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[ SPECIAL ] das Geschäft mit gekauften Produktbewertungen

Wir als PlayStation Magazin testen sehr viel Produkte rund um die PlayStation für euch. Das fängt bei einfachen Spielen an und hört bei Hardware bis zum Heimkinobedarf auf. Am 16. Juni diesen Jahres strahlte der deutsche Fernsehsender RTL eine Spiegel TV Sendung aus und ging dabei auf die gekauften Bewertungen im Internet ein, welche uns gar nicht mal so unbekannt erschien.

Natürlich sind wir immer bemüht alle Produkte, welche uns für ein Test & Review zur Verfügung gestellt werden, so ehrlich und konstruktiv euch zu vermitteln, wie es unser Gewissen und die gemachte Erfahrung zu lässt. Dabei lesen wir natürlich auch viele Aussagen in Foren, Tests im Internet und Rezensionen auf Portalen. Nicht immer kann ein Produkt oder Spiel dabei unsere Vorfreude bestätigen und so mussten wir sogar schon Produkte negativ bewerten und konnten euch keine Empfehlung aussprechen.  Selbstverständlich konnten uns Produkte aber auch überzeugen, obwohl wir im Vorfeld sehr misstrauisch waren. Was für uns aber niemals in Frage kommt und auch in Zukunft so bleiben wird, ist Produkte gegen eine „Aufwandsentschädigung“ zu testen und dann zu bewerten. Gastartikel oder ähnliche verfasste Beiträge die nicht aus unserer Redaktion stammen, werden bei uns nicht veröffentlicht. Sämtliche Tests geschehen bei uns aus freien Willen mit unserem Herzen und Leidenschaft. Selbst dann, wenn uns im Nachhinein das eine oder andere Schreiben eines Anwalts erreicht und uns auffordert die getätigten Aussagen umgehend zu entfernen. Ja leider kam dies schon des Öfteren bei uns vor. Kaufen lassen wir uns nicht und abschrecken schon gar nicht. Unsere Reviews zu Produkten und die damit verbundenen Tests geschehen immer auf der Basis unserer gemachten Erfahrung in der Redaktion wieder.

Doch wie könnt ihr nun die Wahrheit in einer Bewertung erkennen ?

Generell laden wir euch immer ein, mit uns zu den getätigten Tests und Reviews zu diskutieren. Gerne könnt ihr uns auch kontaktieren falls wir noch keinen Test zu einem Spiel oder Produkt getätigt haben. Zu mindestens können wir es mal oberflächlich betrachten und einen kurzen Ersteindruck vermitteln ohne dabei eine endgültige Kaufempfehlung aussprechen zu können. Auch stehen wir gerne bereit, sollte die Meinung mal nicht der euren entsprechen und ihr vielleicht andere Erfahrungen getätigt haben.

So empfehlen wir immer vorab verschiedene Testberichte sich einzuholen, damit ihr ein breites Bild der Bewertungen erhaltet. Zwar gibt es auch hier eine breite Meinung, diese sollte aber bei Hardware-Reviews sich sehr eng gestalten. Bei Spielen geht diese gerne mal weiter auseinander. Sich aber rein auf Rezensionen von Online-Versandhändlern zu verlassen, führt eher dazu, dass ihr letztendlich verlassen seid. Spiele werden hier sehr gerne mit niedrigen Bewertungen ausgestattet nur weil diese zu spät per Post kamen, man einfach sich im Vorfeld falsch informiert hat und es nachher nicht den Vorstellungen entsprach oder weil man zum Teil einfach nicht in der Lage war die Bedienungsanleitung mal zur Hand zu nehmen. Die Kehrseite spiegelt aber auch Bewertungen wieder, die zum Teil eher unglaubwürdig klingen und genau das Gegenteil von vereinzelten Bewertungen zeigen. Auffällig sind dabei sicherlich die verifizierten Käufe und Rezensionen von Kunden, die zum Teil bis auf diese eine keine weitere vorweisen können. Das allgemeine Bild aber immer überaus positiv das Produkt hervorhebt. Hier solltet ihr schnell hellhörig werden, wenn vermehrt diese Art der Bewertungen die vorderen Ränge belegt. Aber auch die Freude über kostenlos zur Verfügung gestellte Muster und somit der Mangel an Fachwissen in einigen Blog und Online-Magazinen mit ihren getätigten Aussagen sind ein schönes Beispiel für eine nicht konstruktive und wahrheitsgemäße Bewertung, auch wenn diese die persönliche Meinung wiederspiegelt. Hier heißt es wieder mit anderen Testbewertungen vergleichen. Google hilf euch da sehr schnell und gerne.

Eine Bewertung oder Rezension zu einem Produkt sollte im Grunde aus einem Text und nicht nur aus zwei bis drei Sätzen bestehen. Es sollte auch herauslesbar sein, ob der Verfasser der Rezension das Produkt wirklich in den Händen gehalten hat. Üblich bei den verifizierten Käufen ist nämlich nur der bestätige Kauf aber nie die Auslieferung des Produkts. Eigene Bilder oder gar Videos runden die Sache ab. Achtet auch mal auf den Verlauf des Verfassers, denn hier lassen sich wichtige Punkte wie Fachwissen und Vorgehensweise bei den getätigten Rezensionen erkennen. Greift lieber auf Bewertungen aus Fachmagazinen zurück und lasst die guten „amazon-Bewertungen“ links liegen. Beachtet auch bitte das gesetzliche Rückgaberecht. Einige Anbieter zahlen den Rückversand nicht und lassen euch dort den Geldbeutel öffnen. Achtet auch auf die Antworten des Verkäufers bei den Rezensionen, nett bedanken, sich entschuldigen oder gar etwas schön reden ohne eine Lösung zu bieten, sind auch ein bedenkliches Zeichen.

Wir hoffen wir konnten euch einen kleinen Hinweis geben. Die Spiegel TV Sendung könnt ihr gerne hier nochmal anschauen –>LINK

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