Hardware Test

[ TEST ] Astro Gaming A40 TR – ein Headset um allen Ansprüchen gerecht zu werden?

Astro Gaming – der Name dürfte bei vielen Gamern mehr als nur ein Begriff sein. Astro Gaming steht bei vielen Gamern für ein Headset, das einem das Herz aufgehen lässt. Das liegt in erster Linie an einem schönen und aktiven Erscheinungsbild.  Nun geht Astro Gaming mit dem A40 in die 4. Generation und wir haben uns das neue A40 TR auf die Rübe gesetzt. Das Astro A40 TR Headset ist aktuell auf amazon.de ab 169,- € oder im Bundle mit der Gaming MixAmp Pro ab 279,-€ erhältlich. Wir haben uns das Bundle mit der Gaming MixAmp Pro angeschaut.

Mit dem A40 TR bewegt sich Astro Gaming schon in einem sehr hohen Preisbereich und zielt auf die Gamer mit gehobenen Ansprüchen ab. Das Headset liegt preislich in der selben Klasse, wie das Sennheiser GSP500/ 600 und im Bundle mit der Gaming MixAmp Pro, will es dem SteelSeries Arctis Pro GamingDAC die Stirn bieten.

Die Manufaktur Astro Gaming ist ein von Astro Studios unabhängiges, privat finanziertes Unternehmen  mit Sitz in San Francisco. Astro Studios ist eine Designschmiede und eher in den Bereich Industrie sowie Interaktion tätig. Astro Gaming wurde 2006 von Brett Lovelady und Jordan Reiss gegründet und im Sommer 2017 von Logitech übernommen. Astro Gaming wurde bereits vielfach für ihre, bei Pro-Gamern und Gaming-Enthusiasten beliebten Headsets, ausgezeichnet. Logitech und Astro bilden zusammen den führenden Anbieter für Headsets, Mäuse, Tastaturen und Streaming-Webcams für PC- und Konsolenspieler.

Verarbeitung und Komfort
es ist ein wahres Astro Headset

Wer die Produkte und Marke Astro Gaming kennt, dem wird das Erscheinungsbild auch sehr bekannt vorkommen. So präsentiert Astro Gaming das neue Astro A40 TR wie eine Collector´s Edition zu einem Game. In einem Hartschalenkarton betteten die Amerikaner das Headset wie ein Schmuckstück. Einmal nach links und rechts aufgeklappt und das A40 TR zeigt sich. Schon hier wird der Eindruck geschaffen, sich etwas besonders gegönnt zu haben. Links das Headset, rechts die neue Gaming MixAmp Pro, während unter einer Abdeckung sich das gesamte Zubehör befindet.

Nehmen wir nun das A40 TR aus der schönen Box, so halten wir ein wahres Astro Gaming Headset in den Händen. Optisch bleiben sie sich treu und somit wurden kaum erkennbare Änderungen im Design vorgenommen. Auffallend im ersten Handshake ist diese Leichtigkeit, welche durch viel Kunststoff bei der Materialauswahl zum Tragen kommt. Kurzum merken wir an: Das Astro A40 TR ist ein Headset, dass komplett aus Kunststoff gefertigt wurde und metallische Verbindungen und Verstärkungen nicht vorhanden sind. Dabei spiegelt sich auch ein negativer Aspekt wieder. Die Auswahl an Plastik ist nicht mehr zeitgemäß. Viel zu hart und steif ist das Plastik und schränkt damit auch die gesamte Flexibilität des Astro A40 TR ein – typisch amerikanisch halt. Um es auf den Punkt zu bringen: Beide Ohrmuscheln lassen sich nur bis zu einem gewissen Grad voneinander weg bewegen. Darüberhinaus zu drehen, würde den Kopfbügel einfach zerbrechen. So bewahrt Astro Gaming auch das Gesicht seiner Headsets und brachte „die Röhre“ zur Größenverstellung wieder mit ein. Auch wenn sich auf diesem silbernen Element schwarze Markierungen befinden, ein Raster zur fixierten Verstellung ist nicht vorhanden. Durch die schwenkbaren Ohrmuscheln lässt sich das Astro A40 TR sehr flach auf den Schultern ablegen. Ob das nun ein wichtiges Kriterium für ein Headset ist, können wir so nicht beantworten. Immerhin tragen wir es doch mehr auf den Ohren, statt um den Hals.

