Nachdem wir vor kurzem bereits das Cloud Alpha von HyperX testen durften und sehr zufrieden waren, haben wir nun den Nachfolger, das Cloud Alpha S, unter die Lupe genommen. Das Cloud Alpha S ist für eine UVP von 130€ im Handel erhältlich. Worin der Unterschied besteht und ob es ein würdiger Nachfolger ist, erfahrt ihr in unserem Test.
HyperX ist die Hochleistungsproduktlinie von Kingston Technology, dem größten unabhängigen Speicherhersteller der Welt. 2002 startete HyperX mit einer Hochleistungsspeicher-Serie und ist mit den Jahren um mehrere Produktfamilien gewachsen. Dazu gehören Speichermodule, SSD-Laufwerke, USB-Speicher, Headsets und Mauspads. Seit mehr als einem Jahrzehnt werden HyperX Produkte aus verfügbaren Komponenten am Markt hergestellt. Ihre überlegene Leistung und Qualität sowie ihr ansprechendes Design überzeugen Technik-Fans, Overclocker und die besten Gamer auf der ganzen Welt.
Komfort und Verarbeitung
nichts Neues aber immer noch wunderschön
Das Cloud Alpha S präsentiert sich, wie auch sein Vorgänger, in einem wunderschönen Design. Lediglich die Verpackung ist dieses Mal nicht ganz so hochwertig aber da können wir ohne Probleme drüber hinweg schauen. Wir packen es also aus und neben den bekannten Inhalten, wie dem abnehmbaren Mikrofon, einem 3,5mm Klinkekabel und einer Reisetasche, was wir alles bereits von dem Cloud Alpha kennen, finden wir bei dem Cloud Alpha S, nun auch einen USB-Audio-Control Mixer und sogar zusätzliche Ohrpolster aus Stoff, falls einem die Polster aus Kunstleder nicht zusagen sollten. Wie wir es von HyperX gewohnt sind, ist auch das Cloud Alpha S einfach super bequem zu tragen. Einer langen Zocker-Nacht mit tollem Sound steht also nichts entgegen. Wie auch bei seinem Vorgänger, bestehen die Bügel aus lackiertem Aluminium. Dies macht es nicht nur sehr stabil, sondern gibt dem Headset auch einen individuellen und sehr edlen Look. Auf dem Kopfbügel, der ebenfalls weich gepolstert und mit Kunstleder ummantelt ist, ist das HyperX Logo geprägt.

Die Ohrmuscheln sind aus schwarzem Kunststoff gefertigt, auf denen ebenfalls das HyperX Logo abgebildet ist. An der linken Ohrmuschel befinden sich die Anschlüsse für das AUX-Kabel und das Mikrofon, ganz wie bei seinem Vorgänger. Dies ist aber nicht alles, denn hier gibt es noch eine kleine Erweiterung. Sowohl an der linken als auch an der rechten Ohrmuschel befindet sich nun jeweils ein Hebel, um die Bassstärke zu variieren. Wir können aus drei Einstellungen wählen aber dazu später mehr.
Eine weitere Erneuerung ist der USB-Audio-Control Mixer. Über diesen Controller können wir die Lautstärke regulieren, den virtuellen 7.1 Sound aktivieren, das Headset muten und die Game- und Chat-Balance einstellen.
Sound und Klangbild
schöner Sound mit klaren Mitten und Höhen
Ebenso wie das Cloud Alpha, kann auch das Cloud Alpha S sich definitiv sehen oder in diesem Fall, hören lassen. Auch hier wurden 50-mm-Neodym-Treiber mit zwei Kammern verbaut. Zwei Kammern bedeutet, dass die Höhen und Mitten vom Bass getrennt sind, was zu einer deutlicheren Unterscheidung zwischen den Tönen führt. Dadurch kommen die Höhen und Mitten sehr gut und klar zur Geltung und somit klingt nicht nur der Sound beim Gaming, sondern auch beim Musikhören sehr gut. So gut, dass man richtig schön abschalten und in den Klang eintauchen kann. Der Frequenzbereich von 15Hz- 25.000Hz, der Widerstand von 65 Ohm und auch der Schalldruckpegel von 98 dB SPL/mW bei 1 kHz, haben sich nicht verändert.


Aus Neugierde haben wir das Headset einmal an der Play Station 4 angeschlossen, auch wenn auf der Verpackung steht, dass es nur für den PC geeignet ist. Unsere Beobachtungen ergaben, dass das Headset zwar per USB erkannt wird und auch das Mikrofon funktioniert, wir aber leider keinen Sound vernehmen konnten, egal was wir auch ausprobiert haben. Lediglich über AUX mit dem Controller verbunden, funktioniert sowohl das Mikro als auch der Sound ABER, da der Controller sich an dem anderen Teil des Kabels befindet, könnt ihr das Mikro weder lauter noch leiser stellen oder es muten.
Mikrofon und Verständigung
völlig ausreichend für die normale Kommunikation
Das Mikrofon ist identisch zu dem des Cloud Alpha. Es ist abnehmbar und besitzt einen Popschutz. Lediglich die Empfindlichkeit hat sich von -43dBV (0dB = 1 V/Pa,1 kHz) zu -38dBV (0dB = 1 V/Pa,1 kHz) geändert. Dies hat zur Folge, dass das Mikrofon etwas „lauter“ ist. Da es sich hier aber um ein Elektrolytkondensator Mikrofon handelt, ist die Empfindlichkeit kaum relevant für das Rauschverhalten. Der Sound des Mikrofones ist in Ordnung, solange man sich ein wenig mit den Einstellungen des Computers beschäftigt. In den Einstellungen müsst ihr unbedingt den Pegel ein wenig runterschrauben, ansonsten ist es viel zu laut und unschöne Schnaufgeräusche und Lispellaute kommen zum Vorschein. Solange man sich mit den Einstellungen aber ein wenig auskennt, spricht nichts gegen dieses Mikrofon. Es ist kein 1A Mikro, welches man eventuell für das Streamen nutzen sollte aber für die normale Kommunikation mit Freunden im Discord, ist es völlig ausreichend.
Fazit
ein schöner Nachfolger des Cloud Alpha

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