Am morgigen Dienstag, den 10. März erhält das Action-Abenteuer Ghost of Yötei ein großes kostenloses Update: Mit Ghost of Y?tei Legends erweitert Entwickler Sucker Punch Productions das Spiel um einen umfangreichen Online-Koop-Modus. Spieler können darin gemeinsam gegen dämonische Versionen bekannter Gegner antreten, neue Klassen ausprobieren und sich in anspruchsvollen Missionen sowie später auch in einem Raid beweisen.
Der Multiplayer-Modus ist für alle Besitzer des Hauptspiels ohne zusätzliche Kosten verfügbar und setzt eine Internetverbindung sowie ein PlayStation-Konto voraus.
Legends wurde parallel zur Kampagne entwickelt
Laut Legends-Lead-Designer Darren Bridges arbeitete ein eigenes Team während der gesamten Entwicklung von Ghost of Yötei am Multiplayer.
Während der Arbeiten an der Einzelspieler-Kampagne wurden Mechaniken bereits darauf geprüft, wie sie im Mehrspielermodus funktionieren könnten. Erst nach der Fertigstellung des Hauptspiels begann das Team damit, den Modus vollständig auszubauen.
Bridges beschreibt den Prozess als dynamisch: Lange Zeit wirke vieles noch wie ein Prototyp, doch sobald das komplette Team einsteigt, nehme die Entwicklung schnell Fahrt auf und immer mehr Inhalte würden hinzugefügt.
Mythische Neuinterpretation der Yötei Six
Inhaltlich erzählt Legends eine mythische Version der Ereignisse aus der Kampagne. Im Mittelpunkt stehen die Yötei Six, die in der Einzelspieler-Geschichte als Kriegsherren auftreten.
In der Legenden-Erzählung wurden ihre Geschichten über Generationen weitergegeben und stark ausgeschmückt. Statt menschlicher Gegner kämpfen Spieler nun gegen gigantische, bis zu viereinhalb Meter große Dämonenbosse. Jeder dieser Bosse wird von eigenen Gefolgsleuten begleitet, darunter thematisch passende Unterbosse mit besonderen Fähigkeiten.
So besitzt etwa der Kitsune eine Elitekriegerin mit Frost-Fähigkeiten, während der Snake von einem Beschwörer unterstützt wird.
Vier Klassen mit eigenen Waffen und Fähigkeiten
Spieler können zwischen vier Klassen wählen:
- Samurai mit dem schweren Odachi
- Archer mit Speer- und Fernkampffokus
- Söldner mit zwei Katanas
- Shinobi mit Kusarigama
Jede Klasse besitzt einen eigenen Technologiebaum, über den Fähigkeiten und Ausrüstung freigeschaltet werden können. Die Rollen sollen sich im Team ergänzen, bleiben jedoch flexibel. Auch Gruppen mit vier Spielern derselben Klasse können alle Inhalte erfolgreich abschließen.
Vier Schwierigkeitsgrade und wiederholbare Missionen
Alle Missionen lassen sich mehrfach spielen und bieten vier Schwierigkeitsgrade: Bronze, Silber, Gold und Platin. Mit steigender Schwierigkeit wachsen sowohl die Herausforderungen als auch die Belohnungen.
Spieler sammeln schneller Erfahrungspunkte, steigern ihre Klassenlevel und erhalten bessere Beute. Für jeden Schwierigkeitsgrad empfiehlt das Spiel eine bestimmte Ausrüstungsstufe, lässt aber bewusst Raum für riskantere Versuche.
Story-Missionen, Survival und Incursions
Zum Start bietet Legends mehrere Missionstypen:
- Story-Missionen für zwei Spieler mit erzählerischem Fokus
- Incursions für vier Spieler, in denen Teams in die Reiche der Bosse eindringen
- Survival, ein Verteidigungsmodus gegen Gegnerwellen
Im Survival-Modus müssen Teams mehrere Gebiete halten. Erfolgreiche Verteidigung aktiviert hilfreiche Segnungen wie beschworene Geistbären oder Feuergeister. Geht ein Gebiet verloren, treten stattdessen gefährliche Flüche in Kraft.
Raid erscheint später als Hardcore-Herausforderung
Ein besonders anspruchsvoller Raid ist für ein späteres Update geplant. Darin treten vier Spieler gegen die letzten beiden Mitglieder der Y?tei Six an: den Drachen und Lord Saito.
Der Raid ist strikt auf vier Spieler ausgelegt und verlangt intensive Teamkoordination. Laut Entwickler soll er die kooperativste Herausforderung des gesamten Modus darstellen.
Lobby mit Minispielen und Trainingsbereich
Auch außerhalb der Missionen bietet der Modus Aktivitäten. In der neuen Lobby können Spieler ihre Ausrüstung anpassen, Builds testen oder kosmetische Gegenstände freischalten.
Zusätzlich gibt es kleine Nebenaktivitäten wie das Münzwurfspiel Zeni Hajiki, eine Bamboo-Strike-Herausforderung mit Ranglisten sowie einen Trainingsbereich zum Üben von Paraden und Kampftechniken.
Fantastische Kosmetik ohne Zusatzkosten
Da der Modus eine übernatürliche Variante der Spielwelt darstellt, konnten die Entwickler auch bei kosmetischen Gegenständen kreativer werden. Dazu zählen ausgefallene Helme oder Rüstungen, die ausschließlich im Multiplayer freigeschaltet werden.
Alle kosmetischen Inhalte lassen sich durch Spielen verdienen – zusätzliche Käufe sind nicht erforderlich.
Ghost of Yötei Legends erscheint am 10. März als kostenloses Update für PlayStation 5.