Setzen wir uns nun das Headset auf, kommt dessen Leichtigkeit zum Vorschein. Doch die Ohrpolster erwecken den Eindruck, als hätten wir uns gerade ein paar dicke Wollsocken über die Ohren gestülpt. Zudem übt die Polsterung am Kopfband auch einen gewissen Druck aus, während die Größe der Ohrmuscheln wohl eher etwas für kleinere Lauscher ist. Dieser erste Eindruck akklimatisiert sich mit der Zeit und das Headset kann auch gerne über mehrer Stunden getragen werden. Nur mit der Wahl der Ohrpolsterung sind wir nicht zufrieden. Sie ist einfach viel zu warm – vor allem an diesen heißen Tagen. Hier denkt Astro Gaming dann aber mit und macht ein Austauschen der Ohrpolster, dank einer magnetischen Verbindung, schnell und einfach möglich. Wer sich gerne eine Kunstlederpolsterung wünscht, muss aber auf eines der zahlreichen Mod-Kits zurückgreifen. Für knapp 65 Euro gibt es neben Kunstleder-Ohrpolster auch noch austauschbare Deckel und Stirn, sowie ein sprachisoliertes Mikrofon. Einzeln sind die Ohrpolster leider nicht erhältlich, was uns dann doch ein wenig auf den Magen schlägt.

ein Astro Headset bleibt optisch ein Astro Headset

Damit es auch endlich zu einem Headset wird, brauchen wir nur noch das Mikrofon links in die äußere Ohrschale stecken und fertig. Das Mikrofon wirkt etwas einfach, lässt sich aber problemlos direkt vor dem Mund platzieren. So haben wir ein Headset in der Hand, das allen Ansprüchen der Gamer gerecht wird. Das Gefühl, dass wie hier ein Headset für rund 170 Euro in den Händen halten, stellt sich allerdings leider nicht ein. Für diesen Preis haben wir schon mehr Wertigkeit gesehen und gefühlt.


Installation/ Sound

wir nehmen dann mal den Bus 

die neue MixAmp Pro TR ist diesmal quer statt hochkant

Da wir das Astro A40 TR Bundle samt MixAmp Pro erhalten haben, ist unser erster Schritt, ein Update der MixAmp Pro TR am PC durchzuführen. Dazu laden wir uns das kostenlose Astro Command Center, von der hauseigenen Webseite der Amerikaner, herunter. Mittels dem beiliegenden USB-Kabel noch schnell mit dem PC verbinden und ohne Probleme wird die MixAmp Pro TR erkannt. Kaum gestartet, so schreit das Command Center uns auch gleich an, mit den Worten: „Es steht eine neue Firmware für die externe Soundkarte zur Verfügung!“ Ein wichtiger Punkt den alle PlayStation 4 Nutzer auch beherzigen sollten, da es sonst zu unschönes Klangeffekten an der Sony-Konsole kommen kann.

