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[ TEST ] Citadel: Forged With Fire – auf den Besen und los

Im Laufe der letzten zwei Wochen haben wir für euch das Massive-Online-Sandbox-RPG Citadel: Forged With Fire getestet. In diesem Spiel agieren wir als ein Zauberneuling und versuchen uns an der großen Magie, um gefährliche Drachen zu erlegen und uns mächtige Häuser und Burgen zu bauen. Ob sich die Anschaffung zum Preis von UVP 39,99€ lohnt, erfahrt ihr bei uns.

Wir haben Citadel: Forged With Fire auf der PlayStation 4 Slim getestet und die Soundbar Bar 40 von Klipsch + diverse Headsets hinzugezogen. Aktuell mit der Version 1.01 beansprucht es 10,84 GB auf eurer Festplatte.


Ersteindruck
sehr farbenfroh und idyllisch

Zu Beginn haben wir die Wahl, ob wir einem der vielen Server beitreten oder ob wir lieber im Einzelspielermodus spielen möchten. Ein Server erlaubt eine maximale Spieleranzahl von 50 Personen. Natürlich entscheiden wir uns erst einmal für den Mehrspielermodus und kurz darauf wird uns eine sehr lange Liste an Servern ausgelistet. Wir haben die Wahl zwischen US und Europäischen Servern und ob wir lieber einen PVP oder PVE Server betreten möchten. Nachdem wir uns für einen der vielen Server entschieden haben, gelangen wir direkt und ohne Umschweife in die Charaktergestaltung.

 

 

Hier haben wir eine kleine aber feine Auswahl, um unseren Charakter anzupassen, so wie es sich für ein RPG gehört. Ob nun komplett freaky wie zum Beispiel pinke Haare, kombiniert mit einer blauen Haut und grünen Fingernägeln, ja wir können sogar die Farbe der Nägel bestimmen, oder den klassischen Look, hier sollte jeder etwas nach seinem Geschmack finden. In Citadel: Forged With Fire gibt es lediglich eine Klasse und das ist der Magier. Nachdem wir also mit der Gestaltung fertig sind, verpassen wir unserer Zauberin noch einen Namen und schon geht’s auf in die schöne Welt namens Ignus.

 


Gameplay
sehr viel zu tun

Nach einer kurzen Videosequenz, in der wir in glühend heißer Lava, umgeben von blauen kristallen erwachen, geht es auch direkt schon los. Wir laufen also raus aus der Höhle und sprechen eine Person an, die sich als Tutorial Questgeber entpuppt. Apropos Quests, diese gibt es in Citadel doch ehr wenig und somit haben wir die freie Wahl, was wir anstellen und wo wir hinreisen möchten. Dies muss man allerdings mögen und ist bestimmt nicht jedermanns Sache aber nun zurück zu dem Tutorial.

Das Tutorial besteht aus einigen kleinen Quest, in denen wir zum Beispiel etwas sammeln müssen um uns Waffen herzustellen, ein Lagerfeuer erbauen und etwas zubereiten müssen, oder wie wir unseren Zauberstab mit verschiedenen Zaubersprüchen ausstatten. Zu Beginn mussten wir aber feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, in der Welt von Ignus zu überleben und wurden von Wildschweinen, Bären und magischen Wesen immer wieder zu Grunde gerichtet. Dies bedeutet allerdings, dass wir alles an gesammelten Items verlieren und nach unserem Auferstehen, zu dem Ort unseres Ablebens zurückkehren und unsere verlorenen Dinge wieder einsammeln müssen.

Dies kann gerade zu Beginn seiner Zauberkarriere wirklich frustrierend und anstrengend sein, da die Gegner doch relativ schwer zu bezwingen sind. Da hat so ein Wildschwein einfach mal bis zu dem fünffachen an Leben, wie man selbst. Werfen wir mal einen Blick auf das Menü, indem wir das Touchpad drücken, so steht uns einiges an Untermenüs zur Verfügung. Hier finden wir das Inventar, das Zauberbuch, die Herstellung, das Wissen, Soziales und unsere gezähmten Kreaturen. Ja, in Citadel kann man mit der Zeit Kreaturen bändigen und diese zum Beispiel als Beschützer vor sein Haus positionieren oder sogar auf diesen Fliegen. Unter dem Menüpunkt Zauberbuch, können wir unsere Waffen verzaubern und diese mit gesammelten Materialien auch noch zusätzlich modifizieren. Der Menüpunkt Wissen, beinhalten so gesehen unsere Skills, welche wir mit Skillpunkten nach unseren Belieben aufwerten können. Die anderen Kategorien sind wohl selbsterklärend.

