[ TEST ] 7 Days to die

Mit 7 Days to die bringt euch Talltale Games und The Fun Pimps Entertainment LLC ein Survival Crafting Game um in der überfluteten Welt von Untoten zu überleben. Wir haben uns das Spiel mal näher angeschaut.

7 Days to die läuft derzeit auf Steam im Early Access in einer Alpha-Phase und hat durchweg positive Bewertungen dort erhalten. Nun kommt das Spiel als Vollversion zu einem Preis von knapp 30 Euro auf die Playstation 4. Doch kann ein Spiel in der Alpha-Phase auf der Playstation 4 überzeugen ?

Das Spiel gibt es im Playstation Store als digitalen Download oder als Disc-Version samt Hülle z.B. auf amazon.de . Das Spiel ist ein Sparfuchs auf eurer Festplatte, da es nur 2, 23 GB einnimmt und das als digitaler Download.

Ersteindruck/ Menü

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Mit fast schon beklemmender Musik wird das Spiel gestartet, dabei erhaltet ihr eine Übersicht wer so alles am Spiel mitgewirkt hat. Kurz danach landet ihr sofort im Menü. Zwischenladen ist hier schon erkenntlich.

Das Menü ist eher einfach gehalten. Man behält die Übersicht und in einzelnen Unterpunkten kann man das notwendigste einstellen. Nicht viele Möglichkeiten werden euch dort geboten. Man darf etwas an der Lautstärke rumspielen und etwas am Bild.

Lässt man das Menü eine Weile unberührt, so dudelt eine passende Musik euch entgegen. Aber so richtig Stimmung will da noch nicht aufkommen. Das können andere „Zombie“-Spiele irgendwie besser in Szene setzen.

3 STERNE
3 von 5 Sternen

… jetzt gehts los/ Gameplay

…der Trailer war sehr vielversprechend, auch wenn es kein Gameplay zu sehen gab…

So wählen wir ein Neues Spiel und dürfen uns dabei zwischen 15 Charakteren einen auswählen. Zwar will uns keiner der Charaktere direkt ansprechen und eine Möglichkeit sich diesen individuell gestalten zu können, fehlt uns leider auch. So entscheiden wir uns dann für Jack mit seinem Bergarbeiterhelm.

Weiter geht es und wir dürfen uns zwischen einem Privaten Spiel, dem kreativen Modus oder einem modifizierten Modus entscheiden. Die Wahl ist für uns verwirrend, da Online eigentlich einen eigenen Modus in sich darstellt. Mit oder ohne Regeln, mit Modifikationen oder ohne und schon ist die Wahl erschwerend geworden. Eine vorgegebene Kampagne oder ein Tutorial gibt es nicht.

Da das Spiel vom PC kommt, ist es auch auf Maus und Tastatur zugeschnitten. Dies ist auch im Spiel erkenntlich. Der Aufbau ist ganz und gar auf den PC aufgebaut und eine Steuerung mit dem Controller viel zu ungenau. Die Steuerung im Menü mit dem Controller gleicht eher einem Krampf.

So wird einem im Spiel so gut nichts erklärt, weder das Inventar, noch unsere Aufgabe und die Möglichkeiten im Spiel. Wir stehen sprichwörtlich im Land der Untoten, ausgesetzt in der Wildnis und kommen uns vor wie ein Vollideot.

So hat man dem Spiel deutsche Sprache im Text spendiert, aber dieser hilft uns auch nicht weiter. Ohne Maus und Tastatur-Support ist das Spiel ein Fingerkrampf.

2 STERNE
2 von 5 Sterne

Grafik

Im ersten Moment wirkt die Grafik doch sehr ansehnlich und scheint das Geschehen gut rüber zubringen. Doch mit der Zeit wird immer deutlicher das Spiel befindet sich in einer Alpha-Phase. Renderaufbau, unsichtbare Kanten, endloses Nichts und Ruckler wie eine Dualshock-Moment prägen das Spiel durch und durch.

1 STERNE
1 von 5 Sterne

Sound/ Klangkulisse

Im Menü waren wir noch sehr angetan von der eingespielten Musik, aber Spiel selber ist es dann schon eine Frechheit. Obwohl uns 5.1 angezeigt wird, liefert das Spiel uns nur einen Stereoton, weder der Center noch die Surround-Boxen erhalten ein Signal.

Die Klangkulisse ist sehr eintönig und besteht eigentlich nur aus dem monotonen Windgeräusch, welches hin und wieder mal durch kleiner andere Geräusche unterbrochen wird und das schon eher übertrieben.

1 STERNE
1 von 5 Sterne

Umfang/ Spielangebot/ Langzeitmotivation

Sinn und Zweck ist es 7 Tage lang zu überleben, wer es länger packt um so besser. Dabei kann man wie in einem Sandbox-Game und mit viel Minecraft sich seine Welt erschaffen. Gemeinsam macht das Spiel mehr Spass und bietet so für eine Gemeinschaft viel Unterhaltung.

Die Motivation im Einzelspieler in einem privaten Spiel sich durch die Lande zu schleichen, halten sich sehr stark in Grenzen. Hier fehlt uns die Tiefe eines guten Spiel, welche uns mit Story-Elementen am Leben hält.

Man erkennt viele gute Ansätze im Spiel, aber auch die Baustelle. Hier muss noch viel getätigt werden. Garfik und Sound sorgen zusätzlich für Demotivation. Wouh-Momente haben wir nicht erlebt, eher erschreckende Szenen gesehen aus einem Entwicklerstudio.

2 STERNE
2 von 5 Sterne

FAZIT 

7 Days to die kommt von der Early Access Alpha zu uns auf die Playstation 4. Eine gute Sache in der Entwicklung an einem Spiel schon mitwirken zu können. Doch wenn man Spiele auf eine Disc presst und diese schick mit Cover für 30 Euro auf den Markt kommen, darf man doch ein fertiges Spiel erwarten.

Das Spiel ist seit Dezember 2013 in der Alpha-Phase und in den letzten 2 1/2 Jahren ist es nicht aus der Alpha herausgekommen. Nun werden die Playstation 4 Spieler gelockt mit einem unfertigen Spiel, was unserer Meinung nach, in dieser Phase noch nichts auf der Playstation in dieser Form zu suchen hat!

Finger weg, vielleicht nochmal in 3 Jahren schauen ob es fertig ist.  

1 STERNE
1 von 5 Sterne

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Viktor Kaczmarek
Seit Anbeginn der Datasette von Computergames begeistert. Spielt alles was sich bewegt und für Atmosphäre sorgt. Nimmt gerne Peripherie unter die Lupe und auch auseinander, es bleiben immer Schrauben übrig. Germany 48.406558, 9.791973