Wer das Headset-Bundle rein am PC betreiben möchte, der benötigt nur das 3,0 m lange Micro-USB/ USB Kabel. An der PlayStation 4 hingegen, sollte unbedingt das 3,0 m lange Toslink Kabel mitverwendet werden. Die genaue Verkabelung ist eigentlich selbsterklärend, auch wenn die Rückseite der MixAmp Pro TR so einige Fragen aufwirft. Hier bietet sich ein Meer von Anschlüssen, es zählen nur der optische sowie der USB Anschluss. Noch den Wahlschalter zwischen PC oder PS4 verschieben und eigentlich kann es losgehen. Die PlayStation 4 erkennt die Soundkarte automatisch, macht aber den Fehler, den Audioausgang ebenfalls auf USB zu wählen. Es sollte unbedingt TV/ Verstärker manuell ausgewählt werden, da der Sound ansonsten eher flach und schwach zur Geltung kommen wird. Zudem bietet der USB Port nur ein reines Stereo-Signal, während über Toslink bis zu 7.1 Kanäle angesteuert werden können. Die Wahl, ob nun PCM, Bitstream Dolby oder DTS, ist jedem selbst überlassen. Die Technik der PlayStation 4 lässt alle Tonformate zu und die MixAmp Pro TR verrichtet auch bei allen seinen Dienst. Hier bitte nicht von Dolby Logo auf der Verpackung oder den Anweisungen in der Bedienungsanleitung blenden lassen. Die MixAmp Pro TR besitzt Dolby Audio und keinen Dolby Digital Decoder. Dolby Audio ist eine Technologie, die mithilfe fortschrittlicher Audioformatierung und Signalverarbeitung, einen verbesserten Klang liefert und das Bitstream Tonformat nicht entschlüsselt.

auf der Rückseite befinden sich zahlreiche Anschlüsse

Dann wollen wir es mal krachen lassen. Astro liefert uns dazu ein 2 Meter langes Klinke-Kabel, an dessen einem Ende eine Remote-Control-Einheit eingebettet wurde. Dieses noch schnell zwischen Headset und Soundkarte bringen und fertig. Das erste Spiel ist F1 2019. Kraftvolle Motoren sollen es sein. Doch…

die Ohrpolster lassen sich durch eine magnetische Halterung einfach austauschen ABER …

…oh Schreck – Der erste Moment ist eher ernüchternd: flach, schwach und in den Tiefen übersteuert, wandert der Sound in unsere Ohren. Mhm, vielleicht stimmt etwas nicht mit den voreingestellten Frequenzbändern? … und so tippen wir uns durch die vier vorgegeben Einstellungen. Doch es will keine Euphorie aufkommen. So bastelten wir über Stunden im Command Center herum. Abbauen an der PlayStation 4, am PC wieder einstecken, zurück zur PlayStation 4 und ausprobieren. Das ganze wiederholten wir mehrmals – glücklich wurden wir nicht. Da hat uns das Display der Steelseries GameDAC schon ein wenig besser gefallen. Hier konnten wir den Equalizer direkt an der Soundkarte einsehen und brauchten dazu keine Software am PC. Dieses hin und her schlägt nicht nur aufs Gemüt, sondern lässt auch durch das Umstöpseln, die Anschlüsse unnötig verschleißen. So bietet uns die Software zwar viele Möglichkeiten das Frequenzband mit beliebigen Herzfrequenzen belegen zu können, doch genau das macht es dann sehr kompliziert. Wer weiß schon von Haus aus ob wir nun lieber 7894 oder 5621 Hz auf einem Band wählen sollten ? Googlen, googlen und nochmals einen Studium in Tontechnik und wir wären bestimmt schlauer. So ist selbst der anspruchsvolle Gamer schnell überfragt und eine Einstellung nur über diverse Foren und den Erfahrungen einiger Spieler möglich. Ein vorgegebenes Frequenzband in 5 Stufen wäre hier viel ansprechender gewesen, da zudem die Einstellmöglichkeiten auch bei 15.000 Hz enden. Dabei bietet uns die MixAmp Pro TR laut Webseite, einen Frequenzbereich von 20 – 24.000 Hz. Das wirft dann auch gleich weitere Fragen an Astro Gaming auf: Warum bieten die Treiber des Headsets A40 TR nur einen Frequenzbereich von 20 – 20.000 Hz ? Wer hat hier bei den Amerikaner gepennt ? Warum verschenken die einfach mal 4.000 Hz an Klang ? In unseren Augen einfach unerklärlich. So hält sich Astro auch mit weiteren technischen Angaben sehr zurück. Hi-Res Audio, wie bei der Konkurrenz von Steelseries oder Soundblaster, gibt es aufgrund des geringen Frequenzbandes nicht. Nichtmal per USB am PC. Wie nun die MixAmp Pro TR im Inneren arbeitet, bleibt damit offen: Nutzt sie die vollen 48 kHz der PlayStation oder gar nur 44,1 kHz und weniger ?

