[ TEST ] RUINER – Nichts für Langweiler

Aus dem schönen Warschau erwartet uns mit Ruiner knallharte Action.Ob das auch stimmt haben wir mit dem folgenden Test für Euch herausgefunden.

Publisher Devolver Digital und Entwickler Reikon Games bringen uns mit Ruiner einen Top-Down Shooter der in der futuristischen Metropole Rengkok City spielt. Auf der Suche nach eurem Bruder durchquert Ihr die vor Gewalt strotzende Stadt,aber ein ordentliches Waffenarsenal und diverse besondere Fähigkeiten helfen euch Euer Ziel zu erreichen.

Das Spiel wird als digitaler Download im PSN Store  für 19,99€ angeboten. Die Installationsgröße beträgt vertretbare 15,91 Gigabyte. Getestet wurde Ruiner auf der normalen Playstation mit der Spielversion 1.01

Ersteindruck

Im Startbildschirmes erwartet uns unsere futuristisch anmutende Spielfigur die ansprechend und passend animiert und beleuchtet wird , an Menüpunkten gibt es außer den Standard Optionen noch die Möglichkeit ein neues Spiel zu starten oder ein Spiel fortzusetzen.

Musikalisch bekommen wir im Titelbildschirm nichts außergewöhnliches (im Gegensatz zur Musik im Spiel), nur leichte Hintergrund Synthie Sounds.

3 von 5 Sterne

Gameplay

Nach dem Start eines neuen Spieles  wird uns eine Mission präsentiert die gleichzeitig auch als Tutorial dient und sich „Kill the Boss“ nennt. Wir lernen uns zu bewegen (L3) und Richtungswechsel (R3) und dieses beides miteinander zu kombinieren. Die erste Waffe die wir zur Verteidigung haben ist eine gewöhnliche Eisenstange, zusammen mit dem sogenannten „Dash“ dem reflexartigen schnellen Ausweichen, können wir die ersten Gegner erledigen.

Außerdem bekommen wir noch ein Schutzschild das aber Energie benötigt.Diese und auch Gesundheitspunkte können an diversen Stationen wieder aufgeladen werden, Gesundheitspunkte regenerieren sich nicht von selbst. Desweiteren lernen wir mit diversen Schusswaffen umzugehen und das Aufrufen eines Auswahlmenüs (Dreieck-Taste) bei dem wir unsere speziellen Fähigkeiten auswählen können. Diese werden aber erst nach und nach freigeschaltet.

Nachdem wir den Tutorial Level abgeschlossen haben werden wir von einer mysteriösen Frau und einem Mechaniker aufgelesen und erfahren mehr über unser Alter Ego. Da die Story nun nicht wirklich ausufernd ist wollen wir nicht näher drauf eingehen, auf jeden Fall ist das Ziel des Spieles unseren Bruder aus den Fängen von Hackern zu befreien.

Wir schlagen und schiessen uns den Weg durch eine technoide, industrielle Welt die sich in 16 Level aufteilt bei der wir natürlich in regelmäßigen Abständen auf die obligatorischen Oberbosse treffen.
Die Gegner werden mit steigendem Levelauch sehr fordernd,manche nutzen Schutzschilder oder können sich teleportieren, sehr nervig waren auch die Suicide-Bomber, die auf Euch zulaufen und sich dann in die Luft sprengen. Kommt man am Anfang noch mit einer Eisenstange und unserer Standard-Pistole, der namens gebenden Ruiner, gut zu Recht, so müssen wir uns mit der Zeit besser bewaffnen. Dieses geht entweder ganz einfach indem man Waffen der erledigten Gegner benutzt, diese haben aber nur limitierte Munition und irgendwann wechselt man wieder zu seiner Ruiner-Waffe. Oder man hackt Waffenschränke in einem kurzen Minispiel und bekommt Schwerter, Shotguns, MP`s und anderes, aber auch hier ist die Munition schnell verschossen.

Interessanter und durchaus helfend ist die Möglichkeit das wir unsere Fähigkeiten hochleveln können.Mit Hilfe von Skillpunkten bauen wir unsere Fähigkeiten und Upgrades aus. Neue Fähigkeiten werden mit Karma, unseren Erfahrungspunkten, freigeschaltet. Aktive Fähigkeiten können wir dann im Menürad auswählen. Mit einem Druck auf das Touchpad unseres Controllers gibt es eine Übersicht über alle Fähigkeiten und Upgrades.

Die Gegner lassen aber nicht nur Waffen fallen wenn man sie erledigt, manche hinterlassen auch Gesundheitspunkte mit der wir unsere eigene wieder aufladen können, oder Energiepunkte die wir zum Beispiel für unsere Dashs benötigen. Unterbrochen werden die Kämpfe von kleinen animierten Zwischensequenzen, Sprachausgabe fehlt leider ist aber auch nicht zwingend notwendig.

4 von 5 Sterne

Grafik/ Sound/ Technik

Grafisch wird das Spiel von der Unreal Engine angetrieben und bietet uns ein industrielles Design inklusive der Stadt in der man mit Personen auch einen kurzen, für die Story aber unrelevanten Plausch halten und den nächsten Spielabschnitt ansteuert.
Besonders hervorzuheben ist auch die Farbgebung im Spiel, die sich sehr gut in das düstere „Bladerunner-Cyberpunk“ Setting integriert.
In unserem Test ist uns kein Ruckeln oder etwas ähnliches aufgefallen, man könnte vielleicht in den Textpassagen den ein oder anderen Übersetzungsfehler anmakeln, aber das ist nichts was nicht mit einem kleinen Patch behoben werden kann.

Der Soundtrack des Spieles ist hervorragend mit seinen elektronischen Klängen (unter anderem von Sidewalks & Skeletons).
Aber auch die Ingame Sounds brauchen sich mit Sicherheit nicht zu verstecken und passen in jeglicher Hinsicht.

4 von 5 Sterne

Umfang/ Langzeitmotivation

Ruiner bietet 16 Level die Euch in etwa 5 Stunden beschäftigen werden.Dies mag nicht allzu viel sein, aber was Euch geboten wird ist ein Action Spiel das seinen Namen auch verdient hat und nicht mit Gewalt und Blut geizt.

Das teilweise doch recht hektische Treiben, wenn Ihr mal wieder von einer Menge Gegnern umzingelt seit und Euch versucht da rauszukämpfen verlangt eine Menge Ehrgeiz ab und so manchen Abschnitt eines Levels wird man öfter besuchen müssen um ihn dann doch erfolgreich abschließen zu können.

4 von 5 Sterne

FAZIT

Reikon Games präsentiert uns mit ihrem doch sehr an Bladerunner und Co. anmutenden Setting einen Action Shooter par excellence. Auch wenn die Story nun keinen Oscar verdienen wird ist sie bei diesem Spiel eh nur schmückendes Beiwerk. Hier werdet Ihr für ein etliche Stunden auf jeden Fall sehr gut unterhalten wenn Ihr Euch an den Spielstil gewöhnt habt und das ganze gerade mal für knappe 20€, da kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen.  

4 von 5 Sterne

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