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[ TEST ] BURNOUT PARADISE REMASTERED – Take me down to Paradise City

Criterion und Electronic Arts haben in diesem Monat passend zum 10 jährigen Jubiläum von Burnout Paradise das Spiel als Remaster für die PlayStation 4 veröffentlicht. Wir haben uns das Spiel in Zusammenarbeit mit Gamesflat und EA für euch angesehen.

Ist es schon wirklich 10 Jahre her, als Burnout Paradise am 22. Januar 2008 für die PlayStation 3 erschienen ist? Die Antwort lautet „Ja“! Passend zum 10 jährigen Jubiläum erschien am 16. März 2018 nun das Spiel als Remaster auch für die PlayStation 4 mit allen DLCs, Original Soundtrack, PS4 Pro Support und dem 8 Spieler Multiplayer. Dies war auch ein Wunsch vieler Spieler inkl. uns und wir freuen uns das EA diesen Wunsch erfüllt hat.

Das Spiel verbraucht mit dem Patch 1.02 gerade einmal 7,9 GB auf unserer PlayStation 4. Getestet haben wir das Spiel auf der 2013er PlayStation 4.

Ersteindruck / Menü

Nach kurzer Ladezeit begrüßt uns der Startbildschirm inklusive dem wohlbekannten Guns’n’Roses Hit „Paradise City“  und man fühlt sich wie auf der PS3 wieder zu Hause.  Das Spiel kommt ohne ein Hauptmenü aus, alle weiteren Optionen, Übersicht der Map oder den Online Multiplayer kann man während des Spiels mit der Options-Taste aufrufen. Nach der Verbindung zu den Paradise City Servern die alle Online Highscores und Bestzeiten abspeichern kommen wir zu einer kleinen Übersicht, hier können wir zwischen „Zu Paradise City“ (also dem eigentlichen Spiel ), „Party beginnen“ (hier könnt Ihr mit bis zu 8 Leuten zu Hause abwechselnd diverse Challenges bewältigen) und „Big Surf Island“ (eine extra Map mit vielen weiteren Herausforderungen) auswählen. Beim ersten Spielstart erklärt uns DJ Atomica das Spiel…

4 von 5 Sterne

Gameplay

…nach der Spiel-Erklärung erhalten wir die Lernfahr-Lizenz und können die Lizenz sogar mit der PS4 Camera personalisieren, dies ist eine geniale Idee von Criterion und so kommt das Gefühl rüber Besitzer eines digitalen Führerscheins zu sein. Haben wir unsere Lizenz erhalten, bekommen wir auch unsere erste Karre, den Hunter Cavalry. Das Spielprinzip von Burnout Paradise ist recht einfach gehalten, je mehr Events gewinnen, desto besser wird unsere Lizenz.

Von der Lernfahr- zur D-Lizenz sind 2 Siege nötig. Nach jeden Lizenz-Aufstieg werden die Events anspruchsvoller und man braucht mehr Siege zur nächsten Lizenz. Die Burnout Lizenz wird nach 40 Siegen freigeschaltet und somit muss man 90 Events insgesamt gewonnen haben. Nach der Burnout Lizenz geht s mit der Elite Lizenz weiter und hier müssen alle 120 Events gewonnen werden, die an jeder Kreuzung mit einer Ampel in Paradise City verstreut sind und somit richtig viel Zeit in Anspruch nimmt.

Wir können in Burnout Paradise frei herumfahren und hier wird uns wahrlich nicht langweilig. Abseits der verschiedenen 5 Rennarten erwarten uns auch spezielle Rennen die nur mit einem bestimmten Fahrzeug absolviert werden können. Oder denken wir an die Burning Route Rennen, diese gibt es speziell nochmal für jedes Fahrzeug (ausgenommen die DLC`s) , diese Rennen sind mit einem speziellen Stern auf der Map markiert. Hier müssen wir in einer bestimmten Zeit ein Ziel erreichen, schaffen wir es bekommen wir von unserem derzeitigen Wagen nochmal eine verbesserte Version.
Desweiteren gibt es noch 400 Absperrungen und Werbetafeln zu zerstören , Super Jumps zu absolvieren und und und…

Und immer bekommt man einen Wagen dazu oder muss ihn freischalten.
Am Ende erreichen wir ohne die DLC-Wagen die beeindruckende Zahl von 75 Fahrzeugen. Da kann es einem so schnell nicht langweilig werden.

