[ TEST ] DEADLIGHT – Directors Cut

Deep Silver bringt euch heute das Spiel Deadlight im Director´s Cut auf die Playstation 4. Wir haben diesen 20 Euro Titel für euch unter die Lupe genommen.

Der „Indie-Titel“ Deadlight erschien 2012 als Downloadtitel auf der Xbox 360 und dem PC. Nun bringt uns Deep Silver das Spiel auf die Playstation 4.

Deadlight ist ein Side-Scroller Survival-Horror Spiel und erzählt die Geschichte des Protagonisten, Randall Wayne, der auf der Suche nach seiner Familie ist. Der „Virus“ den die Menschheit befallen hat, wird dort als Schatten bezeichnet. Ein Seuche wie wir sie aus einer Vielzahl an Zombie-Spielen kennen. Man sollte sich nicht beißen lassen und sterben wollen diese Schatten auch nicht.

Das Spiel gibt es im Playstation Store und als Disc Version. Mit 7,66GB nimmt das Spiel wenig Platz auf eurer Playstation 4 Festplatte ein.

Ersteindruck/ Menü

Deadlight Director's Cut_20160613211634
Deadlight Director’s Cut_20160613211634

Ähnlich wie im Trailer eröffnet sich das Spiel, kurz und bündig werden die beteiligten Macher vorgestellt. Danach landet man sofort im Startbildschirm und wird schon durch sanfte und traurige Endzeitmelodien in das Spiel gezogen.

Das Menü ist übersichtlich und bietet alles was so ein Spiel benötigt. Hier kann man die Story auswählen, den neuen Überlebensmodus auswählen oder vorab in den Optionen sein Gameplay etwas personalisieren. Es ist zwar nicht viel, aber die Stimmung im Menü ist schon mal sehr episch gestaltet worden.

4 STERNE
4 von 5 Sterne

… jetzt gehts los/ Gameplay

…Überleben ist das erste Ziel, nicht der Schnellste überlebt ! 

Mit wilden Zeichnungen, eher undeutlich im Bild aber klar verständlich wird uns mit Einzelbildern die Story erzählt und schon ist man in diesem eher klassisch gehaltenen Jump´n´Run Spiel. Dabei wirken die Bilder wie Kästchen in einem Comic und die Atmosphäre stimmt mit der ersten Szene.

Im Laufe des Spiels wird uns die Steuerung und deren Belegung nach und nach gezeigt und ist auch schnell erlernt. Vielleicht vergißt man anfänglich die eine oder andere Bewegung, da viel auf doppelte Aktionen ausgelegt wurde.

Deadlight Director's Cut_20160613211651
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Im richtigen Moment muss gedrückt werden um dann auch den richtigen Absprung zu schaffen, einst wie in alten Tagen. Da waren diese Spiele an der Tagesordnung. Deadlight ist ein Side-Scroller Survival-Horror Spiel !

Nicht immer gelingt alles auf den ersten Blick, da die weiterführenden Wege nicht ersichtlich sind. Man sieht nur das, was der Bildschirm gerade hergibt. Auch werden nur die in der Position befindlichen Räume und Orte gezeigt, alles andere wird geschwärzt.

Wenn mal einmal nicht weiter weiß, so werden einem Hilfesymbole angezeigt oder Objekte leicht hervorgehoben. Dabei muss so manches Rätsel gelöst werden oder mal ein Spurt hingelegt werden. Aber nicht nur Jump´n´Run ist angesagt, mit der Axt um  sich schlagen oder mal ein paar Kugeln abfeuern muss auch sein.

… es ist kein Run ums Leben, ab und zu mal Pause machen und man überlebt und lebt länger. 

4 STERNE
4 von 5 Sterne

Grafik

Grafisch ist dieses „kleine Spiel“ ein wahrer Hingucker. Man glaubt man wird durch Pixel und Zeichnungen gejagt, aber der Hintergrund kann glänzen und zeigt einem die Unreal-Engine wie man sie kennt. Auch ist die Umgebung nicht steif, sondern ändert sich mit euren Aktionen. Die Unreal Engine präsentiert sich klar und butterweich. Da Schwarz hier ein großer Bestandteil des Spiel ist, kann dieses mit guten Werten aufwarten.

