Der britische Publisher Kwalee und das Entwicklerstudio The Wild Gentlemen haben eine neue Demo für ihr kommendes Sci-Fi-Horror-Abenteuer RetroSpace veröffentlicht. Spieler können die kostenlose Testversion ab sofort über Steam herunterladen und einen ersten Blick auf die bizarre Welt der Raumstation Aurora 5 werfen.
Die aktuelle Demo erweitert das Spielerlebnis um einen neuen medizinischen Sektor sowie einen verwirrenden Raum-Zeit-Sprung, der die Realität innerhalb der Station auf den Kopf stellt. Dabei entscheiden Spieler selbst, wie sie ihre Ziele erreichen – ob schleichend, taktisch oder mit voller Feuerkraft.
Disco-Punk-Horror zwischen Wahnsinn und schwarzem Loch
RetroSpace kombiniert Elemente klassischer Immersive Sims mit Horror, Humor und einer gehörigen Portion Retro-Futurismus. Die Geschichte beginnt unscheinbar: Als einfacher Hausmeister gerät der Spieler auf die Raumstation Aurora 5, die von einem empfindungsfähigen schwarzen Loch verschlungen wurde.
Was folgt, ist ein surrealer Überlebenskampf gegen mutierte Kreaturen, bizarre Pflanzen-Tier-Hybride und eine Umgebung, in der selbst die Zeit nicht mehr nach normalen Regeln funktioniert. Der einzigartige Disco-Punk-Stil verbindet dabei Sci-Fi-Horror mit dem Charme der 60er- und 70er-Jahre – inklusive kultiger Schnurrbärte.
Schleichen, Kämpfen oder improvisieren
Fans von Spielen wie Immersive Sims werden in RetroSpace zahlreiche Freiheiten vorfinden. Jede Situation kann auf unterschiedliche Weise gelöst werden:
- Gegner umgehen und unentdeckt bleiben
- Ablenkungen und Fallen nutzen
- Sicherheitssysteme hacken
- Versteckte Wege entdecken
- Oder den direkten Kampf suchen
Das Spiel belohnt kreative Lösungsansätze und lässt Spielern die Wahl, ob sie als lautloser Überlebenskünstler oder als mutierter Actionheld auftreten möchten.
Aurora 5: Eine offene Raumstation voller Geheimnisse
Die Raumstation Aurora 5 setzt auf ein stark vernetztes Leveldesign mit zahlreichen Abkürzungen, Geheimwegen und Rückverbindungen zu bereits besuchten Bereichen. Ein zentraler Hub dient dabei als sicherer Rückzugsort zwischen den gefährlichen Expeditionen in die tieferen Bereiche der Station.
Diese Metroidvania-inspirierte Struktur soll Erkundung belohnen und für ein kontinuierliches Gefühl von Fortschritt sorgen.
Mutationen verändern den Spielstil
Eine zentrale Rolle spielen die sogenannten Mutamods. Diese genetischen Verbesserungen verleihen dem Spieler außergewöhnliche Fähigkeiten und eröffnen neue Wege für Kampf und Stealth.
Wer möchte, kann sich beispielsweise in einen tentakelbewaffneten Mutanten verwandeln, Gegner manipulieren oder aus den Schatten heraus agieren. Doch die mächtigen Upgrades haben ihren Preis: Unvorhersehbare und teilweise irreversible Nebenwirkungen gehören zum Konzept.
Tod ist erst der Anfang
Auch das Todessystem hebt sich von klassischen Genrevertretern ab. Stirbt der Spieler, wird er von Aurora 5 geklont und kehrt ins Spiel zurück. Allerdings bleibt das nicht ohne Folgen: Jeder Klonierungsprozess kann Degenerationen verursachen, die den weiteren Spielverlauf beeinflussen.
Zusätzlich müssen Spieler oft ihre verlorene Ausrüstung vom vorherigen Klon zurückholen – ein spannender Twist, der Risiko und Belohnung geschickt miteinander verbindet.
Die wichtigsten Features von RetroSpace
- Storylastige Sci-Fi-Horror-Kampagne mit schwarzem Humor
- Einzigartiger Disco-Punk-Look im Stil der 60er- und 70er-Jahre
- Immersive-Sim-Gameplay mit zahlreichen Lösungswegen
- Mutationssystem mit mächtigen Spezialfähigkeiten
- Metroidvania-inspiriertes Leveldesign
- Dynamisches Todes- und Klonsystem
- Schleich- und Action-Spielweise frei kombinierbar
- Low-Poly-Grafik mit modernem Retro-Charme
Mit seiner ungewöhnlichen Mischung aus Sci-Fi-Horror, Immersive-Sim-Mechaniken und psychedelischem Retro-Flair könnte RetroSpace zu einem der interessantesten Indie-Titel für Fans von Spielen wie System Shock, Prey oder Bioshock werden. Wer neugierig geworden ist, kann die neue Demo bereits jetzt auf Steam ausprobieren.