5 von 5 Sterne

Grafik /  Technik / Sound

Burnout Paradise wird auf der Standard PlayStation 4 in 1080p und auf der PlayStation 4 Pro in 4K sowie auf beiden Konsolen mit 60 FPS wiedergegeben. Auf der PS3 waren es noch 720p mit 30 fps. Auf den ersten Blick sahen wir keine Grafik-Unterschiede, das Spiel war aber auch schon 2008 in Sachen Grafik weit voraus und sieht heutzutage noch unfassbar gut aus. Mit dem Remaster wurden die Texturen verbessert, alles schaut ein weniger schärfer und „knackiger“ aus ohne die Framerate einbrechen zu lassen. Das Spiel läuft butterweich und das Geschwindigkeitsgefühl ist der Hammer. Allerdings kann es passieren, dass das Spiel öfters abstürzt, bei uns ist es meistens bei den Showtime-Events passiert.

Im Soundbereich wurde alles richtig gemacht, deutsche Synchro und deutsche Texte erwarten uns. Die Radiomoderatorin DJ Atomica wurde 1:1 vom Original Spiel übernommen und hat immer flotte Sprüche auf den Lippen , aber auch diese hat man irgendwann alle gehört.
Das Remaster bietet gerade in Verbindung mit einer  Soundbar einen wuchtigen und treibenden Sound, denn auch hier bekommen wir den schon damals genialen Mix an Soundtracks (Heavy Metal, Garage Rock und weiteres) der uns in unseren virtuellen Vehikeln antreibt.
Aber auch die Soundkulisse der Fahrzeuge, Crashes, etc kann voll und ganz überzeugen und passt einfach.

4 von 5 Sterne

Umfang / Langzeitmotivation

Mit dem Burnout Paradise Remastered erhalten wir die volle Burnout Paradise Action, die es auf der PlayStation 3 gab und das gerade mal zu einem kleinen Preis von 39,99€. Hut ab EA! Somit erhalten wir alle 8 Erweiterungen, diese wären das Cagney Update, Bikes-, Party-Pack, Legendary Cars, Boost Specials, Toy Cars, Cops and Robbers sowie Big Surf Island.

Im folgenden haben wir den Inhalt der DLCs für euch zusammengefasst. „Big Surf Island“ bietet uns 10 neue Challenges und Events sowie neun brandneue Fahrzeuge, mit denen wir im Big Surf Island-Bezirk  ein wenig  Entspannung entdecken können. Im „Cops and Robbers“ Pack können wir beide Seiten des Gesetzes vertreten. Es gibt dem „Cops and Robbers“ Online-Spielmodus und Polizei-Varianten für 33 Fahrzeuge. Das Legendary Cars Pack enthält vier der großartigsten Autos, die Paradise City je beehrt haben. Das DLC beinhaltet den Carson GT Nighthawk (Knight Rider), den Hunter Cavalry Bootlegger, den Hunter Manhattan Spirit (Ghostbusters) und den Jansen 88 Special (Back to the Future). Das „Bikes Pack“ beinhaltet 70 Online Challenges, 38 Offline-Events, Straßenrekorde, vier Motorräder: Die FV1100, die FV1100-T1, die Firehawk V4 und die Firehawk GP Competition. Das „Toys“ Pack beinhaltet Spielzeugversionen der folgenden Wagen: Hunter Cavalry, Hunter Manhattan, Krieger WTR, Jansen P12, Hunter Takedown 4×4, Carson GT Concept, Hunter Citizen, Carson Inferno Van und das Nakamura Firehawk GP Competition Bike. Mit dem „Party Pack“  gibt ihr den Controller beim Couch-Koop weiter, um mit Freunden besondere Challenges abzuschließen. Das „Boost Specials“ beinhaltet den  Carson Extreme Hot Rod und den Montgomery Hawker Mech. Im „Cagney Update“ erwarten uns neue Modi und Challenges – zusammen mit dem Carson Hippy Van. Dieses DLC beinhaltet zwei brandneue Fahrzeuge sowie zusätzliche „Community“-Fahrzeug-Finishes.

