Zum heutigen Tag des Radios: Jeder Zweite Deutsche hört seit Beginn der Pandemie mehr Radio

Neue Studie des Digitalradioexperten Pure zeigt: Besonders in Zeiten der Pandemie gilt das Radio als vertrauenswürdige Quelle für wichtige Nachrichten, schnelle Informationen und Fenster zur Außenwelt

Anlässlich der zehnten Ausgabe des World Radio Days am 13. Februar hat Pure als Innovator der Radiotechnik die spannende Situation rund um die Relevanz von Medien und speziell des Radios im Zusammenhang mit der Pandemie untersucht. Dazu hat der britische Radiohersteller in Zusammenarbeit mit dem Distributor Aqipa und dem Marktforschungsinstitut “Atomik Research” eine repräsentative Umfrage mit über 3.000 Teilnehmern in Deutschland und UK durchgeführt. 

Interessante Erkenntnis: Jeder zweite Deutsche im Alter von 18 bis 54 Jahren hat im letzten Jahr mehr oder viel mehr Radio gehört als zuvor. Dabei gilt das Radio vor allem als vertrauenswürdige Quelle für Informationen und Kontaktpunkt zur Außenwelt. 70 % der Deutschen zwischen 18 und 34 Jahren sehen das Radio als vertrauensvolles Medium an. Mit zunehmendem Alter steigt der Prozentsatz weiter an.

Schlüsselfaktor der letzten 12 Monate ist das Home Office. So wird Radio in der Zielgruppe bis 34 Jahren z.B. gern beim Frühstück (28 %), in der Dusche (15 %) und während der Arbeit (21 %) gehört. Der Vorteil des Radios daheim: Es verbindet, unterhält und erzeugt eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die für viele auch an den Büroalltag erinnert. Dies zeigen auch die Hauptbeweggründe der Deutschen, das Medium Radio zu nutzen. Sie hören Radio vor allem wegen des schnellen Zugangs zu Informationen (49 %), zur persönlichen Unterhaltung (46 %) und um neue Musik zu entdecken (46 %). Zu den am häufigsten “neu entdeckten” Radiostationen zählen z.B. FFH, 1Live, Energy, BigFM und Bayern 3. Insgesamt wurden aber über 370 unterschiedliche Sender genannt. Dies zeigt, dass es im Radio für jede Nische und Vorliebe ein Angebot gibt. Auch das Interesse an neuen Formaten ist in der Kernzielgruppe der 18-54-Jährigen weiter gestiegen. So gaben 17 % der Befragten an, seit Beginn der Pandemie mehr Podcasts zu hören. Das Hören von Playlisten bei Streaming-Plattformen wie Spotify nahm bei rund jedem Fünften zu. 

Gerade in der jüngeren Generation ist der Einfluss des Virus auf das persönliche Hörverhalten am deutlichsten. Fast 75 % der 18-35 Jährigen gaben an, dass sich ihr Verhalten seit Beginn der Pandemie verändert hat.

Doch wie wird Radio in der heutigen Zeit eigentlich abgespielt? Für viele überraschend: Jeder zweite deutsche Hörer nutzt noch immer ein klassisches Radiogerät oder DAB-Radio. Als Grund für die Nutzung eines Radiogerätes werden Faktoren wie „ein Radiogerät ist leicht zugänglich/verfügbar” (33 %), „ein Radiogerät ist bequem/einfach in der Handhabung (20 %), „ein Radiogerät frisst keine Daten” (18 %) angegeben. Am zweithäufigsten wird bereits das Smartphone (22 %) zum Radiohören benutzt, dicht gefolgt vom Computer (15 %) und dem Smart Speaker (13 %).

Peter Ogley, CEO von Pure kommentiert die Studie: “Das Radio ist wichtiger denn je. Dies zeigen nicht nur die Ergebnisse der Studie in Deutschland. Auch in UK vermittelt die Studie ein ähnliches Bild. Gerade junge Menschen erkennen vermehrt die Vorteile des Radios. Dabei ist das Radios so vielfältig wie nie zuvor – ob UKW, Digital oder über das Internet. In Zeiten der Pandemie entdecken die Menschen so vermehrt neue Sender, neue Musik und neue Wege vertrauenswürdige Informationen zu erhalten. Das Radio verbindet uns in Zeiten wie diesen mit der Außenwelt wie kein anderes Medium.”

Viktor Kaczmarek
Seit Anbeginn der Datasette von Computergames begeistert. Spielt alles was sich bewegt und für Atmosphäre sorgt. Nimmt gerne Peripherie unter die Lupe und auch auseinander, es bleiben immer Schrauben übrig. Germany 48.406558, 9.791973