Nach Stunden, Tagen und Wochen haben wir uns auf eine Einstellung einigen können. Doch so richtig zufrieden sind wir immer noch nicht. Liegt es vielleicht am Headset selbst und weniger an der MixAmp Pro TR ? So stöpselten wir das Astro A40 TR einfach mal direkt in den Dualshock 4 Controller der PlayStation 4 und waren umso mehr über das doch „billige“ Klangbild erschrocken. Der Sound ist einem 170 Euro teuren Headset unwürdig. Schwache Höhen gepaart mit abgebrochenen Mitten die versuchen, den anschlagenden Tiefen in Bassform Herr zu werden. Zu differenziert zeigen sich Höhen, Mitten und dem Versuch einen Bass erzeugen zu wollen, der eher an den Membranen kratzt, statt satt zu hämmern. Jedes Headset der 50 Euro Klasse klingt da eindeutig besser. Das konnte das Logitech G635 in unserem Test wesentlich besser und kostet laut Hersteller keine 150 Euro.

Gefrustet und schwer enttäuscht wollten wir schon den Bus nehmen, um so weit weg wie nur möglich zu kommen. Aufgeben ist aber keine Option und die Hoffnung, dass wenigsten die MixAmp Pro TR etwas taugen könnte, machte sich breit. Wir zogen das beyerdynamic MMX 300, ein Sennheiser GSP 600 und den Ultrasone Pro 780i Kopfhörer aus der Schublade und stöpselten diese in die Astro-Soundkarte. Endlich kam Kraft und Fülle beim Sound zum Vorschein. Selbst die 600 Ohm vom MMX 300 können genutzt werden, auch wenn ein Maß an Lautstärke sich zurückhält. Auch hier macht Astro keine Angaben mit wieviel Ohm die MixAmp Pro TR betrieben werden kann. Das Headset A40 TR, wird mit einer Nennimpedanz von 48 Ohm betrieben. Trotz High-End Headset kann die MixAmp Pro TR uns nicht verwöhnen. Das Dolby Audio hält sich stark zurück und der Raumklang scheint im Nirgendwo gelandet zu sein. An das audiophile Klangbild eines Steelseries GameDAC reicht das Astro, trotz guter Kopfhörer, nicht ran. Astro rast gnadenlos an uns vorbei. Für einen bleibenden Eindruck bei einem Spiel, kann das Astro A40 TR trotz externer Soundkarte nicht sorgen.

die Astro Command Software gibt uns einige Einstellungen, die leider auch viel zu viel Fachwissen abverlangt und Fragen bei der Frequenzauswahl aufwirft


Mikrofon/ Verständigung
nur ein 15 Euro Mikrofon verbaut ? 

das Mikrofon ist leider nur Mittel zum Zweck

Beim  A40 TR Headset verbaute Astro ein unidirektionales Mikrofon, das separat beigelegt wurde. Einfach per Klinke in die Linke Ohrmuschel gesteckt, kann es direkt vor dem Mund platziert werden. Eine gewisse Flexibilität ist vorhanden und lässt auch kaum Wünsche offen. Dabei reagiert das Mikrofon nur, wenn direkt auf die silberne „Platte“ gesprochen wird. Dies soll störende Umgebungsgeräusche eindämmen. Mit einer Monitor-Funktion können wir über das Command Center, auch dessen Stärke regeln. Auf der MixAmp Pro TR lässt sich dies leider nicht einstellen oder gar abschalten.

