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[ TEST ] Gran Turismo 7 – Eine Hommage an die Automobilkultur

Es ist mal wieder so weit: Gran Turismo fährt in der 7. Generation nun auch auf die PlayStation 5. Wir haben uns hinter den DualSense geklemmt und auch das Lenkrad zur Hand genommen.

Doch schauen wir vorab zurück: Gran Turismo erschien 1997 für die PlayStation und läutete damit die Ära der Rennspiele auf den heimischen Spielekonsolen ein, denn vorab waren Rennspiele eher als Arcade-Racer oder in Form von Formelsport bekannt, die entweder nur auf dem PC gezockt werden konnten oder in Abwandlungen auf der Nintendokonsole erlebt wurden. Mit Gran Turismo brachte der Entwickler Polyphony Digital GT-Fahrzeuge in die Stuben und Kinderzimmer, die stark von japanischen Automarken geprägt wurde und eine Aufwertung mit einigen exotischen Musclecars erhielt. Die Spielreihe war ein riesengroßer Erfolg und mit dem fortwährenden Erscheinen weiterer PlayStation-Konsolen hielt die Rennspielreihe immer wieder Einzug. Nun bringt Sony mit dem PlayStation Studio Polyphony Digital den 7. Teil, wobei hier angemerkt werden muss, dass der 6. Teil zuletzt auf der PlayStation 3 erschienen ist. Auf der PlayStation 4 wurden die Gamer mit einem Online-lastigen Gran Turismo Sport abgespeist, dessen Intention es wohl war, den E-Sport und Kampfgeist in eines der zahlreichen Lobbys voranzutreiben. Leider sorgte GT Sport nicht für den Enthusiasmus bei den Gamer und zahlreiche Updates versuchten die Gunst der virtuellen Racer zurück zugewinnen.

In all den Jahren ist sich Gran Turismo aber immer treu geblieben – Reale Fahrphysik handelbar auf die Konsole zu bringen und dabei nicht nur Supersportwagen aus einer der vielen Rennklassen zu bieten, sondern auch ganz normale Straßenfahrzeuge, wie wir sie auf jedem Parkplatz vom Discounter vorfinden. Das Schadensmodel blieb leider immer außen vor und wurde erst im 5. Teil der Reihe in nicht sichtbarer Form implantiert. Dies zeigte sich in der Abnutzung der Reifen oder unvorhersehbaren Fahrverhalten der Fahrzeuge, während bis auf wenige Kratzer die Wagen optisch unversehrt bleiben. Gran Turismo ist und bleibt auch heute noch ein Showroom traumhafter Autos und Schrottplatzreife Schäden wie in einem Wreckfest sucht man vergeblich.

Ersteindruck

Die Rückkehr zum Altbewährten

Seit Gran Turismo 6 sind nun mittlerweile fast 9 Jahre vergangen, die nur mit einem GT Sport unterbrochen wurden, dass wohl eher als Concept oder A-Spec Edition gesehen werden kann und sich in eines der 31 bisher erschienenen Edition einreiht. Mit Gran Turismo 7 feiert Sony das 25. Jubiläum der Rennspielreihe und bringt zu diesem Anlass eine wunderbare „25th Anniversary Edition“, die einige Extras beinhaltet. Vorbesteller können sich zudem über 100.000 Extra-Credits, den MAZDA RX-VISION GT3 CONCEPT Stealth Model, den Porsche 917 LIVING LEGEND und den Toyota Supra GT500 ’97 (Castrol TOM’S) freuen.

Das Menü wirkt sehr ansprechend und aufgeräumt

Schon im letzten State Of Play, welches sich ganz dem Gran Turismo 7 widmete, machte Sony nicht nur uns klar, was Sony’s Vorzeige-Racer alles bieten wird. In erster Linie kehrt der Entwickler Polyphony Digital zu dem Altbewährten zurück, denn mit Gran Turismo 7 werden nicht nur eingefleischte Wettkampffahrer, Mechaniker und Hobbyfotografen befriedigt, sondern endlich auch wieder die Tuner und die leidenschaftlichen Sammler, die von einem Modell alle Ausführungen in ihre Garage stellen wollen. Insgesamt werden über 400 Fahrzeuge geboten, die einmal mehr in diversen Abwandlungen heruntergezählt werden können. Mit 34 Rennstrecken, welche in unterschiedlichen Layouts die Anzahl auf über 90 wachsen lässt, dürfte das Angebot ebenfalls als ausreichend bezeichnet werden – Obwohl auch wir noch viele Rennstrecken vermissen. Sony verspricht aber weitere Updates, die uns mehr Autos und Strecken bringen sollen.

