STAR WARS BATTELFRONT – geblendet von der Macht

Seit Donnerstag läuft die Open Beta zu Star Wars Battlefront. Wir haben uns diese „unfertige“ Version des Spiels einmal näher angesehen. Die Beta zu Star Wars Battlefront dient dazu den Entwicklern wichtige Punkte zu verdeutlichen wo noch geschraubt werden muss. Sie soll in der Größe der Masse verdeutlichen, wie es funktioniert. Daher muss man sich noch mit kleinen Fehlern und Bugs begnügen.

Der erste Punkt der uns sauer aufschlägt, in einem Interview vom 5. Oktober, welches offiziell im deutschen Playstation Blog veröffentlicht wurde, gab Community Manager Mat Everett zu verstehen, die Beta ist für alle Spieler offen. Eine PS+ Mitgliedschaft wird nicht benötigt. Erst im Nachhinein fügte man folgenden Satz hinzu: Spieler aus Deutschland benötigen aufgrund der lokalen Rechtslage dennoch eine PlayStation Plus-Mitgliedschaft.(wir haben in unseren Artikel dazu einfach das Interview eins zu eins kopiert)

So beginnen wir die Beta und landen in einem absolut passendem Menü. Battlefront. Schön untermalt mit den Dingen aus einem Star Wars Film.

STAR WARS™ Battlefront™ Beta_20151010210342
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Im Spiel selber bleibt einem erst einmal die Spucke weg… die Grafik ist nicht nur Bombe. Hier darf man ruhig von gigantisch reden. Dazu kommt der uns doch sehr vertraute Star Wars Sound. Über eine Anlage geht der mal mehr als nur ab. Da müssen die Boxen sicher an der Wand hängen und eure Nachbarn sind auch mittendrin. Hier setzt man mit der Frostbite-Engine ganz neue Maßstäbe. Dagegen sehen Spiele wie das neue FIFA oder NHL eher nach Last-Gen-Grafik aus.

Doch ein Punkt ist uns beim Sound aufgefallen. Auch wenn man im Menü 5.1 & 7.1 Surround mit der Option zu Wide auswählen kann um in den Genuß des neuen Dolby Atmos zu kommen, erhaltet ihr nur 5.1 Dolby Digital. (mit Dolby Atmos erhöht sich der Klang im Genuß)

STAR WARS™ Battlefront™ Beta_20151010203857
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So hat man die Qual sich zwischen 2 Spielmodies für den Multiplayer entscheiden zu müssen. Alternativ steht euch noch der Überlebensmodus zur Verfügung, den man im Ko-op absolvieren kann.

Das Gameplay kann sich in erster Linie sehen lassen und mit den netten neuen Feature der Cards wird es auch interessant zu gleich. Doch auch wenn Grafik und Sound hier euch blendet, so muss man als Rebell in den meisten Fällen gegenüber dem Imperium sich geschlagen geben.

Das Balancing ist noch nicht ganz ausgereift. Die Walker gleichen eher einer Festung und sind nur schwer niederzuringen. Auch steuern sich die Flieger eher wie Kühlschränke oder Jumbo-LKWs. Kurven fliegen wie mit dem Flugboot von Howard Hughes. Dann kommt mal wieder die Sniper (Cycler-Rifle) voll zur Geltung. …geradeaus schießen und killen, dazu mit dem Jet-Pack (Jump-Pack) auf die hohen Punkte fliegen und der Camper wie in Battlefield die Dachdecker sind geboren.

Weiter gehts… so ist das Spiel mit Freunden in der Beta mehr als nur entgegenkommend. Es funktioniert nur über das PS4-Hauptmenü, der Freundesliste oder Party…und dann heißt es warten. Sich sammeln in einem Squad-Join-Menü wie in BF4 oder Lobbys in CoD gibt es nicht. So zieht man eher alleine mit den wilden Horden los wo das Spawnsystem auch noch nicht zu empfehlen ist. So startet man im Nirgendwo und hat nur wenig Orientierungspunkte wo es nun hingehen muss. Zum Teil ist man gleich von einem Walker weggerotzt worden.

Die Pick-Ups im Spiel sind ganz nett gemacht worden. Mit Luke oder dessen Vater über die Map zu rennen, das ist Star Wars wie man es sich wünscht.

Unser erster Eindruck ist sehr positiv. Das Star Wars Feeling kommt sehr gut rüber, auch wenn hier die Handschrift des schwedischen Entwicklerstudios DICE doch sehr deutlich erkennbar ist. Noch ist die Liste der dringend zu erledigenden Dinge lang. Vor allem das Balancing. Aber bis zum 19. November ist noch viel Zeit. Daher sollte man die Beta nicht als Referenz zum eigentlichen Spiel nehmen.

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Viktor Kaczmarek
Seit Anbeginn der Datasette von Computergames begeistert. Spielt alles was sich bewegt und für Atmosphäre sorgt. Nimmt gerne Peripherie unter die Lupe und auch auseinander, es bleiben immer Schrauben übrig. Germany 48.406558, 9.791973