Bild: Devolver Digital

Quarantine Zone: The Last Check knackt 1,3 Millionen Wunschlisten und startet im Januar

Der apokalyptische Verwaltungs-Simulator Quarantine Zone: The Last Check steht kurz vor seiner Veröffentlichung. Wie Entwickler Brigada Games bekannt gegeben hat, erscheint das Spiel am 12. Januar offiziell auf Steam. Bereits vor dem Release kann der Titel beachtliche Erfolge vorweisen: Seit seiner Enthüllung im Mai wurde das Spiel über 1,3 Millionen Mal auf die Wunschliste gesetzt und von nahezu zwei Millionen Spielern in der Demo-Version ausprobiert.

Kontrollpunkt im Ausnahmezustand

In Quarantine Zone: The Last Check übernehmen Spieler die Rolle eines Regierungsagenten, der während einer Zombie-Apokalypse an einem entscheidenden Kontrollpunkt stationiert ist. Dort müssen ankommende Überlebende überprüft, Ressourcen verwaltet und folgenschwere Entscheidungen getroffen werden. Jede Wahl beeinflusst den Verlauf des Spiels und entscheidet darüber, wer Sicherheit findet – und wer zurückgelassen wird.

Moralische Entscheidungen und menschliche Abgründe

Neben der Verwaltung von Nahrung, Treibstoff und Verteidigungssystemen rückt das Spiel auch die menschliche Seite des Überlebens in den Fokus. Vertrauen, Angst und Verzweiflung prägen den Alltag am Kontrollpunkt. Spieler müssen abwägen, ob sie Mitgefühl zeigen oder kompromisslos handeln, denn selbst ein einzelner Fehler kann fatale Konsequenzen haben und die Infektion ins Lager schleusen.

Neue Systeme und Werkzeuge zum Start

Zum offiziellen Launch erweitert Brigada Games das Spiel um zahlreiche neue Inhalte, die in der Demo noch nicht enthalten waren. Spieler erhalten Zugriff auf neue Untersuchungsgeräte, mit denen sie Überlebende genauer prüfen können, darunter tragbare Scanner und medizinische Instrumente. Verdächtige Fälle lassen sich nun im Labor analysieren, um bislang unbekannte Symptome des Virus zu erforschen. Zusätzlich wurde das Basenmanagement überarbeitet und ermöglicht nun eine übersichtliche Verwaltung aller Ressourcen aus der Vogelperspektive.

Zwischen Forschung und Grausamkeit

Auch die Infizierten selbst spielen eine größere Rolle. Zombies können eingefangen, untersucht oder sogar für staatliche Belohnungen genutzt werden. Experimente liefern wertvolle Erkenntnisse über das Virus, stellen die Spieler jedoch vor schwierige ethische Fragen. Der Fortschritt hat seinen Preis, und nicht jede Entscheidung lässt sich mit einem guten Gewissen vereinbaren.

Eine Geschichte im Schatten der Katastrophe

Begleitet werden die Spieler von der Wissenschaftlerin Georgie, die durch Funksprüche und Anweisungen führt. Mit der Zeit offenbart sich jedoch, dass im Quarantänelager mehr im Argen liegt als nur ein Virusausbruch. Gerüchte über geheime Experimente und manipulierte Evakuierungen verdichten sich, während die Ordnung im Lager zunehmend zerfällt und die Grenze zwischen Wahnsinn und Infektion verschwimmt.

Demo jetzt spielbar, Release im Januar

Quarantine Zone: The Last Check erscheint am 12. Januar auf Steam. Eine kostenlose Demo ist bereits verfügbar und bietet Interessierten die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von dem düsteren Szenario und den anspruchsvollen Entscheidungen zu machen. Angesichts der hohen Aufmerksamkeit dürfte der Titel zu den meistdiskutierten Indie-Releases des Jahresbeginns zählen.

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