Gran Turismo 7 möchte aber nicht nur einfach ein Rennspiel sein, sondern bietet den Gamern an der PlayStation eine sehr komplexe Welt, um sich mit dem Automobil und dessen Geschichte vertraut zu machen. Dazu gehören nicht nur die einzelnen Modelle mit ihren Klassikern, sondern auch das umfangreiche Hintergrundwissen, welches uns auf dem riesigen Kartenbild zu Füßen gelegt wird.

Mit dem Kauf unseres ersten Wagens, der sich wohl nur als Kleinwagen entpuppt, beginnen wir an den ersten Rennen teilzunehmen, um Credits und Erfahrungspunkte einfahren zu können. Vorbesteller oder gar Besitzer der „25th Anniversary Edition“ haben es da etwas einfacher, denn ihnen werden zusätzliche Credits zum Start geboten. Besitzer von Gran Turismo Sport erhalten einen Übertrag ihrer Fahrerbewertung (DR) und Sportlichkeitsbewertung (SR). Mit den gewonnenen Credits können wir in alter Manier unser Auto tunen und mit Anbauteilen versehen. Natürlich können wir wieder reichlich Autos im bekannten Singleplayer-Cup gewinnen. Im Zentrum unserer Automobil-Kultur befindet sich das Brand Central, ein riesiges Autohaus. Hier kann das gewonnene Geld in allerhand Neuwagen ab dem Baujahr 2001 investiert werden, um den Anforderungen für die anstehenden Rennen gerecht zu werden. Da fällt es einem sprichwörtlich schwer, sich für eines der angebotenen Modelle aus über 50 Hersteller zu entscheiden. Jede Entscheidung zum Kauf sollte anfänglich sehr sorgfältig geschehen, denn noch ist unser Kontostand sehr niedrig und so manches Auto bleibt weiterhin ein Traum – Dennoch lädt uns Gran Turismo 7 bei jedem Hersteller in das hauseigene Museum ein, um mehr Geschichte und Wirken eines Herstellers in Erfahrung bringen zu können. Sparfüchse und Sammler sollten immer einen Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt werfen, da hier nicht nur ein Schnäppchen gemacht werden kann, sondern auch besondere Modelle angeboten werden. Mit etwas mehr Geld auf dem Konto kann dann auch ein Besuch beim Händler mit den legendären Fahrzeugen absolviert werden. Hier gibt es Autos, die nicht nur Geschichte geschrieben haben, sondern sich auch in Hollywood einen Namen machten.

Der Gebrauchtwagenmarkt wird für viel Gamer den Schritt zu mehr PS bringen

Das ganze Menü wirkt nun wesentlich ansprechender und aufgeräumter. Es baut sogar einen Bezug auf, denn die Auswahl der Rennstrecken erfolgt über eine Weltkarte, die uns die Strecken mit ihren Örtlichkeiten näherbringt. Das Menü zeigt sich nicht mehr so plump und schlicht und darf gerne auch als Synkretismus bezeichnet werden – Es vereint alle Ansichten und Ideen von Gran Turismo und bindet es zusammen, denn Autos sind eine Religion für sich.

