Mike Klubnika, der Solo-Entwickler hinter dem viralen Indie-Hit Buckshot Roulette, legt nach: Mit s.p.l.i.t erscheint ein neues, kurzweiliges und zugleich verstörend intensives Horrorerlebnis auf Steam. Für gerade einmal 2,99?Euro (zum Launch mit 15?% Rabatt) bekommen Spieler ein rund 90-minütiges, psychologisches Horror-Abenteuer, das sich tief in den digitalen Wahnsinn hineinbohrt.
Cybercrime trifft Nervenzusammenbruch
In s.p.l.i.t übernehmen Spieler die Rolle eines Hackers, der sich in ein ethisch fragwürdiges System einhackt – mit dem Ziel, einen verheerenden Malware-Angriff auszuführen. Die Interaktionen erfolgen dabei vollständig über ein rohes Kommandozeilen-Interface, das nicht nur nostalgische Hacker-Vibes versprüht, sondern mit seinen kniffligen Terminal-Puzzles auch den Grips fordert.
Ergänzt wird das Gameplay durch eine düstere IRC-Chat-Kommunikation, über die der Spieler Informationen über das System und seine Schwachstellen sammelt. Die minimalistischen Visuals und der bedrohlich anschwellende Ambient-Soundtrack sorgen für eine fast klaustrophobische Atmosphäre – ein Markenzeichen von Klubnika.
Ein Spiel, das nervlich zersetzt
s.p.l.i.t ist kein typisches Horrorspiel. Es lebt von psychologischer Anspannung, Isolation und einem ständigen Gefühl der Unsicherheit. Jeder Tastendruck wirkt bedeutungsschwer – als würde man sich selbst immer tiefer in eine Verschwörung eingraben, deren Wahrheit besser verborgen geblieben wäre.
Der mitgelieferte Soundtrack – geschrieben, komponiert und produziert von Klubnika selbst – unterstreicht das Unbehagen. Die neun düsteren Tracks zwischen Industrial und Ambient sind separat über Bandcamp, Spotify, iTunes und YouTube erhältlich.







