Shift Up reagiert auf KI-Kritik am Musikvideo zu Stellar Blade: Blood Rain

Shift Up nimmt die Kritik am KI-generierten Musikvideo zu Stellar Blade: Blood Rain ernst und will experimentelle Inhalte künftig vom Spielinhalt trennen.

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Illustration: Kamera vor einer Leinwand mit leuchtender Silhouette neben einem Künstlerpult

Shift Up hat sich erstmals ausführlich zur Kritik an einem KI-generierten Musikvideo zu Stellar Blade: Blood Rain geäußert: Das Studio nimmt die Sorgen der Fans laut technischem Direktor DongKi Lee ernst und will künftig eine klare Trennung zwischen spielbezogenem Inhalt und „experimentellem Inhalt“ ziehen.

Das Versprechen: Trennung zwischen Spiel und Experiment

Lee, CTO des Studios und technischer Direktor von Stellar Blade, äußerte sich dazu in einem Interview, dessen Äußerungen am 8. September 2026 verbreitet wurden. Die Sorgen, die Fans zum Musikvideo geäußert hätten, nehme man „ernst und wichtig“, sagte er. Künftig wolle das Studio „eindeutig eine klare Trennung“ machen zwischen spielbezogenem Inhalt und dem, was es als experimentellen Inhalt bezeichne.

Ein Rückzieher bei KI ist das dennoch nicht: Lee betonte, Künstliche Intelligenz habe großen Einfluss auf die Spieleentwicklung. Entscheidend sei jedoch der Zweck: KI müsse als Werkzeug eingesetzt werden, das die Kreativität, das Know-how und die Fähigkeiten der Entwickler unterstütze, mit dem Ziel, ein hochwertiges Spiel zu schaffen. Er fügte hinzu, das Video sei gezeigt worden, um mehr von der Schönheit von Stellar Blade: Blood Rain zu zeigen: die Welt und die neue Protagonistin Evie.

KI-Hinweis nur im Abspann

Ausgelöst hatte die Kontroverse ein offizielles, KI-generiertes Musikvideo mit Evie, das nach der Enthüllung des Nachfolgers bei Summer Game Fest veröffentlicht wurde und auf sofortige harte Kritik stieß. Die Nutzung von KI war dabei ausschließlich in Kleingedrucktem am Ende des Videos offengelegt worden: Das Video sei mit Spielressourcen von Stellar Blade: Blood Rain erstellt und mit KI-Unterstützung regeneriert worden.

Bereits zuvor hatte sich Studio-Chef Kim Hyung Tae zu der Figur geäußert: Evie sei „von Kopf bis Fuß“ von den Künstlern und Modelern des Studios über mehr als ein Jahr Arbeit erschaffen worden. Die KI erschaffe sie nicht von Grund auf, sondern rendere sie auf Basis der Daten, Entwürfe und Handwerkskunst des Teams.

Offene Fragen bleiben

Was die versprochene Trennung konkret bedeutet, sagte Lee nicht. Ob eine Kennzeichnung, separate Kanäle oder ein Verzicht auf KI-Promomaterial für Stellar Blade: Blood Rain folgen, und ob das Versprechen rückwirkend gilt, ist ebenso offen wie die Frage, ob das Studio KI künftig auch im Spiel selbst einsetzen will. Auch Plattformen und Release-Fenster des Nachfolgers sind bislang nicht bekannt.

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