Das Spiel bietet uns eine große Spielwelt mit 120 Events (gemischt mit normale, Stunt-Rennen, Road Rage, Burning Route und Marked Man) und wir erhalten mit Big Surf Island eine weitere kleine Location mit 15 Events. Außerdem erwarten uns im Spiel Sammelobjekte wie Smashes, Werbetafeln und Super-/Mega-Sprüngen. Desweiteren gibt es Zeit- und Showtime-Rekorde. Bei Showtime müssen wir soviel zerstören wie möglich, darunter Fahrzeuge, Werbetafeln und Schilder, was aus den alten Burnout Teilen bekannt ist und hat uns richtig viel Spaß gemacht. Der Online-Modus bietet uns normale, Stunt-Rennen, Road Rage, Cops and Robbers, und Marked Man, diese Modi können wir gegen Freunde bzw. Fremde fahren. Auch die 500 Online-Challenges sind wieder enthalten, welche mit Freunden natürlich noch mehr Spaß machen. Nachdem wir alle 500 Challenges erledigt haben, erhalten wir den P12 Diamond.
Burnout Paradise beinhaltet um die 150 Fahrzeuge, die wir freischalten können, darunter befinden sich auch Formel 1 Wagen und Monstertrucks. Somit kommt in Burnout Paradise keine Langeweile auf und wir haben viel zu tun. Auch wenn das Spiel bei jedem Spielstart mit den Burnout Paradise Server verbinden möchte, können wir das Spiel problemlos auch ohne Netzwerkverbindung zocken.

An die Trophy-Hunter wurde auch gedacht und uns erwarten 95 von 98 Trophäen der PS3 Version. Die Platin-Trophäe ist wie in dem Original, auch im Remaster recht leicht und in 12-20 Stunden machbar.

Ihr seht also, in Sachen Langzeitmotivation spielt Burnout Paradise Remastered ganz oben mit. Nicht nur das man im Singleplayer eine ganze Armada an Stunden verbringen wird um jeden Wagen freizuschalten und Herausforderung zu schaffen, dazu kommt auch noch der geniale Online Multiplayer der uns unzählige Stunden Spaß mit unseren Freunden bringen wird.

5 von 5 Sterne

FAZIT

Auch wenn Burnout Paradise bereits über 10 Jahre auf den Buckel hat, macht es noch genauso viel Spaß und sieht genauso gut aus wie früher. Der Multiplayer macht mit Freunden zudem richtig viel Spaß, da wir hier Rennen fahren oder die 500 Challenges erledigen können. Im Spiel gibt es wie oben bereits erwähnt jede Menge zu erledigen. Für 39,99€ kann man nicht meckern und man bekommt viel geboten, wie das Basis-Game, alle DLCs, Sammelobjekte, den Multiplayer und den kompletten Soundtrack. Wer noch das Originale Spiel zu Hause stehen hat sollte sich den Kauf auf Grund der wenigen grafischen Neuerungen und der ansonsten 1:1 Umsetzung überlegen, alle anderen PS4 Rennspielfans können hier bedenkenlos zugreifen.

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Solltet ihr euch noch etwas unsicher sein, ob das Spiel etwas für euch ist, so leiht es euch doch einfach bei Gamesflat mal aus. 


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Marcel Reise
25 Jahre | Männlich | aus Geseke | PlayStation, Nintendo Switch & Xbox One Gamer | PSN Trophy-Hunter | Redakteur bei Play-Experience.com