Vergleich und Ratgeber zu den besten Pro-Gaming-Mäusen 2021

Kreativ sein mit Minecraft, Präzision ausüben in Halo oder Zocken auf PlayAmo – nicht für jeden Typ Gamer eignet sich das gleiche Equipment. Es ist also hilfreich, sich im Vorhinein klar zu machen, wofür genau man die Maus am häufigsten gebraucht und welche Kriterien für den Kauf entscheidend sind. Je nach Anspruch, sollte man bereit sein, auch etwas mehr zu investieren. Wer allein dreimal pro Woche zockt, bewegt seine Maus innerhalb eines Jahres bis zu 2 Millionen mal und legt dabei eine Strecke von bis zu 100 Kilometern zurück. 

Zuerst einmal wäre da die Stromversorgung der Maus. Ein Kabel liegt oft im Weg und es kann zu “Kabelsalat” mit dem Rest der Gerätschaften kommen. Dafür ist eine Maus mit Kabel aber auch allzeit bereit. Kabellose Mäuse bieten mehr Bewegungsfreiheit, müssen aber erst geladen werden.

Auch für die Funktionsweise der Maus sollte man sich im Vorhinein entscheiden. Eine mechanische Maus hat den großen Vorteil, dass sie häufig durch ein bisschen Abstauben läuft wie neu. Allerdings kann sie in Sachen Präzision nicht mit optischen und Lasermäusen mithalten. 

Eine optische Maus ist ein verlässlicher Partner. Die Sensoren arbeiten zuverlässig und es kommt kaum zu Ausfallerscheinungen durch verschmutzte Teile. Allerdings eignet sich für optische Mäuse nicht jeder Untergrund, sondern es muss ein Gaming Mousepad zusätzlich angeschafft werden. Auch die Lift-Off-Distanz ist nicht genau einstellbar. 

Da liegt die Lasermaus ganz eindeutig vorne. Hier kann die Lift-Off-Distanz nach Belieben eingestellt und verschiedene Untergründe verwendet werden. Einzig ein transparenter Untergrund, wie zum Beispiel ein Glastisch, eignet sich nicht. Der geringere Stromverbrauch als bei einer optischen Maus ist jedoch ein weiteres Plus. 

Je mehr, desto besser? Bei der Abtasttiefe gilt das nicht unbedingt. Viele Hersteller werben mit schwindelerregenden dpi-Raten. Viele Modelle sind auf bis zu 16.000 dpi einstellbar. Das kann jedoch in Sachen Präzision eher hinderlich sein. Da reicht ein Windhauch und die Maus registriert eine Bewegung. Für einen Sniper, der ja eher eine ruhige Hand bräuchte, wäre das beispielsweise völliger Unsinn. Mehr als 4.000 dpi sind in der Regel also gar nicht notwendig. 

Die Polling-Rate ist da wesentlich wichtiger. Zur Erfüllung der Bedürfnisse aller Gamer sollten die Kommandos der Maus mit einer Geschwindigkeit von 500 bis 1.000 Hertz beim Rechner ankommen. 

Die beste Ausstattung hängt mit der häufigsten Gebrauchsweise zusammen. Mehr als die üblichen zwei Tasten und Rad sollten es schon sein. Zumindest ein oder zwei Daumentasten an den Seiten, die man auf das Ausführen der meistgenutzten Befehle programmieren kann, empfehlen sich für fast jeden Typ Gamer. 

Kommen wir endlich zum Ranking.

Klarer Testsieger ist die Logitech G703 Lightspeed – Sie lässt sich mit USB-Kabel und ohne benutzen und liegt gut in der Hand.  Das gilt jedoch nicht unbedingt für Linkshänder.  Die dpi-Rate lässt sich auf bis zu 12.000 einstellen.  Das Gewicht ist tunebar.  Mit 1.000 Hz hat sie eine hervorragende Übertragungsrate.  Anfängliche Probleme mit dem Scrollrad scheinen behoben worden zu sein.  Der Preis variiert zwischen 88,00 und 133,00 EUR. 

Die kabellose Roccat Kain 200 Aimo hat gut verarbeitete Tasten und eine angenehme Handhabung – leider nicht für Linkshänder.  Es können bis zu 16.000 dpi eingestellt werden.  Das Gewicht kann leider nicht angepasst werden. Überzeugt durch eine Polling-Rate von 1.000 Hz. Bereits ab 55,00 EUR zu haben – eine gute Alternative für ein kleineres Budget. 

Glorious PC Gaming Race Model D – Dieses Modell ist extrem leicht. Auch wenn die Handhabung angenehm ist, muss man sich an das Gewicht erst einmal gewöhnen. Das Gehäuse macht einen nicht sehr robusten Eindruck. Bei langjähriger Nutzung könnte das ein Nachteil sein.  Leider nur für Rechtshänder geeignet. Der optische Sensor mit 12.000 dpi ist definitiv ausreichend akkurat. Auch hier haben wir eine Polling-Rate von 1.000 Hz. Mit rund 61,00 EUR erschwinglich. 

Roccat Burst Pro – Die Roccat Burst Pro ist relativ klein, aber robust. Aufgrund der Tasten ist sie für Linkshänder nur bedingt geeignet.  Besonders gut sind hier die Gleiteigenschaften und hohe Präzision.  Hier sind auch bis zu 16.000 dpi einstellbar.  Auch hier wird eine Polling-Rate von bis zu 1.000 Hz erreicht. Ab 59,90 zu bekommen.   

Bei der Razer DeathAdder V2 Mini ist der Name Programm: Sehr klein und mit nur 62 Gramm auch sehr leicht. Der Druckpunkt der Tasten lässt etwas zu wünschen übrig. Für Linkshänder ist dieses Modell nicht geeignet.  Ein Vorteil ist allerdings der eigene Speicher für Tasteneinstellungen.  Die Abtasttiefe von 8.000 dpi kann mit den anderen Modellen nicht ganz mithalten, ist aber vollkommen ausreichend.  Auch hier haben wir eine Polling-Rate von 1.000 Hz. Bereits ab gut 50,00 EUR zu haben.