Gameplay

Spaßgarantie mit dem DualSense

Die Lizenztests sind wohl jedem Gran Turismo Spieler bekannt und gehören auch diesmal zu den Herausforderungen in GT7. Während einige Abschnitte mit links absolviert werden können, kann einem so manche Prüfung glatt die Geduld rauben. Hier bekommen sowohl Fans als auch Neueinsteiger ein sehr gutes Gefühl für das Handling mit dem DualSense-Controller, denn nicht jeder will gleich mit einem Lenkrad durch die Stube düsen. Mithilfe der adaptiven Trigger lässt sich jedes Gaspedal optimal betätigen und das Feedback zeigt sich dann auch beim Bremsen. Darauf haben wir lange warten müssen und mit einem DualShock an der PlayStation 4 haben Gamer wahrlich einen Nachteil. Dank den adaptiven Triggern und der haptischen Vibration des DualSense können wir nun wesentlich tiefer in das Spiel tauchen und erhalten damit immer eine optimale Rückmeldung von unserem Fahrzeug. Man spürt schon die machbare Grenze, auch die, wenn es mal darüber hinausgeht. Obwohl wir weder die Gene eines Ken Block oder das wilde Feingefühl eines Walter Röhrl besitzen, gelingt es uns alten Hasen in Gran Turismo den Wagen in den Drifts sauber und mit qualmenden Reifen durch die Kurven zu schieben. Mit einem Lenkrad macht gerade diese Prüfung doppelt Spaß und bringt uns ähnlich einem Rally-Game mächtig ins Schwitzen.

In der Cockpit-Perspektive macht GT7 ebenfalls viel Spaß

Zurückzuführen ist die Fahrphysik auf das umfangreiche Feedback zahlreicher Rennfahrer, die ihre Erfahrung mit in das Spiel brachten. Dazu zählen unter anderem der 7-fache Formel 1 Weltmeister Lewis Hamilton, der schon Partner in Gran Turismo Sport war. Durch ihr Mitwirken erreichen wir nun die authentischen Rundenzeiten mit einem Boliden, wie sie Rennfahrer auf der wahren Rennstrecke ebenso schaffen. Sicherlich gehört da schon etwas Können und Beherrschung eines Boliden dazu, aber auch wir sind keine Meister und vom Himmel schon gar nicht gefallen. Übung macht den Meister und Runde um Runde werden unsere Zeiten besser. Obwohl die Macher von Gran Turismo 7 dem DualSense den gleichen Stellenwert wie ein vollwertiges Lenkrad einräumen, ist ein Lenkrad in GT7 natürlich der Garant für mehr Präzision und Können. Das muss jetzt nicht heißen, dass man es unbedingt braucht, schadet dem Fahrspaß aber in keinster Weise. Aus reiner Bequemlichkeit ziehen wir den DualSense aber vor, der uns auch weiterhin ein wunderbares Fahrgefühl vermittelt und uns im Grunde nicht schlecht aussehen lässt.

Die KI unserer virtuellen Mitstreiter in eines der Rennen im Single-Player bleibt auch diesmal nicht ohne Kritik stehen. So rast sie einmal mehr davon oder wird schon in der ersten Kurve aufgeschnupft. Harte Zweikämpfe sind eher Mangelware und nicht ein Mitstreiter gibt seine Linie preis oder weiß sie zu verteidigen. Es hat in Gran Turismo 7 auch weiterhin der Chauffeur von Miss Dasiy das Steuer in der Hand. Kopf-an-Kopf-Rennen, wie wir sie aus einem F1 2021 kennen, gibt es hier leider nicht. Dazu muss schon der Multiplayer aufgesucht werden, auch wenn die Community wohl eher auf Spiele wie Wreckfest steht und ein fairer Kampf immer von irgendwelchen Rambos gestört wird.

Grafik & Sound

Weiterhin der Maßstab einer Konsolengeneration

Gran Turismo galt schon immer auf der PlayStation als grafischer Maßstab und kann das auch diesmal wieder beweisen. Gran Turismo 7 bietet neben einer 4K-Auflösung und HDR eine erreichbare Framerate von 60 Bildern in der Sekunde. Die fotorealistische Grafik mit ihren Raytracing-Effekten ist auch diesmal ein wahrer Augenblick der Genugtuung, der einem anfänglich mit offenem Mund die Runden auf einer Strecke erleben lässt – Leider gewöhnt der Gamer sich viel zu schnell an diese Bild und bei den berauschenden Geschwindigkeiten gehen einem viel zu oft die kleinen und feinen Details verloren. Die Darstellungen der Fahrzeuge sind derartig liebevoll voller Nuancen geprägt, dass einem schon bei alleiniger Betrachtung das Herz frohlockt.

