Falls Ihr auf der Suche nach einem günstigen Gaming Headset seid, könntet ihr vielleicht auf das Trust GXT 433 Pylo Gaming Headset stoßen. Ob dieses aber seinem UVP von 49,99 € gerecht wird, wollen wir in unserem Test auf den Grund gehen. Der Markt in Sachen Headsets ist im mittelpreisigen Bereich von den angesprochenen 50 € hart umkämpft.  Trust möchte mit seinem GXT 433 natürlich auch ein Stück vom Kuchen abhaben und unter anderem mit seiner vielseitigen Verwendbarkeit punkten. Aktuell ist das Headset bei amazon.de sogar weit unter 40 Euro zu haben – Also doch ein Schnäppchen?

Trust ist mit eine der führenden Marken für preisgünstiges Zubehör, rund um den digitalen Lifestyle. Das Unternehmen wurde 1983 gegründet. Das Sortiment umfasst mehr als 800 Produkte und bietet alles rund um Tablet, Desktop, Laptop, Gaming, Smartphone oder TV. Alle Produkte sind attraktiv gestaltet, benutzerfreundlich und für Jedermann erschwinglich. Mehr zu Trust findet ihr auf der offiziellen Webseite: https://www.trust.com/de/trustgaming


Verarbeitung und Komfort

Solide verarbeitet

Nach dem Öffnen des schwarzen Kartons, der mit Hochglanzbildern auf Vorder- und Rückseite und prägnanten Information sich präsentiert, bekamen wir schon die ersten Bauchschmerzen: Das Headset ruht in einer großen Plastikschale, unserer Meinung nach nicht ideal gelöst, mal davon abgesehen das noch 2 kleine Luftpolsterfolien als Schutz obendrauf lagen. Das haben wir von anderen Herstellern schon umweltfreundlicher gesehen. Auch das Herausnehmen des Headsets aus seinem „Plastik-Gefängnis“ ist ein wenig mühsam. Aber dies macht man ja eigentlich nur einmal, also sehen wir mal darüber hinweg und schauen was Trust noch beigelegt hat. Es erwartet uns eine 1 m Adapterkabelverlängerung zur Anwendung am PC oder Laptop, ein Garantiefaltblatt in diversen Sprachen sowie ein kleiner aber feiner GXT Aufkleber.

Nun haben wir uns aber genug mit Nebensächlichkeiten befasst und schauen uns mal das GXT 433 Pylo näher an. Das Over-Ear-Gaming-Headset begrüßt uns in zeitlosem Schwarz. An den Seiten der beiden Kopfhörer wurde das GXT Logo aufgedruckt. Apropos Kopfhörer, diese über dem Ohr zu tragenden Polster sind aus komfortablem Memory-Schaumstoff hergestellt und werden auch nach langen Spiel Sessions nicht unangenehm, was natürlich auch an der leichten Bauweise und den daraus resultierenden 356 Gramm Gewicht liegen dürfte. Das Headset schirmt uns wirklich gut von der Außenwelt ab, da die Polster unsere Ohren großzügig umschließen – Hier kann man sich ohne Probleme auf sein Lieblingsspiel konzentrieren. Natürlich ist der Kopfbügel individuell auf beiden Seiten einstellbar. Das geflochtene Kabel mit seinem 3,5 mm Klinkenstecker beherbergt außerdem noch eine integrierte Fernbedienung für die Lautstärkeregelung und Mikrofonstummschaltung. Das Mikrofon ist fest verbaut, lässt sich aber durch ein einfach hochklappen auch mal schnell „aus dem Weg räumen“. Durch seinen flexiblen Drahtarm kann es wunderbar vor dem Mund oder auch etwas daneben platziert werden.


Sound & Klangbild

Gaming steht klar im Vordergrund

Trust vermarktet das GXT 433 Pylo als Gaming Headset, weswegen wir es fernab mit einer kleinen Musikauswahl getestet haben. Mit Musiktiteln können wir gezielter an die Grenzen der Höhen bis zu den Bässen stoßen und daher ein Headset gezielter ausreizen. Die im Werbetext angesprochenen „50 mm-Aktivlautsprecher für tiefe, satte Bässe und klare Höhen“ werden Musikliebhaber wohl kaum satt zu spüren bekommen. Es kommt einfach viel zu wenig rüber, wenn man Musik genießen möchte. Bässe sind vorhanden aber mit Sicherheit nicht tief und satt. Höhen gibt es genug, fast schon zu viel für den Musikliebhaber. Das war aber zu viel des Guten, des Trust Gaming hat uns ja kein Kopfhörer geboten, sondern ein Gaming-Headseat und da werden ganz andere Ansprüche benötigt.
So nutzten wir das GXT 433 Pylo in unserem Test also zu 90 % zum zocken und dafür ist es ja auch gedacht. Hier wurden wir nicht enttäuscht, denn das Mikrofon gab unsere Stimme klar wieder und auch unser Gegenüber war immer gut zu verstehen. Gerade in Shooter und Passagen des Schleichens werden die Vorzüge des Trust GXT 433 Poly deutlich: Der Fokus liegt hier eindeutig in den Höhen, während die Mitten versuchen das Klangbild abzurunden, schlagen die Tiefen sehr bassarm ein. Wir sehen den Einsatz des GXT 433 Pylo somit eher im heimischen E-Sport Bereich. Das muss aber nicht bedeuten, dass damit Adventure oder das neue The Last Of Us Part II nicht gut zur Geltungen kommen können. Es fehlt halt ein wenig Druck auf den Ohren, um mehr Kinofeeling erleben zu können.


Fazit

Ein gutes und günstiges E-Sport Headset

Mit dem GXT 433 Pylo legt uns Trust Gaming ein absolutes Schnäppchen vor die Konsole, das in erster Linie mit einem komfortablen Halt und guter Verarbeitung punktet. Damit spricht Trust Gaming gezielt die Taschengeld-Jünger an, die sich für ihr Geld etwas grundsolides ohne viel Plastik auf die Rübe setzen wollen. Das Klangbild reicht da zwar noch nicht für eine allgemeine Anwendung aus, reicht aber um gerade E-Sportsmäßige Games wunderbar erleben zu können. Die 50-mm-Treiber betonen mehr die Höhen als Bässe – Absolvieren das im Gaming Bereich aber mit Bravour, denn man hat immer eine gute Wahrnehmung der Umgebung und der allgemeinen Soundkulisse. Das Trust Gaming GXT 433 Pylo kann mit unter 40 Euro als Preistipp durchgehen. Einer Empfehlung von unserer Seite steht nichts im Weg. Wer mehr will, muss auch mehr ausgeben. Hier würden wir aber dann eher noch die Soundblaster G3 (externe Soundkarte) empfehlen, die noch etwas mehr aus dem Pylo herausholen kann. 

Top-Angebot
Trust GXT 433 Pylo Gaming Headset/Kopfhörer (mit flexiblem Mikrofon, für PS4, Xbox One und PC) Schwarz
  • Gaming-Headset für verschiedene Plattformen. Große, weiche ohrumschließende Polster aus bequemen Memory-Schaumstoff.
  • 50 mm-Aktivlautsprecher für tiefe, satte Bässe und klare Höhen. Einstellbarer Kopfbügel mit attraktiven Details aus gebürstetem Metall und einem klappbaren Mikrofon.
  • Integrierte Fernbedienung mit Lautstärkeregelung und Mikrofonstummschaltung

Tipp am Rande: