Mit Wardogs haben Bulkhead und Publisher Team17 einen neuen Tactical-FPS vorgestellt, der sich bewusst von aktuellen Genre-Trends abgrenzt. Kein Battle Royale, kein Extraction-Shooter – stattdessen setzt WARDOGS auf großangelegte Gefechte, taktische Tiefe und echte Spielerentscheidungen. Der Early-Access-Start auf Steam ist für 2026 geplant.
Das Spiel versteht sich als Tactical All Out Warfare FPS, in dem 100 Spieler auf drei Teams verteilt um die Kontrolle eines zentralen Gebiets kämpfen. Das Szenario: eine verlassene Industrie- und Bergregion in Osteuropa, die als weitläufiges, teilweise zerstörbares Schlachtfeld dient. Geld ist dabei nicht nur eine Ressource, sondern das zentrale Spielelement – denn Cash ist König.
Der zentrale Spielmodus ist inspiriert vom beliebten King of the Hill-Mod aus Arma 3. Innerhalb einer riesigen 256 km² großen Karte wird eine zufällige 2×2 km große Kontrollzone bestimmt. Teams sammeln Punkte, indem sie möglichst viele Spieler in dieser Zone halten. Wer zuerst 100 Punkte erreicht, gewinnt die Runde. Durch die zufällige Platzierung der Zone und unterschiedliche Spielerstrategien gleicht kein Match dem anderen.
Im Kern von Wardogs steht ein persistentes Cash-System, das jede Entscheidung spürbar macht. Vor jedem Leben kaufen Spieler ihr individuelles Loadout – bestehend aus Waffen, Ausrüstung, Utility-Items und Fahrzeugen. Geld verdient man nicht nur durch Kills, sondern vor allem durch Teamplay: Verwundete wiederbeleben, Mitspieler zur Zone transportieren oder das Ziel sichern wird aktiv belohnt. Wardogs zwingt Teamplay nicht auf – es belohnt es.
Das verdiente Geld bleibt matchübergreifend erhalten. Wer clever investiert, kann sich langfristige Vorteile sichern und mit dem richtigen Gear oder Fahrzeug im entscheidenden Moment das Blatt wenden. Gleichzeitig sorgt die Kombination aus Zonen-Variabilität, Taktik und Spielerfreiheit dafür, dass kein Match vorhersehbar ist.
Auch das Schlachtfeld selbst verändert sich. Gebäude können beschädigt, zerstört, befestigt oder umfunktioniert werden. Statt kompletter Zerstörung setzt das Spiel auf gezielte Veränderungen, die taktische Optionen eröffnen. Planung, Koordination und Anpassungsfähigkeit sind damit mindestens genauso wichtig wie schnelle Reflexe.
Technisch basiert Wardogs auf dem eigens entwickelten War Dynamics Framework, das von Bulkhead auf Basis der Unreal Engine geschaffen wurde. In Zusammenarbeit mit realen Fachleuten aus den Bereichen Luftfahrt und Ballistik soll das Framework realistische Fahrzeugsteuerung, konsistentes Waffenverhalten und gleichzeitig die enorme Spielerskalierung ermöglichen.
Für Bulkhead ist dies zudem einen Neuanfang: Das Studio ist nach der Trennung von Tencent wieder vollständig in Entwicklerhand. Mit zurückgewonnener kreativer Kontrolle will das Team Wardogs transparent und gemeinsam mit der Community weiterentwickeln – inklusive der ursprünglichen Mod-Macher von Sa-Matra. Der Early Access 2026 soll gezielt genutzt werden, um Kernsysteme zu verfeinern, Inhalte auszubauen und direkt auf Spielerfeedback zu reagieren.
Das Spiel kann ab sofort auf Steam zur Wunschliste hinzugefügt werden.







