Bild: THQ Nordic

The Guild – Europa 1410 zeigt Handel und Handwerk im neuen Entwicklertagebuch: Ashborne Games gibt tiefere Einblicke in Produktion und Wirtschaft

Ashborne Games hat ein neues Entwicklertagebuch zu The Guild – Europa 1410 veröffentlicht und darin die Wirtschafts- und Produktionssysteme des kommenden Strategiespiels näher vorgestellt, bevor das Spiel am 16. Juli in den Steam Early Access startet. Im Mittelpunkt stehen Handwerksbetriebe, Rohstoffbeschaffung, Handel und die zahlreichen Möglichkeiten, mit geschicktem Wirtschaften den Grundstein für eine erfolgreiche Dynastie zu legen.

Handwerk als Schlüssel zu Reichtum und Einfluss

In The Guild – Europa 1410 bildet die Produktion von Waren das wirtschaftliche Herzstück des Spiels. Unterschiedliche Berufe wie Schmied, Alchemist oder Schneider stellen aus eingekauften oder selbst beschafften Rohstoffen wertvolle Produkte her, die entweder gewinnbringend verkauft oder für den eigenen Vorteil eingesetzt werden können.

Dabei entstehen nicht nur Handelswaren, sondern auch besondere Gegenstände mit spielerischen Vorteilen. Ein Schmied kann beispielsweise aus Eisen und Silber eine Halskette herstellen, die das Ansehen bei Stadtrat und Kirche verbessert und damit den politischen Aufstieg erleichtert.

Risiko und Belohnung gehen Hand in Hand

Das Entwicklertagebuch verdeutlicht außerdem, dass wirtschaftlicher Erfolg stets mit Risiken verbunden ist. Unsichere Handelsrouten, Überangebote auf dem Markt oder der Einsatz verbotener Waren können gravierende Folgen haben. Wer den Markt überschwemmt, riskiert fallende Preise, während illegale Geschäfte schnell vor Gericht oder sogar ins Gefängnis führen können.

Auch der Transport wertvoller Waren erfordert eine sorgfältige Planung und ausreichenden Schutz, denn ein einziger Überfall kann den wirtschaftlichen Aufstieg gefährden.

Wirtschaft, Politik und Intrigen greifen ineinander

Wie schon die früheren Teile der Reihe verbindet The Guild – Europa 1410 Handel und Produktion mit politischen Machtkämpfen. Vermögen allein reicht nicht aus, um Einfluss zu gewinnen. Erst durch geschickte Diplomatie, Bestechung, Erpressung oder kluge Entscheidungen im Stadtrat können Spieler ihre Dynastie dauerhaft an die Spitze führen.

Rückkehr zu den Wurzeln der Serie

Mit The Guild – Europa 1410 möchte Ashborne Games die Reihe wieder stärker an den klassischen ersten Teil anlehnen. Neben einer modernen Grafik erwarten Spieler komplexe Wirtschaftssysteme, politische Intrigen, kriminelle Möglichkeiten und später auch einen Multiplayer-Modus für bis zu zwölf Teilnehmer, der während des Early Access ergänzt werden soll.

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