Wer sein Gaming-Setup liebt, will es nicht nur mit RGB-Glanz und High-FPS pflegen – sondern auch mit blitzblanken Böden. Staub und Kabelsalat sind schließlich die natürlichen Feinde jeder gepflegten Zockerhöhle. Der chinesische Smart-Home-Spezialist Roborock, bekannt für leistungsstarke Saug- und Wischroboter mit cleverem Design, liefert mit dem Qrevo Curv 2 Pro sein bislang ambitioniertestes Modell. Es soll dank 25.000 Pa Saugkraft, adaptivem Fahrwerk und ultraflachem Design sowohl Gaming-Zimmer als auch ganze Wohnungen mühelos sauber halten – und das möglichst ohne Eingreifen. Wir haben uns angesehen, was das High-End-Modell im Alltag wirklich leistet.
Auslieferung & Verpackung – Premium durch und durch
Nachhaltigkeit im Fokus

Die Verpackung ist – wie von Roborock gewohnt – ordentlich strukturiert uns besteht aus reiner Kartonage. Neben dem eigentlichen Roboter liegt die riesige Multifunktions-Dockingstation bei, die alles kann: Staub entleeren, Mopps reinigen, mit heißem Wasser auswaschen und anschließend trocknen. Roborock nennt das „All-in-One Dock“, und es ist tatsächlich ein Alleskönner – wenn auch mit spürbaren Ausmaßen.
Der Aufbau ist schnell erledigt: Kabel, Wassertanks und Mopp-Pads sind klar beschriftet. Selbst Technik-Laien kommen hier ohne Anleitung klar, Gamer mit Affinität zu modularen Setups sowieso. Einmal in die App eingebunden (via WLAN und QR-Code), steht der Qrevo 2 Pro nach wenigen Minuten einsatzbereit da – bereit, Staub aus Ecken zu ziehen, in die man sonst nur beim Grafikkartenwechsel blickt.
Ersteindruck – futuristisch, aber unaufdringlich
Sanfter moderner Auftritt, sogar mit RGB-Schnick-Schnack

Schon beim Auspacken wirkt der Qrevo Curv 2 Pro wie ein Gadget aus einem Sci-Fi-Game. Das Design ist zurückhaltend, aber hochwertig – kein greller Kunststoff, sondern matte, saubere Linien und ein klarer Fokus auf Funktion. Mit nur 7,98 cm Höhe ist der Roboter erstaunlich flach und passt damit unter die meisten Schreibtische, Sofas und TV-Racks – also genau dort, wo bei Gamern regelmäßig Staubmäuse aus RGB-Licht entstehen.
Der zurückfahrbare LiDAR-Sensor („RetractSense“) auf der Oberseite ist ein cleveres Detail: In offenen Räumen scannt er mit 360 Grad, bei niedrigen Möbeln fährt er automatisch ein, um nirgendwo anzustoßen. Das Ganze fühlt sich so futuristisch an, als würde man einem Mini-Mech beim Kartografieren seiner Umgebung zusehen.
Saugkraft & Reinigungsleistung – 25.000 Pa im Praxistest
Bosskämpfe gegen Chipskrümel gewinnt er mit Leichtigkeit
Roborock verspricht 25.000 Pa Saugkraft – das ist mehr als viele Handstaubsauger schaffen. Im Alltag merkt man das sofort: Selbst Krümel, Katzenhaare und Staubflusen rund um Gaming-Stühle oder Teppichkanten verschwinden rückstandslos. Besonders auffällig: Der Qrevo 2 Pro fährt Teppiche automatisch mit angehobenem Chassis an. Das sogenannte „AdaptiLift“-System hebt den Roboter leicht an, um auf unterschiedlichen Höhen stabilen Kontakt zu halten. Das Ergebnis: Selbst dickere Teppiche werden gründlich abgesaugt, ohne dass sich der Roboter festfährt oder die Bürste abhebt.

Im Test musste der Qrevo 2 Pro vor allem eines beweisen: ob er mit Gaming-typischen Hindernissen – Kabeln, Controller-Ladestationen oder Fußmatten – klarkommt. Und tatsächlich: Dank der verbesserten Hinderniserkennung umfährt der Roboter kleinere Objekte zuverlässig. Nur bei sehr dünnen Kabeln lohnt es sich, vorher kurz Ordnung zu schaffen – ganz ohne menschlichen Eingriff geht’s also nicht.
Wischleistung – clever, heiß und hygienisch
Wenn Wischen zum Gamechanger wird
Neben der brutalen Saugkraft bietet Roborock eine überraschend gründliche Wischfunktion. Zwei rotierende Pads sorgen dafür, dass auch festsitzender Schmutz gelöst wird. Besonders praktisch: Wenn der Roboter Teppiche erkennt, hebt er sich automatisch an, um nichts nass zu machen – das funktioniert im Alltag tadellos. Im puren Saugvorgang lässt er die Mops einfach in der Station, was sich als sehr praktisch erweist.