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4 STERNE
4 von 5 Sterne

Sound/ Klangkulisse

Wie wichtig der Soundtrack in einem Spiel ist, wird hier einmal mehr deutlich. Die Musik sorgt für das Ambiente und auch kleinere Nebengeräusche kommen immer gut und passend rüber. Im Ganzen wird einem immer die Situation vermittelt in der man sich gerade befindet.

Von Raumklang kann man hier zwar nicht sprechen, schließlich bewegen wir uns Zweidimensional, aber aus allen Boxen kommt ein sauberer Klang. Gut abgestimmt und wer mag, kann sich in den Optionen die Lautstärke nochmal selber variieren.

5 STERNE
5 von 5 Sterne

 

Umfang/ Spielangebot/ Langzeitmotivation

Das Spiel zieht sich in einzelnen Levels durch die Story. Dabei werden einem abwechslungsreiche Locations geboten. Auch wenn nur ein Weg vorgegeben ist und dieser sich wie ein roter Faden durch das Spiel zieht, ganz so einfach ans Ziel zu kommen ist es nicht. Mit kleinen Rätseln wird wird euch der geradlinige Weg verbaut. Auch können nebenbei viele Geheimnisse erforscht und gesammelt werden, welche euer Tagebuch (Hauptmenü) erweitern.

Neben der Story wird euch ein Überlebensmodus geboten um euch mehr herauszufordern. Hier wird die Zeit gemessen um euch mit euren Freunden zu duellieren. Das war es dann aber auch schon in puncto Multiplayer. Deadlight ist ein Einzelspieler-Game.

Deadlight Director's Cut_20160615211812
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Die Story wird mit kleinen Einlagen verpackt, zwar grafisch etwas schlicht, aber es reicht aus um euch weiter zum Ziel zu treiben. Auch wenn das Spiel in englischer Sprachausgabe daher kommt, der deutsche Untertitel reicht aus um den Verlauf der Story folgen zu können.   Sollte euch eine Passage mal nicht gelungen sein, gibt es kleine Wiedereinstiegspunkte, sogenannte Ladepunkte. Diese sind nicht zu weit entfernt gestaltet worden und kaum ein Weg musste ewig erneut gelaufen werden. Doch voraussehen kann  man den Weg nicht, so ist Perfektionismus kaum möglich.

Technisch kommt das Spiel mit den 1.01 Update leider mit einem kleinen nervigen Bug daher. Solltet ihr mal sterben, wird der Bildschirm erneut geladen und kann sich dabei aufhängen. Endweder mussten wir den letzten Speicherpunkt über die Optionstaste erneut laden oder gar das Spiel erneut starten. Man kann nur hoffen, das Deep Silver hier schnell einen Patch nachschiebt. Der Bug kommt zwar nicht ständig vor, aber falls man doch mal hängen bleibt, zerstört dieser die Motivation weiter zu spielen.

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3 STERNE
3 von 5 Sterne

FAZIT

Auch wenn das Spiel schon 4 Jahre alt ist und das Gameplay eher schon aus den 90igern stammt, so fesselt einem das Spiel enorm. Ausschlaggebend dafür ist die dichte Atmosphäre und die hübsche Grafik. Hinzukommt die interessante Story und die Rätsel den Weg zu finden. Etwas  frustresistent sollte man dennoch sein.  

Wer Zombie-Spiele und Endzeitszenarien mag, sollte unbedingt zugreifen !

4 STERNE
4 von 5 Sterne

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Viktor Kaczmarek
Seit Anbeginn der Datasette von Computergames begeistert. Spielt alles was sich bewegt und für Atmosphäre sorgt. Nimmt gerne Peripherie unter die Lupe und auch auseinander, es bleiben immer Schrauben übrig. Germany 48.406558, 9.791973