[TEST] AMPLITUDE

Gleich mit dem ersten Store-Update des Jahres wird es musikalisch. Amplitude ist als Downloadspiel für schlanke 20 € exklusiv für die PS4 erhältlich.

Amplitude?! mmh…da war doch mal etwas, der Name kommt mir so vertraut vor, oder? Ja, richtig. Amplitude erschien erstmals 2003 für die PlayStation 2 und avancierte dank seines Ohrwurmgefährlichen Soundtracks zum Kultspiel. Auch über 10 Jahre nach Erstveröffentlichung hielt sich eine hartnäckig e Fangemeinde um das Musikspiel. So sah sich Entwickler und Guitar-Hero-Macher Harmonix gezwungen, dem Kultspiel nach 13 Jahren einen Nachfolger zu spendieren.

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Rhythmus und das richtige Timing spielen in Amplitude eine große Rolle.

Gameplay

Um was geht es in Amplitude überhaupt? Das Gameplay ist simpel. Ihr steuert ein Raumschiff und fliegt die einzelnen Bahnen ab. Jede Bahn repräsentiert ein Instrument wie dem Synthesizer, dem Gesang oder dem Schlagzeug. Auf jeder Bahn liegen feste Punkte, die es mit der den 3 Kanonen des Raumschiffs zu treffen gilt. Jeder erfolgreiche Abschuss entfaltet dabei einen Klang. Kombiniert man diese Klänge zu einer Combo, ergibt das ganz schnell einen ganzen Song.

Dabei werden flüssig Punkte gesammelt und Highscores geknackt. Die Belohnung für eure gute Spielweise sind die Melodien selbst, die man mit geschickten Combos erzeugt.

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Die Kampagne umfasst 15 Songs auf 5 Schwierigkeitsgraden.

 

Umfang

Amplitude umfasst insgesamt 30 verschiedene Songs die alle im Bereich der Genre Elektro, Techno, House und Dubstep angesiedelt sind. Etwas schade ist es, dass andere populäre Musikstile wie Rock, Alternative oder HipHop nicht mit Songs vertreten sind. Da war das Musikangebot im Ableger von 2003,noch vielfältiger!

Neben einem Arcade-Modus, in denen ihr die Songs frei wählen könnt, bietet das Spiel auch noch eine Kampagne, in der ihr 15 Songs in einem immer anspruchsvolleren Schwierigkeitsgrad absolvieren müsst.
Apropos Schwierigkeitsgrad, von dem gibt es im Spiel insgesamt 5 frei wählbare Stufen. Sowohl Anfänger, als auch begabte Spieler mit jeder Menge Rhythmus in den Fingern, kommen so auf ihre kosten.

Als Zusatz bietet Amplitude auch noch einen Multiplayer, der allerdings ausschließlich lokal gespielt werden kann. Dann könnt ihr auch zusammen, auf dem heimischen Sofa, eure Musikalität unter Beweis stellen und gemeinsam auf Punktejagd gehen.

Fazit

Wer Musikspiele wie Guitar Hero oder Rockband lieb gewonnen hat, aber auf die lästigen Plastikinstrumente verzichten möchte und stattdessen lieber mit dem Controller ein paar schnelle Beats jammen will, dem sei Amplitude ans Herz gelegt. Und die, die noch den Vorgänger von 2003 im Kopf (und in den Ohren) haben, können mit der 2016er Version nichts falsch machen.

Im PlayStation-Store steht neben der 20€ teuren Vollversion auch eine Demo zum kostenlosen „reinhören“ bereit.

Im folgenden Video habe ich mal meine Finger spielen lassen – bis zur Verränkung. Es geht aber noch viel schneller zu, in Amplitude!


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