Der Test zu Dark Devotion wurde für mich zu einer echten Herausforderung.. Ich spiele Dark Souls und Bloodborne, Sekiro habe ich noch vor mir und trotzdem hatte ich meine liebe Mühe mich in Dark Devotion einzuspielen. Dennoch, habe ich das Spiel natürlich für euch getestet und ich hoffe ihr wisst mein Leid zu schätzen.
Dark Devotion wurde am PC über Steam geladen und getestet und uns von Entwickler Hibernian Workshop zur Verfügung gestellt.
Ersteindruck
Ich gehe da mal ganz unvoreingenommen heran…

Dark Devotion schickt mich nun ins Tutorial. Alles wird mir gezeigt und erklärt. Wie bewege ich mich, wie weiche ich aus und was sind Schreine. Auch wie man Items aufhebt und anlegt wird mir erklärt. Nebenbei nehme ich ein paar Fetzen der Story auf und verlasse den Ort, den ich jedoch öfter sehen werde, als mir lieb ist.
Gameplay
Jetzt ganz ruhig bleiben
Das Gameplay von Dark Devotion an sich ist einfach erklärt. Ich habe unendlich viele Leben und immer wenn ich sterbe, werde ich am Startpunkt wiederbelebt. Alles was ich bis dahin gesammelt habe, ist dann weg. Außer meine Erfahrungspunkte. Die darf ich behalten. Der Glaubenswert den ich benötige, um mich an Altären zu heilen,Flüche los zu werden oder Türen zu öffnen, ist dann auch verfallen. Doch wo kommt aber dieser Glaube her? Durch Besiegen von Gegnern erhalte ich jedes Mal eine zufällige Menge an Glauben. Es ist daher ratsam recht sparsam zu sein aber auch vor dem geplanten Ableben möglichst wenig davon übrig zu haben.

Um solche Items zu finden, müssen wir aber erst einmal im Spiel weiter kommen. Die Steuerung ist, wie bereits erwähnt, mit Maus und Tastatur echt ungewohnt und daher wird der Controller von mir empfohlen. Doch auch dann ist nicht immer alles so wie man es sich wünscht. Normalerweise läuft man an einem Item vorbei und kann es per Tastendruck aufheben. 
Mit den Gegnern wird man von Durchlauf zu Durchlauf besser fertig. Es ist schon Fleißarbeit sich die Angriffsmuster jedes Gegners einzuprägen. Dazu kommen dann die noch komplexeren Muster der 18 Bossgegner. Den ersten lernt man recht schnell kennen und dann auch zu meistern. Aber im ersten Anlauf geht das oft nicht mal bei neuen, und ganz normalen Gegnern. Trial and Error ist einfach ständig angesagt! Ohrfeigen ohne Ende. Mach was falsch und du kriegst eins in die Fresse. Peng! Alles auf Anfang.
Grafik / Sound
Wirklich richtig stimmig
Wie bereits erwähnt, war ich zu Beginn skeptisch was die Grafik angeht. Genauer gesagt, ich war sogar schon vor dem Spielen skeptisch. Im Spiel aber passt die Grafik mit ihrem verwaschenen Pixelart-Look perfekt in die bedrückende Atmosphäre. Die ganze Umgebung ist düster designed worden und die Beleuchtung als grafisches Highlight erhellt alles wunderschön. Das einfallende Licht oder die Effekte, die durch Flammen oder andere Lichtquellen ausgelöst werden, müssen einfach gefallen. 
Auch der Sound kommt überzeugend daher. Alle Soundeffekte wirken authentisch und kommen druckvoll durch das Headset. Die Akustik wurde sehr gut ausbalanciert und spricht für Qualität. An der Musik wurde nicht minder intensiv gefeilt. Die musikalische Untermalung ist hervorragend im Setting des Spiels verortet. Sie wirkt nie fehl am Platz oder gar störend. Bei Grafik und Sound finden wir also definitiv ein stimmiges Bild, was dem Spiel mehr als gerecht wird.
Umfang
Es geht auch ohne NG+

Einen eigentlichen Wiederspielwert bietet Dark Devotion jedoch nicht. Allenfalls Speedrunner, große Fans des Genres oder Spieler, die eventuell die Story nicht wirklich verfolgten und dies nachholen möchten, fangen nochmal von vorne an.
Fazit
Sowas muss man mögen

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