Das Highlight ist aber das Dock: Es reinigt die Mopp-Pads mit heißem Wasser (bis zu 100 °C), trocknet sie anschließend mit Warmluft und befüllt sich selbstständig nach. Gerade für Gamer mit Haustieren oder langen Sessions (wo Snacks & Softdrinks manchmal den Boden treffen) ist das ein echter Gamechanger. Kein ständiges Nachfüllen, kein Mopp-Gestank – einfach starten, fertig.
Nutzung & Alltag – smarter Mitbewohner statt Spielzeug

Nach ein paar Tagen Nutzung wirkt der Qrevo 2 Pro wie ein intelligenter Mitbewohner. Die App-Steuerung ist intuitiv, Karten lassen sich detailliert bearbeiten, Räume benennen oder in Reinigungszonen unterteilen. Wer etwa nur den Bereich rund um den Gaming-Stuhl oder das Wohnzimmer säubern will, startet einfach eine „Zonenreinigung“. Dennoch wirkt die App sehr komplex und nicht detailverliebt genug. Zudem verliert man sich zu schnell im breiten Angebot, der Möglichkeit, dass man am liebsten den unnötigen Loot verkaufen würde – für eine bessere Übersicht.
Im Alltag zeigt sich, dass Roborock mit diesem Modell vieles richtig macht: Der Roboter ist leise genug, um auch während einer Gaming-Session zu laufen (rund 65 dB im Standardmodus) und die Navigation ist präzise. Er merkt sich sogar, wo er zuletzt gereinigt hat, falls man ihn manuell stoppt.
Der einzige Nachteil: Das Dock ist groß und braucht Platz – wer also bereits Tower-PC, Monitorarm und Kabelmanagement-System an der Wand hat, sollte vorab planen, wo das Biest steht.
Support & Zubehör
gut versorgt, aber nicht ganz günstig
Auch beim Thema Service und Ersatzteile zeigt Roborock, dass der Qrevo Curv 2 Pro ein echtes Premiumprodukt ist – im besten wie im wörtlichen Sinne. Die Ersatzteilversorgung in Deutschland ist solide, die Garantie (meist zwei Jahre) sorgt für Sicherheit.
Praktisch: Verschleißteile sind gut erhältlich. Mop-Pads kosten rund 15 Euro, Filter und Bürstensets bewegen sich zwischen 30 und 60 Euro, ein komplettes Wartungs-Kit liegt bei etwa 65 Euro. Auch Staubbeutel, HEPA-Filter und Reinigungslösungen sind direkt bei Roborock oder Drittanbietern erhältlich.
Wer seinen Qrevo täglich nutzt – etwa um das Gaming-Zimmer nach langen Sessions oder Haustierbesuchen sauber zu halten – sollte sich ein kleines Ersatzteillager zulegen. So bleibt die Reinigungsleistung konstant und der Roboter muss keine Pause einlegen, nur weil ein Filter oder Mop abgenutzt ist.
Kurz gesagt: Roborock liefert ein starkes Zubehör-Ökosystem, das den Alltag erleichtert – verlangt dafür aber, wie bei High-End-Hardware üblich, einen Aufpreis.
Eines der besten Saug- und Wischroboter, die je bei mir durch die Wohnung gefahren sind. Die enorme Saugleistung, die niedrige Bauhöhe und der gute Support in Deutschland sprechen deutlich aus, dass Roborock einfach die Nummer eins sein will. Schade nur, dass keinerlei Zubehör wie ein Satz Ersatz-Mops beiliegt.
Fazit
fast perfekt für smarte Zockerhaushalte

Der Roborock Qrevo Curv 2 Pro ist mehr als nur ein weiterer Saug-Wischroboter. Er ist ein Stück Smart-Home-Technologie, das sich nahtlos in den Alltag moderner Gamer einfügt. Mit seiner enormen Saugkraft, der starken Teppichleistung und der hygienischen Wischstation bringt er echten Mehrwert – nicht nur optisch, sondern auch funktional.
Klar, mit rund 1.299 Euro ist das Gerät kein Schnäppchen. Doch wer eine saubere Gaming-Umgebung, weniger manuelle Arbeit und eine starke Portion Komfort will, bekommt hier ein durchdachtes System, das hält, was es verspricht.
- Hervorragende Reinigungsleistung: Mit beeindruckender ultrastarker Saugkraft von 25.000 Pa hebt roborock Qrevo Curv 2 Pro mühelos eingebetteten Staub und Schmutz an. Selbst aus dichten, hochflorigen Teppichen.
- AdaptiLift Classic: Der roborock Qrevo Curv 2 Pro überwindet mühelos 4 cm hohe Hindernisse wie Schwellen und Möbelfüße. Sein intelligenter AdaptiLift Classic nimmt den Mopp ab und passt die Höhe für Teppiche bis zu 3 cm dynamisch an, wodurch die Teppichreinigung neu definiert wird.
- Ultraflaches Design: Mit einer Höhe von nur 7,98 cm ist er einer der flachsten roborock Saugroboter mit vollständigem LiDAR-System. Das einziehbare LDS ermöglicht ein müheloses Gleiten unter niedrige Möbel, um Stellen zuerreichen, die andere Staubsauger nicht erreichen können - und lässt keinen Staub zurück.