Doch die Sprachqualität entspricht dem Sound des Astro A40 TR. Zu sehr hapert es mit dem Zisch-Lauten und erweckt bei unseren Zuhörern den Eindruck: wir lispeln. So riskierten wir einen Blick in den Shop und entdecken das Mikrofon zum Nachkaufen. Nur 15 Euro kostet es und stellt damit einen weiteren leichtsinnigen Faktor des Headsets, von Astro dar. Da investieren wir in ein hochwertiges Headset und bekommen nur ein Mikrofon für läppische 15 Euro dazu ? High-End oder gar Broadcast-Qualität ist das nicht und reicht wohl auch nur gerade so aus, um sich in Spielen unterhalten zu können. Angaben zu einem Frequenzbereich macht Astro zum Mikrofon nicht, aber wir hören einen stark beschränkten Bereich heraus. Das Mikrofon ist dieser Headset-Preisklasse nicht würdig. Da konnte das Mikrofon vom Snakebyte Head:Set eher überzeugen und dieses kostet gesamt, gerade mal nur 15 Euro. Snakebyte schaffte es sogar einen Pop-Schutz beizulegen. Bei Astro ist das wohl weniger relevant.


Der extra Bonus
gute Idee, nur sehr beengt 

Wer sich nicht abhören lassen will, der kann via digitalem Dasiy Chain sein Team verbinden. Eine MixAmp Pro TR an die andere gekoppelt und man erhält seinen eigenen Sprachchat. Eine gute Möglichkeit, damit der Feind nicht mithören kann. Das ist aber eher eine Option für eSport-Teams oder andere Turnierveranstaltungen. Daheim braucht so eine Funktion niemand. Auch wenn Astro ein passenden Kabel mit beilegt, so wirf es doch wieder einige Fragen auf: Warum ist Dasiy Chain ein eigener Stecker-Standard ? Warum ist das beigelegte Kabel nur einen halben Meter lang ? Koppeln wir damit wirklich ein Team zusammen und hocken dann sehr beengt beisammen? Manche stehen ja auf kuscheln *smile*. Würde Astro hier auf USB-C setzen, könnten wir schnell ein längeres Kabel besorgen, so müssen wir aber direkt bei Astro ein längeres Kabel erwerben. Längen bis zu 4 Meter gibt es extra.

Mit einem Stream- und Auxanschluss, bietet die MixAmp Pro TR uns weitere Optionen. Ob die aber je einer nutzt, ist sicherlich die andere Frage. Wer gerne und viel streamt, hat wohle eher ein Mischpult, denn das Mikrofon hier, war wenig überzeugend. Beim Aux handelt es sich um eine Kombination von Klinke und Toslink. Ausprobiert haben wir es dann aber nicht, weil die MixAmp Pro TR uns technisch zu sehr einschränken würde. Da schließen wir die PlayStation 4 lieber per HDMI direkt an einen AV Receiver.


Fazit

der Zug ist wohl abgefahren 

Sind wir doch mal ganz ehrlich: Da haben wir 280 Euro auf den Tisch gelegt (im Angebot ab 230 Euro zu haben) und erhalten ein Headset einer bekannten Marke. Diese liefert uns ein leichtes und schickes Headset mit zusätzlicher Soundkarte. Bieten uns dabei viel Plastik, das wir nicht überstrapazieren sollten. Einen Frequenzbereich von jedem 0815-Headset, schränken dabei noch den maximalen Bereich ein und können uns weder gute Höhen, Mitten noch Tiefen liefern. Der Support entpuppt sich als Marketing-Gag und kassiert extra ab. Das Mikrofon ist unter aller Kanone für diesen Kaufpreis. 

Kurz und knapp: Zu Zeiten der PlayStation 3 war Astro wohl das Mass aller Dinge. Im Zeitalter von Hi-Res Sound, DTS-X und Dolby Atmos Headphones, bietet Astro mit dem A40 TR, trotz MixAmp Pro TR, eindeutig viel zu wenig. Mit Dolby Surround reißt man keinen Gamer mehr vom Hocker, mit einem hohlen Gaming-Klang ebenso wenig. Unser Fazit fällt daher sehr ernüchternd aus: Teurer amerikansicher Plastikschrott. Für 280 Euro (UVP) bekommt man ein Studiokopfhörer, ein externes Mikrofon und eine externe Soundkarte, die alle zusammen einen eindeutig besseren Sound liefern. Sorry Astro, damit zur nächsten Konsolengerneration wandern ? Nein danke. 

 

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