Grafisch ist und bleibt auch Gran Turismo ein Maßstab

Aufgewertet wird alles mit den Licht- und Wettereffekten, die in Gran Turismo nicht einfach wie ein Vorhang über der Rennstrecke schweben. Wolken ziehen herüber, während wir der untergehenden Sonne entgegenfahren und in der Nacht mit dem Licht der Scheinwerfer die Strecke auch im dunklen Wald der Nordschleife erhellen. Je nach Region erleben wir den Himmel in unterschiedlichen Bildern, ob nun sternenklar, brütend heiß oder tief hängende Wolken in den Ardennen. Die komplette Wettersimulation ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat auch einen Einfluss auf die Physik unseres Autos. Das bezieht sich nicht nur auf die Haftung der Reifen im Regen, sondern auch auf den möglichen Windschatten und die Motorleistung. Erstmals verfügen wir jetzt auch über ein Wetterradar, um in einem Rennen rechtzeitig unsere Strategie planen zu können – Das gab es bisher noch nicht in Gran Turismo und lässt sich auch in keinem anderen Rennspiel finden. Wer von der grafischen Wundermaschine dann immer noch nicht genug hat, kann sich in den Wiederholungen oder auch im Fotomodus alle Details in Auge werfen lassen.

Wie es sich für ein Spiel aus dem Hause Sony gehört, setzt man in Gran Turismo 7 auf die Tempest 3D-Engine. Aktuell ist der 3D-Sound aber nur für Headsets, Fernseher und Soundbars verfügbar. Besitzer einer Heimkinoanlage müssen da noch warten und können das 3D-Audio nur über die Stereo-Lautsprecher erleben. Der 3D-Sound in Gran Turismo 7 vermittelt ein überzeugendes Gefühl, mitten drin zu sein, statt nur dabei. Wir können nicht nur sehen, sondern auch hören, was unser Auto macht und damit die Grenzen der Machbarkeit besser ausloten. Zudem hören wir unsere Gegner wie in einem Shooter und können ihm im Kampf um die Position schnell mal die Tür zu werfen.

Bei aller Liebe zum modernen 3D-Audio unterliegt auch Gran Turismo 7 weiterhin seinem größten audiophilen Kritikpunkt, der uns einmal mehr enttäuscht. Obwohl ein Porsche mit seinem kernigen Boxermotor einen typischen Sound abgibt und bei einem Subaru WRC die Vögel im Turbo zwitschern, lässt Polyphony Digital mal wieder alles in einen Topf fallen. Das zeigt sich erst richtig, wenn an einem Auto einige Anbauteile und Tuning vorgenommen wurde und alles wie Einheitsbrei klingt. Die typische Charakteristik eines Auto geht unter und selbst noch in den ersten Stunden können wir kaum unterscheiden, ob sich nun ein Porsche oder Ferrari von hinten an unser Heck schleicht oder vielleicht doch nur ein getunter Armee-Jeep. Wir werden nicht das Gefühl los, unsere Ohren stehen an der Autobahn, wo alles gleich klingt und nur ab uns zu von einem Lkw mit kaputtem Auspuff klanglich eine Auffrischung erhält.

Umfang & Langzeitmotivation

Tunen und designen bis der Arzt kommt

Mit der Rückkehr der Tuningoptionen werden die Herzen zahlreicher Gran Turismo Sport Gamer einen wahren Jubelschrei loslassen, denn diese Option wurde trotz zahlreicher Updates in GT Sport vergeblich gesucht. Hier erwartet uns ein ganzes Arsenal an Anbau- und Tuningteilen. An die 60 Teile sollen pro Auto zur Auswahl stehen, was letztendlich über 24.000 Teile in Gran Turismo ausmacht. Nicht jedes Auto kann mit allen Teilen ausgerüstet werden und bei einigen wenigen sogar gar keine Änderung vorgenommen werden.