 

Nachdem wir also die kleinen Tutorialquests erledigt haben, kann unsere Entdeckungstour losgehen. Von tiefen Wäldern, bis hin zu Höhlen, Bergen und Seen ist alles in Citadel: Forged With Fire vertreten. Um dies alles zu entdecken, müssen wir auch nicht nur zu Fuß laufen, sondern können im späteren Verlauf auch fliegen. Am Anfang auf einem Besen und später sogar auf gezähmten Drachen aber wir müssen gestehen, dass wir soweit noch nicht gekommen sind, da dieses Spiel doch schon recht Zeitintensiv ist und wir hin und wieder leicht frustriert waren, wenn wir wieder mal von einem Gegner zu Boden gebracht wurden. Wer allerdings auf solche Herausforderungen steht, wird in diesem Spiel viel Spaß haben und seine Herausforderung auch bestimmt finden. Aber nicht nur Sammeln und die Gegend erkunden können wir in diesem Sandbox Game, sondern auch eigene Häuser und später sogar ganze Burgen bauen. Wie ihr also seht, gibt es jede Menge zu tun in Citadel: Forged With Fire.
Um noch kurz auf den Einzelspieler Modus zurück zu kommen, in diesem könnt ihr zu Beginn, sogar den EP Multiplikator einstellen. Bis zu einer fünffachen Menge ist hier möglich. Ansonsten ist alles doch ziemlich identisch zu dem Multiplayer Modus, außer, dass ihr halt alleine spielt.


Grafik & Sound
standardmäßig und teils etwas unheimlich

Die Grafik in Citadel: Forged With Fire ist nun nicht überragend aber hat durchaus seine wundervollen und schönen Momente. Die großen blauen Runenkristalle sind immer wieder schön anzusehen und auch die tollen Berge machen was her. Allerdings ist uns aufgefallen, dass die Grafik nicht zu 100 rund läuft und wir auch gerne mal in Bäumen oder ähnlichem verschwinden. Dies kann den Spielspaß zwar etwas trügen aber ist auch bereits nach kurzer Zeit wieder vergessen.

 

Kommen wir zum Sound. Wir haben eine nette Hintergrundmusik und die üblichen Sound die in so einem Spiel auftreten. Allerdings wurden wir doch manchmal etwas paranoid, da wir ständig Schritte hörten aber weit und breit niemanden sehen konnten und es waren gewiss nicht unsere eigenen Bewegungen. Etwas spooky aber wir gewöhnten uns daran. Auch wollte leider niemand mit uns reden, denn die NPCs sind leider nicht vertont, was wir zwar schade finden aber da diese nun nicht in Scharen anzutreffen sind, ist dies wohl zu vertrösten. Alles in Spiel hat aber einen deutschen Untertitel.

 


Umfang
mehr als genug zu tun

Eine der selbsterschaffenen Hütten

Der Umfang in Citadel: Forged With Fire ist wirklich sehr groß und somit wir einem bestimmt nicht so schnell langweilig werden. Sammeln, Bauen, Monster erschlagen, die eigenen vier Wände verteidigen, Zauber erlernen, die Gegend erforschen und noch einiges mehr, erwarten euch in diesem Massive-Online-Sandbox-RPG. Am Anfang fiel es uns zwar recht schwer durchzublicken aber so ist das halt, wenn man so viel in einem Game anstellen kann. Da wir bereits einiges an MMO Erfahrung haben, ist das somit nichts Neues für uns und wir wissen bereits, dass mit dem Spielen die Erfahrung kommt.

 

 


Fazit
jeder Sandbox-Liebhaber wird sich freuen

Wir können jedem Sandbox RPG Fan Citadel: Forged With Fire wirklich ans Herz legen. Es macht eine Menge Spaß seine eigenen Häuser und Burgen zu bauen und große Drachen zu erlegen oder sogar zu zähmen und anschließend auf ihnen zu fliegen. Wer also gerne seine eigene Geschichte schreiben und sich nicht von tausenden von Quests abhängig machen möchte, wird eine Menge Spaß und Freude in diesem Spiel entwickeln. Das Leveln geht zwar nicht sehr schnell von der Hand, außer ihr spielt im Einzelspielermodus und erhöht die EP auf ein fünffaches, und gerade am Anfang kommt einiges an Frust auf, wenn das olle Wildschwein einen bereits zum fünfzehnten mal erlegt hat aber mit der Zeit kommt eine Menge Spaß auf und man vergisst auch mal schnell die Zeit.

 

 

 

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