phantom Blade Zero, das mit Raytracing und DLSS 4 erscheint. Auch Resident Evil Requiem erhält zum Launch einen neuen Trailer mit RTX-Technologien. Weitere Titel wie Active Matter, Screamer und DEFECT setzen ebenfalls auf DLSS 4 und moderne Beleuchtungstechniken. Ergänzt wird das Line-up durch neue Demonstrationen der ACE-Technologie, die KI-gestützte Spielhilfen und NPC-Verhalten weiterentwickeln soll.
RTX Remix Logic bringt dynamische Grafikeffekte in klassische Spiele
Mit einem neuen Update erweitert NVIDIA die Modding-Plattform RTX Remix um ein Logiksystem für dynamische Grafikeffekte. RTX Remix Logic ermöglicht es Moddern, visuelle Effekte abhängig von Ereignissen im Spiel auszulösen. Dafür stehen über 900 konfigurierbare Parameter zur Verfügung.
Das System erlaubt es erstmals, die Grafik klassischer Spiele dynamisch zu verändern, ohne Zugriff auf den ursprünglichen Quellcode oder die Engine zu benötigen. Damit lassen sich über 165 ältere Titel mit modernen Pathtracing-Effekten und reaktiver Beleuchtung neu interpretieren. Das Update wird im Laufe des Januars über die NVIDIA-App bereitgestellt.
G-SYNC Pulsar bringt variable Hintergrundbeleuchtung und extreme Bewegungsschärfe
Mit G-SYNC Pulsar stellt NVIDIA die nächste Evolutionsstufe seiner Display-Technologie vor. Pulsar kombiniert variable Bildwiederholraten mit einer neuartigen Form des Backlight Strobing, das sich dynamisch an die aktuelle Framerate anpasst. Dadurch erreicht die Technologie eine effektive Bewegungsschärfe von über 1.000 Hz.
Ergänzt wird Pulsar durch die neue Ambient Adaptive Technology, die Helligkeit und Farbtemperatur automatisch an die Umgebung anpasst. Erste Monitore von Acer, AOC, ASUS und MSI sind ab dem 7. Januar erhältlich, weitere Modelle sollen in den kommenden Wochen folgen.
NVIDIA App erhält Update mit DLSS 4.5 und erweitertem Treiber-Support
Parallel zur neuen DLSS-Version veröffentlicht NVIDIA ein Update für seine App. Dieses integriert DLSS 4.5 Super Resolution sowie einen neuen GeForce Game Ready Treiber. Nutzer können die neuen Funktionen bereits über eine Beta-Version testen, bevor das finale Update Mitte Januar erscheint.
Die App bringt zudem erweiterte Anzeigeoptionen, neue Debug-Funktionen für Stabilitätstests sowie Verbesserungen für Advanced Optimus auf Laptops. Zusätzlich unterstützt der aktuelle Treiber über 60 neue G-SYNC-kompatible Displays, darunter auch aktuelle TV-Modelle für 2026. NVIDIA Broadcast erhält ebenfalls ein Update, das virtuelle Beleuchtungseffekte für mehr Systeme verfügbar macht.
GeForce NOW erweitert RTX-Gaming auf neue Geräte und Plattformen
Auch der Cloud-Dienst GeForce NOW wird weiter ausgebaut. Neue native Apps für Linux-PCs und Amazon Fire TV ermöglichen den Zugriff auf RTX-Gaming im Wohnzimmer und auf weiteren Desktop-Systemen. Zusätzlich wird die Unterstützung für HOTAS-Flugsteuerungen erweitert, um Simulationen realistischer zu gestalten.
Der Spielekatalog wächst weiter und soll künftig auch neue AAA-Titel direkt zum PC-Release in der Cloud verfügbar machen, darunter 007 First Light, Resident Evil Requiem und Crimson Desert.
RTX-AI-Upgrades beschleunigen lokale 4K-Videogenerierung
Im Bereich KI und Content Creation präsentiert NVIDIA mehrere Upgrades für lokale RTX-AI-PCs. Verbesserungen für ComfyUI und das LTX-2-Modell ermöglichen eine bis zu dreifach schnellere Bild- und Videogenerierung bei gleichzeitig geringerem VRAM-Verbrauch. RTX Video Super Resolution ist nun direkt in ComfyUI integriert und beschleunigt die Erstellung von 4K-Videos.
Weitere Optimierungen betreffen KI-Sprachmodelle, Videopipelines aus 3D-Szenen sowie neue Suchfunktionen für Videoinhalte. Ziel ist es, anspruchsvolle KI-Workflows direkt auf lokaler Hardware mit geringer Latenz und hohem Datenschutz auszuführen.






