Spiele müssen mehr bieten wie nur kurzweilige Unterhaltung

Noch vor 20 Jahren waren Disketten und CD`s das übliche Mittel zur Speicherung von Daten. Heute werden dazu externe Festplatten und Cloud- bzw. Server Systeme genutzt. Diese Entwicklung – und die immer stärkere Nutzung des Internet – hat natürlich auch erhebliche Auswirkungen auf die Spieleindustrie.  Die Anforderungen an PC-Spiele sind deutlich gestiegen und Computerspiele haben längst nicht mehr nur reinen Unterhaltungscharakter. Tatsächlich entsteht mittlerweile sogar eine Verbindung zwischen Spielen und dem regulären Sport was dazu führt, dass Unternehmen wie Novibet Sportwetten in diesem Bereich anbieten. Allgemein unter der Bezeichnung ESports bekannt, ist dies ein Markt, der in den letzten Jahren stark gewachsen ist und Spielehersteller von Spielen wie Counterstrike oder Fortnite vor neue Herausforderungen stellt.

Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen

Unternehmen, die in der jetzigen Zeit Spiele herausbringen wollen, werden vor ganz anderen Herausforderungen gestellt wie noch vor zwanzig Jahren. Früher war das Hauptaugenmerk ein funktionsfähiges Spiel für Diskette oder CD herauszubringen. Maximales Datenvolumen war somit klar vorgegeben und Erweiterungen oder Patches wurden kaum erstellt. Heute muss ein Unternehmen, dass ein innovatives Spiel herausbringen will, viel mehr Aspekte berücksichtigen. Grafikleistungen und Sound sind fast keinen Grenzen mehr unterworfen, Mehrspielerfähigkeit und Spielbarkeit im Internet sind schon fast selbstverständlich und das Spiel selbst muss auch nach dem Release noch mithilfe von Patches und Erweiterungen so verändert werden können, dass es den veränderten Ansprüchen der Spieler auch noch nach Jahren entspricht. Gute Beispiele hierfür sind World of Warcraft oder Elder Scrolls online. 

Der Wandel der Spielanbieter

Durch die veränderten Anforderungen hat sich auch das Tätigkeitsfeld der Spieleanbieter verändert. Weg vom Verkäufer eines Spiels das für einige Zeit dem Nutzer einen Zeitvertreib bringt und hin zu einem Anbieter von medialer und umfassender Unterhaltung. Unternehmen wie Blizzard oder EA Sports sind längst nicht mehr nur Hersteller von Computerspielen. Sie sind auch Plattformbetreiber Marketingunternehmen und Organisatoren von internationalen Wettbewerben und kommen damit den Anforderungen der heutigen Nutzer der Spiele entgegen.

Gestiegene Erwartungen der Spieler 

Noch zur Jahrtausendwende waren Spiele für Ihre Nutzer oft einfach nur ein reiner Zeitvertreib, um für einige Stunden mal etwas anderes zu machen. Mittlerweile ist diese Einstellung immer weniger vorhanden. Spieler wollen mit dem Erwerb eines Spiels wie ESO, WOW, FIFA oder GTA komplett aus dem Alltag ausbrechen. Sie wollen dauerhafte und lang anhaltende Unterhaltung, die sich gerne über Wochen und Monate hinziehen kann. Zudem nutzen mittlerweile viele Spieler derartige Spiele nicht nur als Zeitvertreib, sondern auch tatsächlich als Einkommensquelle, wie die Etablierung von i-Gaming und E-Sports klar zeigt.

Die Zukunft der Spieleindustrie Betrachtet man die derzeitige Entwicklung sollte es niemanden überraschen, wenn sich die Entwicklung der Spieleindustrie weiter verändert und beschleunigt. Es ist gut möglich, dass Spiele in 20 Jahren dann fast schon realistische Alternativwelten bieten, in denen sich der Spieler völlig frei bewegen kann. Zudem erwarten viele Experten, dass E-Sport-Veranstaltungen in den nächsten Jahrzehnten einen ebensolchen Stellenwert erhalten wie der reguläre Sport. Unternehmen wie EA Sports, die dann die passenden Spiele liefern können, wären dann wohl so etwas Ähnliches wie Sportausstatter bzw. Sportorganisatoren. Die Zeiten in denen Spieleentwickler einfach nur ein Spiel entwickelten und auf den Markt bringen werden somit wohl in den nächsten Jahren immer mehr der Vergangenheit angehören.