Wer nicht nur gerne spielt, sondern das echte E-Sportler-Gefühl am heimischen Gaming-PC erleben möchte, sollte in leistungsstarke Komponenten investieren. Eine eventuell teure Investition, welche sich jedoch lohnt, da diese über viele Jahre mit nur kleinen Ergänzungen und Veränderungen genutzt werden kann. Wichtig ist dabei, dass die einzelnen Komponenten und Bauteile optimal zusammenpassen.

Das Gehäuse

Das Gehäuse spielt nicht nur mit seinem Design eine wichtige Rolle, sondern ist vor allem für die Kühlung der Komponenten verantwortlich. E-Sportler setzen in der Regel auf eine leistungsstarke Wasserkühlung, da diese leise und zuverlässig die einzelnen Bauteile kühlt und sich die Leistung unter Last nicht verändert. Ein Gehäuse muss also groß genug sein, um die Wasserkühlung im Innern sicher verbauen zu können. Weitere Design-Elemente wie die RGB-Beleuchtung und andere Features sind nett, aber für Profi-Gamer kein muss. Dennoch gibt es enorm viel Auswahl, um den eigenen PC einzigartig zu gestalten.

Das Mainboard und der Prozessor

Ein hochwertiges Gaming-Mainboard ist die Grundlage, auf der alle anderen Komponenten aufbauen. Daher sollte es zum gewählten Prozessor passen. High-End-Prozessoren wie der Intel Core i9-10900K mit 10 Kernen oder auch der AMD Ryzen 3000 sind für High-End-Gamer die richtige Wahl. Auch wenn längst nicht alle Spiele die große Anzahl an Kernen unterstützen, so werden es dennoch immer mehr. Hier lohnt es sich in jedem Fall auf echte Qualität zu setzen. Wer sich für den Intel-Prozessor entscheidet, kann beispielsweise auf das Mainboard ASRock Taichi Z490 zurückgreifen, welches eine perfekte Ausstattung bietet. Denn auf diesem lassen sich die weiteren Komponenten für einen Profi-Gaming-PC perfekt installieren.

Der Arbeitsspeicher

Nicht nur die Menge, auch die Geschwindigkeit des gewählten Arbeitsspeichers ist für Gamer wichtig. Mit DDR4-3600 – RAM gibt es keine Engpässe bei der Datenverarbeitung mehr. Minimum für Profi-Gamer sind 16 GB, wie das 16GB HyperX Predator RGB DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit. Ab 32 GB Arbeitsspeicher ist man jedoch immer auf der sicheren Seite. Auch die Wahl des Herstellers ist wichtig. Die meisten Profi-Gamer setzen beispielsweise noch immer auf die Speicherriegel von Corsair, da diese mit höchster Präzision hergestellt werden und äußerst zuverlässig arbeiten.

Festplatte / SSD

Eine klassische HDD ist in einem Gaming-Rechner für Profis maximal noch als Datenspeicher beziehungsweise Datengrab vorhanden. Betriebssystem und vor allem auch die Spiele sollten auf einer SSD untergebracht sein. Diese nimmt als. M2-Variante nur wenig Platz ein und bietet höchsten Komfort. Dank sinkender SSD-Preise sind auch größere SSDs mittlerweile wieder gut erhältlich.

Die Grafikkarte

Die Grafikkarte ist das Kernstück eines Gaming-Computers und sollte mit Bedacht gewählt werden. Da die bisherige Konfiguration bereits enorm leistungsstark ist und keinen Flaschenhals für die Leistung aufweist, sollte auch eine potente Grafikkarte gewählt werden. Für den echten Profi-Effekt mit hoher Auflösung und hohen FPS kommen Grafikkarten wie die RTX 2080 Ti infrage. Diese bietet ausreichend Leistung um alle aktuellen Titel auf den höchsten Einstellungen spielen zu können und somit kein Detail mehr zu verpassen.

Das Netzteil

Stehen alle Komponenten fest, gilt es ein passendes Netzteil zu finden. Dieses sollte so dimensioniert sein, dass es auch unter Volllast den Rechner sicher mit Strom versorgt und Spitzen sicher abfängt. In der hier vorgestellten Konfiguration sollte das Netzteil also mindestens eine Leistung von 750W abdecken können.

Yasmine Moreau
Account-Managerin und Redakteurin, liebt die Schweizer Alpen und deren Schokolade, zockt auch gerne hin und wieder mal