Anmalen und Bekleben sind nur einige Optionen

Die schönste Option in Gran Turismo ist natürlich die Personalisierung seines liebsten Stücks. Eine breite Palette an Farben lassen uns nicht nur das Auto im neuen farblichen Glanz erstrahlen, sondern auch Felgen und Bremsklötze können angepasst werden. Hinzukommen die Anbauteile, denn ohne eine ordentliche Fritten-Theke am Heck werden wir wohl kaum Aufmerksamkeit erhalten. Über 650 Anbauteile, 130 Felgensorten und 1.200 Farben stehen bereit, um uns von der breiten Masse abheben zu können. Neben dem Bodytuning steht natürlich auch das Bodypainting zur Verfügung, denn das hochgelobte Einbringen persönlicher Aufkleber ist auch wieder möglich. Hierbei können GT Sport Besitzer ihre vorhandenen Aufkleber mit in Gran Turismo 7 mitnehmen. Der Livery-Editor wurde zudem kräftig ausgebaut, denn nun können wir auch Scheiben überkleben und erreichen Stellen, die nur schwer zu dekorieren waren. Gleichzeitig wurde die Anzahl der möglichen Vinyls auf den Fahrzeugen erhöht und die bekannte Wagenwäsche und der Ölwechsel kehren zurück.

Einkaufen, wie früher bei D & W

Haben wir das Finish unseres Fahrzeuges erreicht, darf natürlich auch ein Schnappschuss auf eines der über 2.500 Locations nicht fehlen. Großartige Änderungen zum Fotomodus in Gran Turismo Sport konnten wir zwar nicht ausmachen, was aber nicht heißen muss, dass unsere Bilder nicht traumhaft werden. Wie immer kann alles in der Community geteilt oder sich per Share-Button auf der PlayStation gespeichert werden. In jener Community lassen sich auch weiterhin Fahrzeugdesigns, Vinyls und Aufkleber, Helmdesigns, Anzugsdesigns und alles was wir so erleben in Gran Turismo 7 teilen.

Die Werkstatt wird zum Wohnzimmer eures Boliden

Letztendlich steht aber in Gran Turismo 7 das Fahren im Vordergrund. Neben den zahlreichen Singleplayer-Events können wir auch an der heimischen Konsole im Splitscreen uns mit Freunden messen oder den bekannten Multiplayer besuchen. Neu in Gran Turismo 7 ist die Musik-Rally, die einem Time-Trial gleich kommt. Hier spielt ein Song, der nur mit dem Erreichen vorgegebener Punkte auf der Strecke weiter abgespielt wird. Haben wir zu wenig Zeit auf der Uhr, wird der Song ausgeblendet. Da wir aber eher auf die Sounds der Motoren stehen, haben wir grundsätzlich die Musik beim Fahren ausgeschaltet und die Musik-Rally war dann nicht so unser Ding.

Fazit

Ein Muss für jeden PlayStation Besitzer

Mit Gran Turismo 7 bringt uns Sony und Polyphony Digital endlich wieder einen würdigen Ableger aus der Rennspielserie. Sicherlich erfindet sich Gran Turismo nicht neu, macht aber vielen Punkten einiges besser und wurde zugleich kräftig ausgebaut. Hier wird jedes Herz bedient, ob nun Racer, Tuner, Designer oder gar Fotograf – Es ist eine Hommage an die Automobilkultur. Wir können fahren, erleben und auch das Gefühl erhalten, einen Traumsportwagen über eines der unzähligen Pisten zu bewegen. Gran Turismo 7 ist mehr schick als uns lieb ist, denn das Fahrgefühl ist zwar da, aber bewegt sich zu schwankend zwischen Arcade und Simulation. Den absoluten Grenzpunkt zu finden, wird schwer und endet eigentlich mehr im Kiesbett oder an der Bande.

Gran Turismo 7 ist und bleibt das Rennspiel für die PlayStation und dürfte auch jedes Rennfahrerherz glücklich machen. Wir können das Spiel jedem Gamer an der PlayStation uneingeschränkt empfehlen, raten aber zur PlayStation 5 Version, denn auf der PS4 müssen doch schon Kompromisse eingegangen werden.

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Viktor Kaczmarek
Seit Anbeginn der Datasette von Computergames begeistert. Spielt alles was sich bewegt und für Atmosphäre sorgt. Nimmt gerne Peripherie unter die Lupe und auch auseinander, es bleiben immer Schrauben übrig. Germany 48.406558, 9.791973