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Klinke-Anschluss am DualSense-Controller der PlayStation 5 liefert nun HD-Sound

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Wer bisher ungestört ein Spiel an der PlayStation 4 erleben will, der steckte ein handelsübliches Headset einfach per 3,5 mm Klinkestecker an den Dualshock-Controller. Doch so richtig berauschend war der Klang nicht und gar ein audiophile Ortung von Schritten kaum möglich. Das liegt zum einen daran, dass Sony den Dualshock-4-Controller nur per Bluetooth 2.1 mit der PlayStation 4 verbindet. Laut unseren aktuellen Tests mit verschiedenen Headset, gehen wir davon aus, dass am Dualshock nur eine Klangqualität unterhalb der CD-Qualität von 44,1kHz/ 16bit geboten wird. Hier konnte kein MMX 300 oder GSP 600 überzeugen und gar ihre Vorzüge zeigen.

Wie Sony mit der Bekanntgabe des Preises und Erscheinungsdatum der PlayStation 5 mitgeteilt hat, wird nun eine Klangqualität von 48kHz/ 16bit am Klinkeanschluss des DualSense ausgegeben. Das entspricht DVD-Qualität und liegt mit 16bit statt 24bit noch unterhalb von Studioqualität. In Streamingkreisen wird aber 48kHz/ 16bit als HD-Sound bezeichnet (24bit = UltraHD). Damit werden viele mit ihrem derzeitigen Headset eine audiophile Aufwertung erleben und hochklassige Headset von beyerdynamic und EPOS ihr wahres Potenzial zeigen können. Das macht auch zusätzliche externe Soundkarten wie die Soundblaster G5 oder G6 fast überflüssig.

Ob nun wirklich auf externe Soundkarten verzichtet werden kann, wird wohl erst ein umfangreicher Test im Herbst offenbaren, denn Sony liefert uns mit der PlayStation 5 auch moderne und schnelle USB-Anschlüsse, die eine Datenrate von bis zu 10Gbps über USB-A und USB-C liefern. Ob Sony einmal mehr die USB-Anschlüsse rein auf Stereo beschränkt oder gar wie am PC einen Mehrkanalton ermöglicht, ist bisher nicht bekannt. Zudem müssten die Anbieter wie Creative hier auch Updates für ihre Firmware liefern. Die PlayStation 4 gibt über USB aktuell 48 kHz aus, was ein deutlich besser Klangbild liefert, statt über die Klinke am DualShock-Controller. Gleiches gilt damit auch für Wireless-Headsets, die das 2,4 GHz Wifi nutzen – hier sind maximal 48 kHz möglich.

Damit hat Mark Cerny in seiner ersten Präsentation nicht zu viel versprochen, denn Sony hat sich der Sache mit dem Sound, der in den letzten Generationen vernachlässigt wurde, angenommen. Inwieweit es auch eine interne Software oder App zur Klangpersonalisierung von Tempest 3D geben wird, ist bisher unklar. Interessant bleiben auch die USB-C-Anschlüsse und wie viel kHz hierüber ausgegeben werden können, denn mit einem Bluetooth-Adapter können nun auch Bluetooth-Kopfhörer für den Klang genutzt werden, da der DualSense ein eingebautes Mikrofon hat.

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